ETFs sind ideal geeignet, um langfristig ein stabiles Kernvermögen aufzubauen

Kaufen oder mieten: Warum Immobilienbesitzer vermögender sind

Wie soll ich meine ETFs kombinieren?.

Tatsächlich aber weisen durchschnittliche Mieter schlicht eine weit niedrigere Sparquote als Immobilienkäufer auf, und das ganz unabhängig vom Einkommensniveau. und dann kam die Zeit der wahlalternative Man kann mit Fug und Recht sagen, dass ich in der wa und in unserer Partei ein Mann der allerersten Stunde bin.

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Nationen sind die historisch gewachsenen Solidargemeinschaften von Menschen gleicher Herkunft und gleicher Sprache, die durch Geschichte, Kultur, Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuche miteinander verbunden sind. Denn Demokratischer Diskurs, Pluralismus und Akzeptanz der Mehrheitsentscheidung bedingen die Sprach- und Kulturgemeinschaft, die sich als Staatsvolk versteht.

Die unter-schiedlichen Sprachen und kulturellen Eigenheiten der Völker sind Ausdruck der Möglichkeiten menschlichen Geistes und damit der wertvollste Schatz der Menschheit.

In diesem Sinne ist Deutschland eine Kulturnation, jedoch keine Willensnation. Eine Nation, die zwar Zuwanderung ermöglicht, aber prinzipiell kein Einwanderungsland ist. Die Zugehörigkeit zur Nation kann über die Staatsbürgerschaft erworben werden. Der Erwerb setzt das klare persönliche Bekenntnis zur Zugehörigkeit zur neuen Nation, die uneingeschränkte Achtung ihrer Gesetze, das Beherrschen der Sprache sowie die Bereitschaft zur weitgehenden Anpassung an die kulturellen Gewohnheiten voraus.

Weitere Staatsbürgerschaften neben der deutschen sind nur in individuellen Ausnahmefällen zulässig, die zudem auf die Zugehörigkeit zu unzweifelhaft demokratisch verfassten Rechtsstaaten zu beschränken sind. Anderslautende Regelungen werden abgeschafft. Dauerhafte Zuwanderung muss nach den Interessen Deutschlands erfolgen und die Assimilation zum Ziel haben. Diese Parallel- und Gegengesellschaften verursachen hohe gesellschaftliche Kosten, erhöhen das Kriminalitätsrisiko und bergen die Gefahr der Radikalisierung und des Terrorismus.

Der Anspruch der deutschen Mehrheitsgesellschaft auf den Respekt und die Achtung ihrer Kultur, ihrer Gewohnheiten, Lebens- und Umgangsformen durch jeden Zuwandernden ist nicht verhandelbar.

Am Ende des Integrationsprozesses hat die Assimilation in die Aufnahmegesellschaft zu stehen. Der Missbrauch des Asylrechts als Tor für eine unkontrollierte Einwanderung, zur Erlangung von Sozialleistungen oder zum Aufenthalt aus anderen Gründen als einer nachweisbaren individuellen politischen Verfolgung ist wirksam zu unterbinden. Soziale Sicherungs-systeme sind nicht beliebig ausdehnbar. Um nicht zu kollabieren, bedürfen sie eines gesellschaftlichen Wertefundaments, weitgehender Grundübereinstimmungen über Arbeitsethos, Fairness, Zumutbarkeiten und eines Grundvertrauens in die Gegen-seitigkeit von Leistung und Gegenleistung.

Solange die historisch gewachsenen Nationen Europas bestehen und es kein einheitliches europäisches Staatsvolk mit einer gemeinsamen Sprache, Kultur und Mentalität gibt, muss die EU dem Charakter nach ein Staatenbund bleiben.

Daher wird eine umfassende Reform der EU angestrebt, welche die wenigen unumgänglich supranationalen politischen Kompetenzen fest definiert, alle anderen Kompetenzen jedoch dem Subsidiaritätsprinzip folgend auf die nationalen Ebenen rückverlagert. Intakte Familien bieten die beste Gewähr für eine humane und lebenswerte Gesellschaft, gegen Vereinsamung im Alter und gegen die drohende Kommerzialisierung praktisch aller Bereiche des sozialen Lebens.

Dessen ungeachtet sind Kinder ein Segen für jede, nicht nur für die alternde Gesellschaft. Das Wohlstandsniveau Deutschlands ist nur zu halten, wenn genügend gut ausgebildeter Nachwuchs zur Verfügung steht, der der Wirtschaft und der Gesellschaft die notwendige Dynamik und die Zukunftszugewandheit erhält.

Darum ist es wünschenswert, dass die Geburtenraten in Deutschland wieder steigen. Anstrengungen, dieses zu erreichen, müssen unternommen werden.

Deutschlands Wirtschaft braucht hochqualifizierte Fachkräfte. Diese sind weltweit begehrt. Sie kommen nicht, um unsere Sozialsysteme vor dem Kollaps zu retten, sondern gehen dorthin, wo nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben genug von den erzielten hohen Einkommen übrigbleibt.

Schlechtqualifizierte Zuwanderer dagegen belasten die Sozial- und Bildungssysteme zusätzlich. Und das sehr oft auf Dauer. Zudem ist die Kindererziehung — wie auch der Betreuung alter und kranker Familienangehöriger — als eine der Berufstätigkeit gleichwertige Tätigkeit gesellschaftlich anzuerkennen.

Sie fordert einen umfassenden steuerlichen Lastenausgleich für die Familien, zum Beispiel über ein gerecht bemessenes Familiensplitting. Sie widersetzt sich allen Bestrebungen zur Einführung einer allgemeinen und verpflichtenden staatlichen Früherziehung. Jeder Mensch in Deutschland verdient es, die Chance zu erhalten, durch eigene Leistung aus seinen individuellen Anlagen und Fähigkeiten das Beste machen zu können. Niemand aber hat es hinzunehmen, bei gleicher oder besserer Leistung zurückgesetzt zu werden, weil jemand anderes aufgrund von Herkunft oder Geschlecht vorgezogen werden muss.

Zudem widersprechen sie dem Grundsatz der individuellen Leistungsgerechtigkeit und hebeln das Wettbewerbsprinzip aus. Um dem Defekt des jetzigen Konstrukts zu entgehen — der es Kinderlosen ermöglicht, höhere Rentenansprüche zu erwerben als Mütter mehrerer Kinder — sind Beitragsrabatte für Eltern, gestaffelt nach der Kinderzahl, einzuführen.

Der verfassungsrechtlich verbriefte Schutz des Eigentums grenzt den Rechtsstaat gegen alle Formen der Willkürherrschaft ab. Nur ein Staat, der das Eigentum seiner Bürger respektiert und wirksam schützt, kann eine wirkliche Demokratie unabhängiger, freier Staatsbürger aufbauen und so Wohlstand für alle schaffen. Ohne gesicherte Eigentumsrechte — am materiellen, mobilen und immobilen und am geistigen Eigentum — sind Austausch und Handel, Sparen und Investieren, die Entwicklung neuer Produkte und Produktionstechniken nicht möglich.

