Digitale Übungen

Der nominale und der effektive Jahreszins

Was ist der effektive Jahreszins?.

Für die Ermittlung der Zinsen für einen Kredit muss man den nominalen Zinssatz in Prozent pro Jahr bzw. pro Monat mit der ursprünglich aufgenommenen Kreditsumme sowie der Laufzeit in Jahren bzw. Monaten multiplizieren und anschließend durch den Wert teilen.2/5(68). Um die Bedeutung des effektiven Jahreszinses besser zu verstehen, bietet es sich an, diesen gemeinsam mit dem sogenannten Nominalzins oder Sollzins zu betrachten.

Inhaltsverzeichnis

Die gesetzliche Grundlage für die Berechnung des effektiven Jahreszinssatzes ist in der Preisabgabeordnung geregelt und zwingt jede Bank oder Kreditgesellschaft zu einer .

Er ist auf die Kreditsumme, die geliehen wird, aufzuschlagen und macht einen prozentualen Anteil von dieser aus. Der Zinssatz hängt von der Tilgung, dem Auszahlungskurs und dem Nominalzinssatz ab, sowie von der Vereinbarung, ob es sich um einen festen oder flexiblen Zinssatz handelt.

Eine Voraussetzung für die Berechnung des Effektivzinssatzes ist, dass der Zinssatz für die gesamte Dauer der Laufzeit gleich bleibt. Aufgrund des aktuell niedrigen Leitzinses und dem langfristig zu erwartenden Anstieg der Zinsen ist eine solche Bindung sehr zu empfehlen. Um den Effektivzins berechnen zu können, muss zunächst die Summe aller mit dem Kredit verbundenen Kosten ermittelt werden. Dazu gehören Bearbeitungsgebühren, der nominale Zinssatz und eventuelle Versicherungsbeträge.

Zur Bearbeitungsgebühr zählen die Erhebungsgebühr, die Lohnvormerkgebühr, und die Kontoführungsgebühr. Indem diese Kreditkosten von der Kreditsumme abgezogen werden, wird der Nettodarlehensbetrag berechnet. Beim Nominalzins handelt es sich um die Zinsen, die für das Verleihen von Geld anfallen, exklusive der damit verbundenen weiteren Kosten. Dieser Wert ist immer niedriger als ein effektiver Jahreszins. Für einen sinnvollen Vergleich von Kreditmodellen ist der Nominalzins deshalb nicht geeignet.

Sieh dir die Formel zur Umrechnung des angegebenen Zinssatzes in den Effektivzinssatz an. Der Effektivzinssatz wird mit einer einfachen Formel berechnet: Kalkuliere den Effektivzinssatz mit der oben angegebenen Formel. Nehmen wir ein Beispiel mit einem Kredit mir 5 Prozent Nominalzinssatz an, wobei die Zinsen monatlich anfallen. Die Verwendung der Formel ergibt: Derselbe Kredit würde bei täglichen Zinsen ergeben: Sieh dir die Formel an, die für den Fall von laufenden Zinseszinsen verwendet wird.

Wenn Zinsen laufend wieder mitverzinst werden solltest du für den Effektivzinssatz eine andere Formel verwenden: Kalkuliere den Effektivzinssatz im Fall von laufend mitverzinsten Zinsen. Nehmen wir als Beispiel einen Kredit mit einem Nominalzinssatz von 9 Prozent an, die laufend mitverzinst werden.

Die Formel oben ergibt: Tipps Es gibt mehrere Onlinerechner, mit denen du den Effektivzinssatz schnell berechnen kannst. Die Kreditkosten sind der Anteil, den der Kreditnehmer zusätzlich zum eigentlich geliehenen Geld zurückzahlen muss. Sie lassen sich berechnen, indem der Auszahlungsbetrag von der gesamten Rückzahlung subtrahiert wird. Der Nettodarlehensbetrag ist die Summe die übrig bleibt, wenn der gesamte Darlehensbetrag um die Kreditkosten subtrahiert wird.