Und damit auch kein Fortschritt. Wenn das Geld keinen verlässlichen, langfristig kalkulierbaren Wert mehr darstellt, sondern politisch beliebig manipulierbar ist, verliert das Sparen seinen Sinn, während die Vermögenspreise steigen. Immobilien, Land, Unternehmen, Rohstoffe und Nahrungsmittel werden einem inflationären Spekulationsdruck ausgesetzt. Sparer, also Menschen, die für ihr Alter vorsorgen wollen und müssen, werden so um ihre Lebensleistungen gebracht.

Deutschland muss notfalls durch einen einseitigen Austritt aus diesem Währungsverbund seine Bürger vor weiteren unvertretbaren finanziellen, wirtschaftlichen und sozialen Risiken schützen.

Alleiniger Auftrag der Bundesbank ist die Erhaltung der Geldwertstabilität. Die Währung ist zuvorderst ein Spiegel der Mentalität eines Volkes, seines Arbeitsethos, seiner Sparneigung und seiner Wirtschaftsgesinnung. In zweiter Linie ist sie Ausdruck der politischen Solidität und Verlässlichkeit seiner Institutionen und Haushaltsführung.

Ohne eine verbindende Wirtschaftsmentalität und ohne klare, verbindliche Haushaltsgesetze endet jeder Währungsverbund in der Vergemeinschaftung von Schulden und in einem sich beständig ausweitenden Transferregime. In der der rational und wirtschaftlich operierende Währungspartner keinen Nutzen aus seinem vorbildlichen Handeln ziehen kann, da er diesen Nutzen an den weniger vorbildlich agierenden Partner abzutreten hat. Eine allseitige Verantwortungslosigkeit wird in einem solchen System zu erwarten sein.

Steuern sind zur auskömmlichen Finanzierung der Staatsausgaben und zur Stimulierung der Wirtschaftskreisläufe notwendig. Sie dürfen nur in begründeten Ausnahmefällen z. Tabaksteuer zur Steuerung des Verhaltens der Bevölkerung eingesetzt werden. Jedem, der sich nicht selbst helfen kann, soll die Hilfe des Staates zuteil werden. Staatliche Hilfe soll soweit wie möglich als Hilfe zur Selbsthilfe ausgelegt sein. Der Subsidiaritätsgedanke soll jedoch grundsätzlich Beachtung finden.

Sie will ermutigen, keinesfalls jedoch will der soziale Staat den Hilfebedürftigen abhängig machen. Sie verwahrt sich gegen eine sich selbst ermächtigende, klientelistisch agierende Sozialindustrie. Sie steht aus diesem Grund auch der Idee und dem Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens für Staatsbürger prinzipiell offen gegenüber: Sofern dieses Konzept finanzierbar sein sollte, würde es die zahlreichen Sozialleistungen und eine ins gigantische angewachsene Sozialstaats-Bürokratie überflüssig machen.

Es würde hingegen Menschen freistellen, sich ehrenamtlich für soziale, karitative und kulturelle Aufgaben zu engagieren. Sie ist inspiriert von dem Gesellschaftsbild einer breiten und wieder wachsenden Mittelschicht als der Trägerin der Demokratie. Daher stemmt sie sich gegen die schleichende Enteignung und Ausplünderung der deutschen Mittelschichten durch die Zumutungen eines gierigen Staates — repräsentiert durch die Parteien und ihren Afterorganisationen Gewerkschaften, Kirchen, Sozialindustrie, NGOs, Medien etc.

Ein sicherer Grund ist der beste Kapitalstock für eine dynamische, innovative und positiv in die Zukunft schauende Gesellschaft. In einer Welt mit einem rasant ansteigenden Bevölkerungswachstum und prinzipiell begrenzten Ressourcen ist nichts alternativlos.

Um die Ernährung einer bald die Acht- Milliarden-Grenze erreichenden Weltbevölkerung sicherstellen zu können, bedarf es eines immer rationelleren Einsatzes von Ressourcen und Techniken. Durch internationale Zusammenarbeit, faire Handelspraktiken, Abbau von Handelshem-mnissen und Integration von Newcomern in die Weltwirtschaft sollen die Lebensbedingungen von Menschen in allen Ländern der Erde grundlegend verbessert werden.

Auch damit diese in ihren Heimatländern verbleiben können und nicht zur Flucht getrieben werden. Allerdings muss diese Globalisierung durch gegenseitige inter-nationale Fairness gekennzeichnet sein. Zuweilen müssen Beschränkungen des wirtschaftlich Überlegenen den wirtschaftlich Unterlegenen in seiner Wettbewerbs-fähigkeit ertüchtigen. Umso wichtiger wird es sein, genügend Kapital für die Wiederherstellung ökologisch wertvoller Kulturlandschaften zur Verfügung zu haben.

Tatsächlich ist der Zustand der Umwelt in den Ländern am besten, die über die höchsten durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen verfügen. Je eher ärmere Länder ein befriedigendes Wohl- standsniveau erreichen, desto eher können sie z. Staatsdirigistische Eingriffe, planbürokratische Vorgaben für die Verwendung bestimmter Technologien verhindern, dass sich die effizienteste technische Lösung im Markt bewähren und durchsetzen kann.

Stattdessen gewinnen häufig die am besten vernetzten Lobbyinteressen. Diese weitgehend irrationale Energiepolitik belastet die Bürger und gefährdet den Industriestandort. Klimawandel hat es im Lauf der Erdgeschichte vielfach und drastisch gegeben. Für die Theorie der Verursachung durch Treibhausgase sprechen statistische Korrelationen, aber nach wie vor keine exakten naturwissenschaftlichen Beweise.

Arbeitshypothesen eines politisierten, ideologisierten und alarmistischen Wissenschafts- und Mediennetzwerks treiben weltweit die Politik vor sich her. Die Politik handelt hier vorbeugend, aus Angst und aus Eigeninteresse am Machterhalt. Ohne gesicherte Erkenntnisse abzuwarten, werden Milliarden ausgegeben und kostentreibende Auflagen erteilt.

Diese finanziellen Ressourcen wären besser in den weltweiten Trinkwasserschutz, in die Abfallentsorgung, in den Kampf gegen den Hunger, in den Gesundheitsschutz und gegen die Vermüllung der Meere investiert. Sie verweigert sich einem machthungrigen Ökologismus, der zusehends totalitäre und quasireligiöse Züge annimmt. Fortschritt beginnt immer mit der Skepsis und Infragestellung herrschender Lehren. Das Neue entsteht aus Abweichung und Ab- wandlung. Die technisch orientierte Realschule bildete und bildet das Rückgrat der hochqualifizierten Facharbeiterschaft als Basis der Qualitätsarbeit und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Die Akademisierung vieler klassischer Ausbildungs- und Handwerksberufe wird von uns kritisch betrachtet, ebenso wie die Verschulung der klassischen Universitätsstudiengänge nach dem sogenannten Bolognaprozess. Die Toleranz muss dort enden, wo zur Gewalt aufgerufen und Gewalt öffentlich verherrlicht wird. Auch wenn diese jahrzehntelange Konfrontation politisch für überwunden galt, zeigen sich neuerliche Spannungen. Die Alternative für Deutschland steht dafür ein, dass Ost und West einen Ausgleich ihrer Interessen politisch betreiben.

Bei dem die Interessen Deutschlands — als Partner auf Augenhöhe — hinreichend berücksichtigt werden. Jedoch setzt dieses voraus, dass die Interessen Deutschlands durch die deutsche Politik endlich formuliert und dann — im Ausgleich mit den Nachbarn — auch durchgesetzt werden.

Es ist im Interesse Deutschlands mit den Bündnispartnern des Westens, wie auch mit Russland, zu kooperieren. Die globalstrategischen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft machen dies unumgänglich. Angesichts der vielfältigen Bedrohungen in der Welt des Jahrhunderts muss Deutschland in Zukunft wesentlich mehr Verantwortung für die eigene militärische Sicherheit und auch diejenige seiner europäischen Bündnispartner übernehmen.

Das militärische Potential einer Nation ist einer der Gradmesser für den Behauptungswillen einer freiheitlichen Gesellschaft. Das Land ist dies seinen Soldaten schuldig, da diese im Ernstfall ihr Leben für die Freiheit Deutschlands einsetzen müssen. Die Verteidigung des eigenen Landes ist keine kommerzielle Aufgabe.

Die Bundeswehr muss wieder die Armee der Bürger dieses Landes sein. Auch das mindert — im Zweifel — die Bereitschaft des Parlaments, die Bundeswehr in unkalkulierbare und den deutschen Interessen wenig dienliche Einsätze zu schicken. Die Dienst-pflicht als Gegenleistung für die vielen Leistungen, die der Staat seinen Bürgern erbringt, stärkt die Verantwortungsbereitschaft und den Gemeinsinn junger Staatsbürger.

Israel behauptet sich als einzige funktionierende Demokratie in einer Umwelt, die sein Existenzrecht immer wieder in Frage stellt. Diese Selbstbehauptung verdient den Respekt und die Solidarität der Europäer, die sich ebenfalls der Freiheit verpflichtet sehen. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten befreundeter Nationen. Geheimdienste arbeiten notwendigerweise in einer Grauzone.

Das erfordert ihre Kontrolle durch besonders vertrauenswürdige Politiker. Einbruch, Diebstahl, Raub durch organisierte Banden und durchreisender Krimineller, sowie die allgemeine Zunahme der Rohheitsdelikte, der Übergriffe und Beleidigungen durch Jugendliche erzeugen Unsicherheit und bedingen den Verlust des öffentlichen Raums in Deutschland.

Diese Entwicklung ist nicht hinnehmbar und muss durch massive personelle Verstärkungen der Polizeien beendet werden. Schnellere Verfahrensansetzungen müssen den jugendlichen Mehrfach- und Intensivtätern den Zusammenhang von Straftat und Sühne unmissverständlich deutlich machen.

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass ich in der wa und in unserer Partei ein Mann der allerersten Stunde bin. Und da dachte ich: Mich erinnert die propagierte Alternativlosigkeit der Kanzlerin — eine politische Dummheit ohnegleichen — immer an ein Zitat aus monarchischen Zeiten. Aber die Politiker täuschen sich: Wir Bürger nehmen es nicht mehr hin, dass wir ungefragt und ohne Zustimmung in eine Währungsunion und dann in eine Bankenunion , und dann still und heimlich in eine Schuldenunion und dann in eine Transferunion , dann in eine Sozialunion und dann endgültig in eine Armutsunion geführt werden.

Rettung ist ein Unwort, denn Insolvenzverschleppung wäre das deutlich unangenehmere aber richtige Wort. Sondern, weil er eine schädliche, dysfunktionale und uns alle bedrohende Fehlkonstruktion ist. Was Sie wollen, ist die Schaffung eines Superstaats mit zentralistischer Lenkung, identischer Fiskalpolitik und umverteilender Transferunion.

Die Schaffung eines neuen Feudalsystems. Mit dem neuen Politadel an der Spitze und unten das tributpflichtige Volk. Wir haben in unserem Wahlprogramm der Alternative für Deutschland zu den wichtigen Dingen in unserem Land eindeutige Positionen bezogen.

Und ich sage, Deutschland hat eine Menge Probleme, die aber nicht angesprochen, ja förmlich tabuisiert werden von unseren Politikern. Deutschlands politische Elite steuert — von der Finanzkrise getrieben — mehr unbewusst als bewusst einen verhängnisvollen Kurs. Sieben für die Zukunft der Nation existenzielle Fragen des Politischen sind aufgeworfen.

Nicht eine dieser Fragen ist beantwortet. Die dringend notwendige Debatte über die künftige Ausrichtung der Nation wird durch die politischen Eliten verweigert.

Sie ignorieren die gesellschaftlichen und politischen Realitäten. Wenn ein permanentes Krisenmanagement auf europäischer Ebene die niedergelegten Verträge übergeht und missachtet? Wenn das Haushaltsrecht der nationalen Parlamente permanent ausgehebelt wird? Wenn finanzielle Verpflichtungen zu Lasten der Staatsvölker auf Generationen hin beschlossen werden, ohne dass hinreichende demokratische Kontrollen gegeben sind?

Das Krisenmanagement wird in Anbetracht der horrenden Verschuldung der Staaten auf lange Sicht die dominante Regierungsform bleiben. So wird der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs zum einzig wirklichen Entscheidungsgremium. Die nationalen Parlamente, die den Souverän — den Bürger — repräsentieren, werden auf die Rolle von Vollzugsorganen reduziert. Ausgehandelte Beschlüsse können nur noch abgesegnet oder in Gänze abgelehnt, aber nicht mehr modifiziert werden. Politisch unverantwortliches Handeln ist nicht mehr auf den einzelnen politischen Akteur zu beziehen.

Die politisch un verantwortlich Handelnden sind nicht mehr erkennbar und nicht mehr haftbar zu machen. Eine effektive parlamentarische Kontrolle der Regierungen im Sinne der klassischen Checks and Balances ist in einem solchen System nicht mehr gegeben. So wird das Modell der repräsentativen parlamentarischen Demokratie sukzessive abgelöst und in ein neues autoritäres Modell transformiert.

Zugleich aber verlieren Wahlen für die nationalstaatlichen Parlamente unter dem Diktat des Krisenmanagements an Bedeutung und verkommen zu reinen populistischen Auktionen der Beliebigkeit, weil die eigentlichen politischen Richtungsentscheidungen von ihnen nicht mehr beeinflussbar sind. Der werteschaffende Bürger wird in einer solchen Konstellation zum Systemsklaven, der keine Herrschafts Rechte und nur noch Funktions Pflichten hat.

Die europäischen Verträge haben ihre bindende Wirkung verloren. Der Vertrag über die Währungsunion ist über die Jahre hin gebrochen und in sein Gegenteil verkehrt worden. Europa hat damit ein ganz anderes Gesicht bekommen. Beispiel Inflation mal ignoriert: Ich würde eher sagen, erst bei einem noch höheren Meilenstein, z. Dort bleibe ich mindestens, bis ich 2 Mio habe — das Budget wäre dann 60k.

Die 40k wären als unterste Grenze aber immer gültig. Gleich ist, dass man seine Entnahmen erhöht, wenn das Portfolio wächst. Da das Grundprinzip aber ähnlich ist der absolute Entnahmebetrag wird an die Entwicklung des Portfolios nach oben gekoppelt , bleiben die Vorteile und die Risken genau die gleichen wie bei Retire-again-and-again, eben nur entsprechend abgeschwächt.

Interessanterweise zeigen Untersuchungen, dass es im Alter durchaus Sinn machen kann, den Aktienanteil nicht zu reduzieren oder sogar zu erhöhen. Zumindest aus statistisch-mathematischer Sicht. Aber auch hier sind natürlich die vielen persönlichen Faktoren wieder unberücksichtigt. Die Erkenntnisse der modernen Portfoliotheorie legen ja nahe, sein gesamtes Vermögen als ein einzelnes Ganzes zu betrachten. Das Risiko eines Portfolios bestimmt man durch das Verhältnis zwischen Aktien und Tagesgeld — und nicht durch die Zinsen auf das Tagesgeld.

Am besten soll man ja sogar sein Humankapital also den Wert zukünftiger Arbeitsleistungen als Portfoliokomponente betrachten. Eine künstliche Aufteilung hat also vielleicht einen psychologischen Wert, aus finanzmathematischer Sicht macht sie aber keinen Sinn.

Für mich sind es nun noch 3. Natürlich möchte man am Anfang gerne mehr entnehmen, wenn man noch jung genug ist was zu erleben, wenn man erst 80 ist hat man andere Prioritäten, ich stelle mit zunehmendem Alter jedoch fest, da wächst man rein, es ängstigt mich nicht. Vor allem der Zeithorizont ist ein ganz anderer und auch die Risiken. In deiner oder Alexanders Situation kann man wahrscheinlich etwas entspannter an die Sache herangehen.

Interessanter Beitrag, bin auf die weiteren Folgen gespannt. Ich bin auch der Meinung, dass man die Rendite geometrisch mitteln muss. Dann habe ich noch die Inflationsrate in Deutschland Quelle: Steuern sind da noch nicht einmal berücksichtigt.

Die eigenen Kosten zu senken. Aber das hat Oli ja schon perfektioniert viel besser als ich. Die Aussage zum magischen Dreieck ist voll zutreffend, alles ist nicht gleichzeitig zu haben. Ich tus trotzdem, wie viele anderen. Und die Wahrscheinlichkeit, das all diese Fimen zusammen plötzlich schlecht wirtschaften mag geringer sein als das die Gesellschaft i-phones plötzlich weniger cool findet.

Ein bezahlbarer ETF der alle börsenotierten Firmen ab 1 Milliarde Umsatz gleichgewichtet ist mir aber noch nicht untergekommen. Die Kurse entstehen durch Angebot und Nachfrage und sind Marktschwankungen unterworfen, die mit dem Ertrag der Firma nicht immer gekoppelt sind.

Der Ertrag macht weniger Bocksprünge als der Kurs. Bei klassischen Dividendenaktien richtet sich die Dividende nach dem Ertrag und einzelne Spitzen nach unten werden teilweise durch Entnahme von der Substanz ausgebügelt.

Dividendendepots haben also einen etwas stabileren Ertrag. Bezüglich der Bankrottsicherheit sollten schon einige Titel aus verschiedenen Ländern und Branchen drin sein, da es einzelne Fälle gibt, wie Eon und RWE, wo lang stabile Dividendentitel auch abstürzen. Wer aber noch Chemie z. Weil diese Werte nicht die Tenbagger sind, mag die Gesamtrendite auf Kosten der Konstanz und Sicherheit etwas kleiner sein.

Ein anderer Aspekt ist auch, mit welchem Lebensalter man plant unendlich, , 90, das der Eltern? Wer Kinder hat, kann auch einen privaten Generationenvertrag machen. Wenn alles gut geht, erben sie nicht unerheblich. Wenn sich mehrere Faktoren addieren die Märkte laufen schlecht und man wird steinalt , liegt man ihnen ggf. Halte ich für fair. Meine Eltern haben ihren Kindern auch was zum Erwerb einer Immobilie zugeschossen, weil die dann am meisten Sinn macht, wenn man kleine Kinder hat. Als Gegenleistung habsen sie sich gesichert, für den Fall einer langen und schwere Pflegebedürftigkeit vom Einkommen der Kinder unterstützt zu werden.

Vorsicht, ich habe hier nur einen Jahreszeitraum herausgegriffen — quasi wahllos. Entnahmeraten sind nicht einfach nur die Differenz aus Durchschnittsrendite und Inflation, eben weil das so wichtige Sequenz-Risiko dabei unberücksichtigt bleibt.

Kommer spricht von sogar inflationsbereinigten! Machen wir genauso, wieso auf die deutsche Rentenversicherung setzen und dabei viel staatlicher Willkür ausgesetzt sein, wenn man das mit seinen Kindern wesentlich effizienter und entspannter tun kann?

Das klingt ja interessant! Finanzielle Freiheit will sorgfältig geplant, ja fast schon visualisiert werden. Umso wichtiger ist es mE sich auch mit der Entnahmephase zu beschäftigen. Da bin ich sehr gespannt, da zum Einen Deine Beiträge gut ausgearbeitet sind und zum Anderen, weil ich keine Entnahmestrategie habe. Ich beabsichtige nichts zu entnehmen und rein von den Dividenden zu leben.

Aber vielleicht bieten sich Erkenntnisse, zwei Jahre früher mit dem Arbeiten aufzuhören? Es kommt darauf an, was man will. Wer ab 67 ein kleines stressfreies Zusatzeinkommen wünscht und gerne was an die Kinder weiter gibt, für den bietet sich die Dividendenstrategie an.

Hi Oliver, im Prinzip hast du da recht. Ich schaffe es allerdings nicht mehr zur finanziellen Freiheit altersbedingt. Ich habe es aber immerhin geschafft, meinen geplanten Renteneintritt von 67 auf 63 vorzuziehen und zwischenzeitlich die Wochenarbeitszeit auf 37 Stunden zu kürzen. Der nächste Schritt wird die 35 Wochenstunde sein. Da ich keine Kinder habe, überlege ich, das Geld einer Stiftung zu vermachen, falls noch etwas übrig ist.

Sollte ich ein Pflegfall werden, wird auch die Grundsubstanz angegriffen. Hi Alexander, das hört sich vernünftig an. Für etwaige Pflegeaufwendungen im Alter etwas auf der hohen Kante zu lassen, ist nicht verkehrt. Warum gerade diese 3? Eben, weil sie sich in der Vergangenheit nicht voellig gleich korreliert entwickelt haben, d. Und zwar dynamisch, d.

Eine sehr gute Grundlage bildet die Arbeit von Corinne Haeller: Oft erscheinen diese Strategien mit mehreren Portfolio-Teilen ausgefeilter als sie sind. Um dein Beispiel mal ein bisschen aufzurollen: Jetzt kommen wir zu dem von dir beschriebenen Entnahmeverfahren.

Wenn der Aktienmarkt gut läuft, füllen wir den Cash-Puffer auf d. Klingt sehr ausgefeilt, ist aber bei genauerer Betrachtung nichts anderes als handelsübliches Portfolio-Rebalancing. Nagut, so ganz handelsüblich ist das Rebalancing in deinem Beispiel nicht. Da stellt sich die Frage: Ist das auch so gewünscht? Oder die Aktienquote reduziert sich schleichend, wenn das Vermögen mit der Zeit verbraucht wird.

Mit verschiedenen Töpfen zu arbeiten macht aus psychologischer Sicht Sinn — und ich bin da keine Ausnahme. Zusammengefasst könnte meine Meinung also in etwa so lauten: Cash-Töpfe — ja gerne, besonders zur Beruhigung der Nerven. Aber als Heilmittel gegen Sequence-of-Returns-Risiko und Bankrottwahrscheinlichkeit helfen sie auch nicht. Dazu passt auch noch was ich über Cash-Puffer hier geschrieben habe zweiter Absatz: Hallo Oliver, ich bin in dem Alter, wo eine Entnahmestrategie wirken sollte.

Ich halte aber nicht viel von einem Entnahmeplan. Warum sollte ich mir jeden Monat Geld entnehmen, was ich dann eventuell gar nicht benötige. Da lasse ich das Geld lieber angelegt. Wenn ich zusätzlich zu meiner kleinen Rente Geld benötige, werden eben Fondsanteile verkauft. Bisher ist das nur zum Kauf eines neuen Autos geschehen. Das ich eine kleine Rente habe, kannst Du daraus ersehen, dass ich derzeit und für die nächsten 3 Jahre eine Nichtveranlagungsbescheinigung habe.

Eure Überlegungen halte ich für meinen Teil für wenig sinnvoll. Mattoc hat es ja schon gesagt: Wir brauchen also irgendeine Art von Entnahme, ansonsten haben wir keinerlei Einkommen so ist es zumindest geplant — sofern wir nicht doch noch nebenbei ein bisschen was verdienen.

Wenn du das Geld aus deinem Vermögen gar nicht benötigst, dann brauchst du es natürlich auch nicht entnehmen — gut für dich! Hallo Altsachse, wenn ich das übergeordnete Thema in diesem Blog richtig verstehe, geht es darum, zunächst und möglichst schnell einen ausreichenden Kapitalstock anzusparen und das Geld,an der Börse anzulegen, um dann möglichst früh, also nicht unbedingt erst im Rentenalter, auch von diesem Kapitalstock zu leben.

Dass das auf deine Situation nicht unbedingt passt, stimmt, denn du bist bereits im Rentenalter und mit deiner Rente zufrieden. Für viele jüngere Leser ist das Thema dennoch sehr interessant. Und ein Teil dieses übergeordneten Themas ist dann eben auch ein Entnahmeplan.

Hallo Mattoc, dass ich mit meiner Rente zufrieden bin, ist nicht richtig. Wie Du leicht erkennen kannst, habe ich früher in der DDR gelebt. Meine Erfahrungen zu Eurem Thema möchte ich gern noch zum Besten geben. Da die FZR von staatlicher Seite stark beworben wurde, habe ich mir die Sache einmal genauer angesehen.

Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, so alt kann ich garnicht werden, als dass ich von der FZR einen Nutzen haben könnte. Also bin ich da nicht beigetreten, und habe mein Geld lieber aufs Sparbuch getragen. Alternativen wie Fondssparen gab es nicht. Dann kam die Einheit Deutschlands. Meine Einzahlungen wurden mit dem Faktor 0,5 abgewertet.

Es ist zu sehen, dass derartige Planungen nicht immer aufgehen. Es zeigt wie wichtig es ist, breit diversifiziert zu sein. Je stärker man sein Risiko streut, desto weniger können einen nachteilige Entwicklungen in einem einzelnen Investment-Kategorie treffen. Wer sein Geld beispielsweise Aber hinterher ist man natürlich immer schlauer. Ich hätte in deiner Situation wohl auch zum Sparbuch gegriffen, schon deshalb, weil ich mein Vermögen lieber selbst verwalte, statt es Versicherungen oder Riester-Verträgen mit ihren ganzen einschränkenden Bedingungen anzuvertrauen.

Das Risiko genau einschätzen zu können, ist auch oftmals schwierig, gerade beim politischen Risiko. Welche Investments werden tendenziell eher staatlich gefördert, welche weniger? Worauf hat der Staat leichter Zugriff z. Wenn man beispielsweise mit 50 Jahren Dann hat man mit 67 Jahren die gesetzliche Notrente und Damit sollte man dann irgendwie zurecht kommen,.

Hast Du da viell. In D sind groessere Depotumschichtungen steuerlich tabu. Es kommt auf den Entnahme-Pfad an! Sehen wir uns die Rechnung ab Okt. BruttoEntnahme 15k jew Dez. Da nicht bekannt ist, ob nach geplantem Entnahme-Start direkt eine Abwaertssequenz einsetzt, ist ein Tagesgeldpuffer in Hoehe von Jahresverbraeuchen hier mit 4 gerechnet sinnvoll.

Mattocs Aussage ist richtig, wenn man sie noch etwas ergänzt: Allerdings darf man hier höhere Rendite nicht mit einer höheren möglichen Entnahme gleichsetzen. Da bei einem reinen ETF-Depot auch die Volatilität höher ist, kann die Bankrottwahrscheinlichkeit bei gleichen Entnahmeraten durchaus gleich oder je nach Szenario sogar höher sein.

Stimmt, vielleicht spezifizieren wir also: Wir starten mit einem Cash-Puffer von Jahren, also ca. Kann man so machen und es gibt einige Experten, die für eine hohe Aktienquote im Alter plädieren. Ich persönlich könnte mit einem Tagesgeldpuffer bzw. Ohne versicherungspflichtige Tätigkeit zahlt man ca. Familienversicherung geht auch nur wenn die persönlichen Kapitalerträge unter Euro im Jahr liegen. Hallo Totti, das Thema Krankenkasse scheint mir auch sehr wichtig, ich verstehe es aber leider nicht: Unklar ist mir auch: Und zahlt dann die gesetzliche Rentenversicherung den Arbeitgeberanteil der Versicherung?

Überhaupt ist mir unklar, was noch an Kosten alles anfällt, wenn man aus Kapitaleinkommen leben möchte. Mein Verständnis ist bisher: Die Rentenversicherung dürfte man ja wohl beitragsfrei stellen können, und die Sozialversicherung fällt n.

Kennt dazu jemand vielleicht eine verständliche Darstellung? Ich habe schon öfter mal nach sowas gesucht, finde aber immer nur Darstellungen von Einzelaspekten in Foren oder auf den Homepages der Versicherer.

Hier hat der Privatier eine Aufstellung zur KV gemacht: Die wichtigsten Informationen dazu gibt es bei Finanztip: Ich habe für mich für 2 passive Säulen entschieden.

Meine verschiedenen Geschäftsmodelle im Internet und meine Investments, welche vollständig auf Cashflow ausgerichtet sind. Beide Elemente haben wieder viele Unterlemente. Generell ist mein Plan und der funktioniert zumindest bisher sehr gut , nur bei Bedarf Geld aus meinen Investments zu entnehmen, was bis heute noch nie vorgekommen ist und vermutlich und hoffentlich nie passiert. Bevor man sich über die optimale Entnahmestrategie Gedanken macht, sollte man sich Gedanken über die für die Entnahmephase optimale Anlagestrategie machen.

Dafür ist es optimal, wenn man nicht die Vola sondern den MDD minimiert Bankrottsicherheit und die durchschnittliche Rendite maximiert hohe Entnahmen. Jahrhundert im Westen zwei Mal im Osten drei Mal, so gut wie möglich gerüstet zu sein. Der Vergleich von aktuell berechenbaren Renditen gesetzlicher und privater Altersvorsorge hat über Jahrzehnte kaum Bedeutung. Von Interesse wäre dann noch, wie man die Entnahmestrategie und den späteren Rentenbeginn optimiert.

Warum nicht gleich Aktien — damit ist man dann auch gegen Währungsturbulenzen nicht aber gegen galoppierende Inflation abgesichert. Auch Finanzkatastrophen beschädigen solide Unternehmen mit solider Bilanz mittelfristig kaum bzw. Daher halte ich ein Portfolio aus soliden Qualitätsaktien für sehr krisensicher und sehe das als Basis der Entnahmephase an.

Aber Achtung mit Korrelation: Korrelationen sind oft unstabil: In einer Krise gehen die meisten Preiskorrelationen von Assets auf 1, und die üblicherweise zu den anderen Assets antikorrelierten Assets sind auch nichts, was ich im Portfolio haben will: Bundesanleihen werfen nix ab und Gold ist hoch volatil. Ich glaube daher, dass ein Ansatz über Korrelationen nicht hilft — oder kennst Du einen Ansatz, Assets zu finden, die auch in Krisensituationen unkorreliert bleiben?

Wenn man das als Versicherung sieht, steht das Thema Rendite eben nicht im Mittelpunkt, sondern die Absicherung. Wenn sich so etwas änliches wie ff ereignet, siehst du mit einem Aktien only Depot aber sehr lange sehr alt aus.

Und es gibt nach meiner Erfahrung etliche interessante Anlageklassen mit sehr interessanten Korrelationseigenschaften. Aktien korrelieren, da die durch den überwiegenden Immobilienbesitz ein unterschiedliches Ertragsprofil aufweisen.

Bin seit fast 20 Jahren sehr zufrieden mit meinem unter diesen 3 Anlageklassen etwa gleichgewichteten Depot, das in den beiden letzten Crashs ein stark vermindertes MDD hatte und tolle Chancen zum opportunistic Rebalancing geboten hat, die ich natürlich genutzt habe. Ich plane während der Entnahmephase auch nix daran zu ändern, da ich über die gesamte bisherige Haltezeit ausnahmslos immer ausreichend Einzelwerte im Depot hatte, die ich mit deutlichem Kursgewinn hätte verkaufen können und das zum Rebalancing dann auch reilweise getan habe.

Ist allerdings nicht ganz einfach, die Richtigen zu finden. Des weiteren erhoffe ich mir, dass die MFFs und ARFs bei sich anbahnenden katastrophalen Währungskrisen, -schnitten oder Hyperinflation, wie im letzten Jahrhundert im Westen 2 mal und im Osten 3 mal vorgekommen, blitzschnell adequat reagieren und das Schlimmste verhindern.

Danke jedenfalls für Deine Hinweise. Ich schrieb ja auch, dass Aktien kein Mittel gegen Inflation sind ich bin aber auch sehr überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren keine nennenswerte Inflation oder hohe Zinsen sehen werden, wenn nicht das komplette Finanzsystem vorher zusammenbricht und neu gestartet werden muss.

Ich habe mich mit Managed Futures Fonds noch nicht beschäftigt, werde mich aber mal darüber schlau machen. Denn ich glaube, dass die Rahmenbedingungen, unter denen Fonds-Manager in KAGn arbeiten, überwiegend keine langfristig gute Performance ermöglichen.

Auch sehe ich keinen Vorteil von Fonds ggü. Aurelius oder Blue Cap. Wesentlich ist ja auch gar nicht so sehr die Preiskorrelation — was man braucht, sind stabile Cashflows, auch in einer Krise. Immobilien können ein Ansatz sein, ich bin mir aber unsicher, ob in Deutschland Immobilien ein krisensicheres Investment sind, da man als Vermieter im Zweifel nicht zahlende Vermieter gar nicht los wird kann und negativen Cashflow hat.

Aber auch hier würde ich wegen der mangelnden Transparenz von Fonds lieber auf Immobiliengesellschaften oder Beteiligungsgesellschaften mit Immobilienschwerpunkt setzen z.

Dass Du mit Deinem Ansatz gut über die letzten Krisen gekommen bist, ist natürlich wirklich super. Jeder muss halt seinen Ansatz finden, und viele Wege führen zum Ziel ich fand es für mich z. Nur damit alle Anhänger von Aktien only wissen wie hart und lang so etwas sein kann: Wer kurz davor ausgestiegen wäre, hätte nur mit 2.

Und darin, dass solche Worst Case Scenarien in der Zukunft meist irgendwann sogar übertroffen werden, begründet sich mein Herumreiten auf möglichst vielen möglichst gering bis negativ korrelierten Assets, gleichverteilt investiert. Und dazu gehört für mich vor allem 1 das eigene Humankapital, das ich nie durch früher als unbedingt notwendiges Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess unnötig aufs Spiel setzen würde, 2 gesetzl. Fehlt hierbei noch etwas, um die Absicherung nach Pareto mit geringem Aufwand deutlich zu verbessern?

Da Aktien primär Sachwerte verbriefen, verstehe ich nicht, warum sie kein Mittel gegen Inflation sein sollen. Und worin begründet sich deine gewagte Langfristprognose zur Inflation? Von Market Timing lasse ich auch die Finger bzgl. Mehrrendite bringt, die m. Die einzige Voraussetzung für das Funktionieten ist, dass die allokierten Assets Mean Reversion aufweisern. Einzelaktien oder auch die Aktien oder Anleihen einzelner Länder.

Meine allokierten ALs bzw. MFFs oder ARFs sind allerdings nichts anderes als meist täglich handelbare Hedgefonds, die gerade durch ihre Rahmenbedingungen besondere Talente anziehen, die wissenschaftlich nachgewiesen nachhaltig Überrenditen generieren. Das muss man als Anleger jedoch durch sorgfältiges Due Diligence sicherstellen. Wer sich mit Beteiligungsgesellschaften gut auskennt, für den sind die sicher auch ein gangbarer Weg für gering korrelierte Assets. Die haben aber m.

Das verstehe ich nicht. Natürlich müssen alle Anlagen dazu ausreichend liquide sein. Daher ziehe ich ja u. Verstehe ich auch nicht. Hier sollte man beachten, dass der Dow Jones ein Kursindex ist, in den ausbezahlte Dividenden nicht mit einberechnet werden. Dadurch braucht er deutlich länger zur Erholung als ein Performance-Index, der die tatsächliche erzielte Rendite deutlich besser abbildet.

Der hatte sich inkl. Dividenden und inflationsbereinigt nach dem Crash innerhalb von 8 Jahren wieder erholt. Nach 15 Jahren wurde das Niveau von nicht wieder unterschritten Quelle: Wenn diese Überrendite wissenschaftlich nachgewiesen ist, dann hast du dafür doch bestimmt auch entsprechende Quellen zur Hand, oder? Thus, manager and strategy selection is important when allocating to these strategies.

Damit hat sich mein Aufwand damit gefühlt mehr als bezahlt gemacht. Und viel Nützliches gelernt habe ich auch dabei, um den Finanzmarkt viel besser zu verstehen. Du schlägst ja beispielsweise vor, bei der Asset Allokation vor allem den MDD zu minimieren und weniger die Volatilität.

Mehrrendite auch nicht einfach auf die Entnahme aufschlagen. Zuletzt stellt sich natürlich auch noch die Frage: Wenn du deine Entnahmestrategie auf bestimmte Korrelationseigenschaften aufbaust, werden diese Korellationseigenschaften über deine gesamte Rentenphase hinweg Bestand haben? Korellationen kommen und gehen, systematische Überrenditen werden wenn sie nicht z. Alle Anforderungen des Dreiecks lassen sich nicht systematisch gleichzeitig optimieren.

Sicher erfüllen einige Strategien alle drei Anforderungen besser als andere, aber systematisch kann man höchstens einen Kompromiss aus allen dreien herstellen. Hallo Oliver, vielen Dank für deine kritische Auseinandersetzung mit meinen Vorschlägen. Das regt sehr zum Reflektieren an. Volatilität habe ich mich wohl zu kurz ausgedrückt: Ich meinte, dass es besser sei, eher das m. Mit dieser Strategie sinkt gleichzeitig automatisch auch die für das SoRR relevante Volatilität des Gesamtdepots, ohne diese direkt über renditezehrende Barbestände steuern zu müssen.

Damit schafft man m. Ich meine, dass man somit das magische Dreieck doch ganz ohne Kompromiss geknackt hat. Denn die Entnahmeraten sind damit auf jeden Fall maximal und das Bankrottrisiko minimal. Dann schnallt doch jeder gern seinen Gürtel etwas enger und wartet so auf bessere Zeiten.

Denn frei nach Goethe ist nichts schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen, Jahren, Jahrzehnten…. Warum soll man die systematisch opportunistisch erzielte Rebalancingprämie nicht in erster Näherung 1: Die Rebalancingprämie ist m. Insofern halte ich es für ein zulässiges pragmatisches Vorgehen, wenn man die im ersten Ansatz als 1: Auf jeden Fall sollte es sich so oder so lohnen, die mit der Auswahl passender Anlageklassen und Einzelanlagen zu maximieren, oder? Um die Frage nach der Stabilität bzw.

Studien haben ergeben, dass diese Strategie immer noch eine optimale Heuristik für langfristige Anlageentscheidungen bei unbekannter zukünftiger Entwicklung ist. Die zugrundeliegenden Risiken müssen also sehr systematisch sein. Wie bei einem System kommunizierender hydraulischer Röhren bewegen sich die Kapital- Füllstände dieser 3 immer im Gegentakt, was nachhaltig gleichbleibend relativ geringe Korrelationen zur Folge hat.

Sorry für die Überlänge. Diese Diskussion gefällt mir sehr gut, vermutich weil sie sich sehr an einem gemeinsamen einen Jeden betreffenden praktischen Ziel pragmatisch orientiert. Die Rebalancingprämie wird ja typischerweise in Form einer durchschnittlichen geometrischen Renditedifferenz angegeben. Entscheidend für eine sichere Entnahmerate bzw. Deshalb muss man vorsichtig sein, diese Prämie einfach so auf die mögliche Entnahmerate aufzuschlagen — genauso wie man sich dafür hüten sollte, einfach die Durchschnittsrendite des Portfolios als Entnahmerate anzusetzen.

Hallo Oliver, Ja klar. So einfach obendrauf addieren geht natürlich nie in der Finanzmathe. Sorry für meine schlampige Bemerkung. Das Vorteilhafte bei der von mir vorgeschlagenen Maximierung der Rebalancingprämie durch Diversifikation mit sehr gering und bei Einbrüchen sogar negativ korrelierten Assets mit aktienähnlicher Rendite ist, dass gleichzeitig die Volatilität und der kritischste MDD besonders deutlich reduziert werden.

Daraus ergeben sich sogar zwei Faktoren, die die mögliche Entnahmerate steigern: Daher lohnt sich nach meiner Erfahrung die mühsame Suche nach diesen speziellen Assets, auch wenn das auf den ersten Eindruck nicht spontan klar wird. Aber aus der geringen bis negativen Korrelation kommt eine unerwartete Renditepower für das Gesamtdepot, selbst wenn die keine höheren Einzelrenditen als Aktien aufweisen.

Mein Gurkenglas kann es nicht sein. Bei meiner letzten Antwort an Andreas habe ich mich evtl. Ich halte Anteile an 3 Hauptanlageklassen: Und ein spannendes Hobby ist es für mich noch obendrein.

Daneben befülle ich freiwillig maximal die Rentenversicherungen von meiner Frau und mir, um auch deren unkorreliertes Ertragsprofil und hohe Absicherung maximal zu nutzen. Das Yale-Modell von David Swensen, das auch annähernd gleichverteilt in möglichst vielen gering korrelierten Anlageklassen anlegt, um einen möglichst gleichförmigen und werthaltigen Entnahmestrom nachhaltig auf ewig darzustellen, dient mir dabei als Vorbild. Swensen macht das ganz ähnlich in Yale und nutzt lediglich Kurzläufer als Cash-Puffer.

In der Entnahmephase plane ich dann umgekehrt vorzugehen, d. Die Bestimmung des Entnahmebetrages ist die schwierigste Aufgabe, aber mit der dargestellten Optimierung der Anlagestrategie m. Zum Crash von Das Pleiteproblem und die Entnahmestrategie wäre damit sicherer gelöst. Wichtig ist nicht was oben raus mehr bekommen kann, sondern was man in den schlechten Zeiten noch mindestens bekommt.

Ja, das Problem wäre mit einem Dividendenportfolio ganz gut gelöst, wenn du voraussetzt, dass diese Dividendenrendite auch für die nächsten Jahre inflationsbereinigt mindestens konstant bleibt. Ein, zwei Firmenpleiten in einem meist wenig diversifizierten Dividendendepot oder generell sinkende Ausschüttungen können diesen Plan schnell umwerfen. Und dann musst du Anteile verkaufen. Ebenfalls Anteile verkaufen musst du, wenn du dein Kapital bis zu deinem Tod teilweise oder vollständig verbrauchen möchtest.

Viel wichtiger ist, ob die guten Zeiten oder die schlechten Zeiten zuerst kommen! Da das Portfolio durch die Entnahmen von Jahr zu Jahr schrumpft, bedeuten negative Renditen mit fortschreitendem Zeitverlauf immer weniger Verlust in absoluten Zahlen. Das ist eben ein Problem, wenn man kapitalgewichtet den Markt ohne Berücksichtigung der Bewertung kauft. Das klappt gut, wenn man am Anfang eines Bullenmarktes, gepusht durch extrem niedrige Zinsen und Eingriff der Notenbanken steht.

Inzwischen sind die Märkte aber sehr viel teurer geworden, wenn auch noch nicht so teuer wie in Japan Bewertungen scheinen bei diesen ganzen Markteffizienzportfolios überhaupt keine Rolle mehr zu spielen, weil der Markt ja immer fair bewertet.

Markteffizientportfolios sind auch nicht optimal, wenn das Portfolio laufend bespart oder noch viel schlimmer entspart wird. Dazu aber mehr in einem späteren Artikel.

Aus meiner Sicht sind das alles sehr sehr theoretische statistische Planspiele. Die Unsicherheitsfaktoren sind aber kaum berücksichtigt. Genau mit diesen Unsicherheitsfaktoren steht oder fällt der Plan aber. Ich kann nicht prognostizieren wie sich die Besteuerung von Erträgen aus Kapital entwickelt. Steigt der Steuersatz, sinkt er oder bleibt alles auf die nächsten 30 Jahre gesehen gleich? Werden sich die Renditen an den Aktienmärkten fortsetzen oder realisiert sich auch mal in den Renditen eingepreiste Risiko?

Bleiben die Zinsen so wie sind und was passiert mit der Inflation? Das sind für mich eigentlich die entscheidenden Fragen und nicht wie ich Vergangenheitswerte anhand von Formeln in die Zukunft fortsetze und daraus meine Schlussfolgerungen ziehe. ETFs als Anlageform sind nun mal volatil und die Märkte und deren Entwicklung nicht prognostizierbar.

Dafür gibt es andere Strategien, z. Anleihen wären eine andere Möglichkeit. Ist das gebildete Kapital hoch genug evtl. Immobilien können eine Option sein. Oder man geht es klassisch an und mischt die ganzen Einkommensströme sogar. Zu einer Strategie zählt für mich aber auch, dass man nicht alles auf Kante näht sondern Puffer einplant. Jemand der aus der Vergangenheit den Durchschnitt ableitet und dann genau an dem Tag an dem er genug Kapital hat den Stift fallen lässt und seine Strategie als erfolgreich ansieht hat meiner Meinung nach nichts verstanden.

Bei einer volatilen Anlage muss ich auch schauen was ist der worst case und was ist der best case und mit welchen Szenarien muss ich evtl. Dann wird schnell klar dass Aktien zwar auch im Alter eine Option sein können, aber ich evtl. So könnte ich z. Durststrecken von Jahren über Tagesgeld oder Festgeld kompensieren um dann in Jahren der Überschüsse diese Rücklagen wieder zu bilden. Oder aber meine Fixkosten über andere Anlageformen mit konstantem Einkommensstrom decken, variable Kosten z.

Unter diesen Umständen werden panik- und giergetriebene Werteschwankungen zunehmen, da viele durch immer häufigeres Umschichten doch noch etwas mehr als den abnehmenden Durchschnittsertrag herausholen wollen.

Da auch die klassische Absicherung durch noch lange sehr niedrige Zinsen unterhalb der Inflation teuer bleiben wird, gehe ich lieber den Weg der Verbesserung meiner Chancen durch Diversifikation mit gering korrelierten liquiden alternativen Anlagen insbes. Wieviel Ertrag dann real herauskommen wird, ist beim vermeintlich systematisch abgesicherten Vorgehen mit rein klassischen Anlagen genauso offen wie bei der vorgeschlagenen Kombination mit unkorrelierten alternativen Anlagen, wobei ich mir vom letzteren Vorgehen aufgrund der signifikanten Umwälzungen insgesamt höhere Erträge erwarte.

Das ist auch nicht besser planbar aber auch nicht riskanter aber viel chancenreicher. Es ist nämlich i. Dieses Buch hat mir einen viel optimistischeren Blick auf die Zukunft voller neuer Chancen vermittelt. Eine alte chinesische Weisheit drückt das ganz kurz aus: Wertschwankungen sind für den persönlichen Cashflow völlig egal und sogar sehr hilfreich, wenn man das Einkommen aus Dividenden und nicht aus Kursgewinnen bzw. Es gibt eigentlich nichts Hilfreicheres für den noch jungen Anleger, als ein Börsencrash.

Geht der Kurs der Aktie nach unten wird sie billiger und man bekommt mehr Anteile für das gleiche Geld.

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Die Teil- Überweisung nehme ich erst in den nächsten Tagen vor ….

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