Hierbei handelt es sich um die Laufzeit des Kredites. Bei 6 Jahren beträgt die Laufzeit 72 Monate. Auch wenn dies die wichtigste Frage vor der Berechnung eines Kredits ist, lässt sie sich nicht pauschal beantworten. Sowohl die Bearbeitungsgebühren, als auch der Zinssatz und eventuell abgeschlossene Versicherungen tragen einen Teil zur Höhe des effektiven Jahreszinses bei. Um schon im Vorfeld eine gute Übersicht der zu erwartenden Kosten zu bekommen, ist ein Vergleich mit einem professionellen Vergleichsrechner oder ein Gespräch bei einem unabhängigen Finanzberater zu empfehlen.

Der Effektivzinssatz des Kredits kommt immer dann zum Einsatz, wenn die gesamten Kosten eines Darlehens auf den ersten Blick ersichtlich sein sollen. Banken erstellen immer wieder Angebote mit besonders günstigen Kredit Konditionen.

Diese sind allerdings nicht für jeden Kreditnehmer zugänglich, da es Einschränkungen seitens der Bank und bezüglich der Bonität gibt. Die günstigen Angebote der Banken sind in den meisten Fällen nur für Kunden vorgesehen, die eine einwandfreie Schufa-Auskunft vorweisen können.

Hier ist das Risiko für die kreditgebende Bank besonders gering und so können günstige Zinssätze zum Tragen kommen. Ist die Bonität jedoch nicht sehr gut, muss der Kreditnehmer mit zusätzlichen Kosten rechnen, um das Risiko der Bank auszugleichen. Ist die Bonität zu schlecht, wird ein Kredit in den meisten Fällen sogar verwehrt.

Der effektive Jahreszins ist also ein wirksames Marketinginstrument, wenn es um die Akquisition von neuen Kunden für eine Bank geht und macht einen transparenten Vergleich verschiedener Darlehen erst möglich.

Der Endverbraucher ist teilweise überfordert, wenn er die unterschiedlichen Begrifflichkeiten des Finanzwesens voneinander unterscheiden muss. Zu ähnlich sind viele Begriffe wie:.

Dabei ist es im Prinzip gar nicht so schwer, sich die einzelnen Begriffe zu merken. Zum leichteren Verständnis haben wir hier die Begriffe einzeln erklärt:. Jahreszinssätze zeigen an, wie viele Zinsen der Kreditnehmer pro Jahr bezahlen muss, wenn er bei einer Bank einen Kredit in Anspruch nehmen will. Kennt der Kunde den Jahreszinssatz verschiedener Angebote, kann dies ein Vergleichsfaktor für ihn sein. Trotzdem gehören natürlich auch die anderen Kosten des Darlehens dazu.

Hierbei handelt es sich um die prozentuale Angabe der reinen Kosten für den Kredit. Damit die Bank Diese Angabe hilft dabei, verschiedene Kreditangebote miteinander zu vergleichen.

Der Effektivzins gibt an, wie hoch die Kosten insgesamt für einen Kredit ausfallen. Darin sind auch die Bearbeitungsgebühren der Bank, sowie eventuelle Versicherungen enthalten. Der Sollzinssatz ist ein Indikator für die zu erwartenden Kosten, die bei einem Ratenkredit entstehen können.

Leiht sich ein Kreditnehmer beispielsweise Dies sind jedoch nur die Zinsen. Um die Gesamtkosten des Darlehens ermitteln zu können, müssen auch die anderen Posten wie Bearbeitungsgebühren und Zusatzversicherungen einberechnet werden. Diese Aufgabe übernimmt der effektive Jahreszins. Wie oben bereits erwähnt bezieht er alle Kosten in die Berechnung mit ein und kann somit als Vergleichsfaktor unterschiedlicher Kreditangebote herangezogen werden.

Allein am Sollzinssatz lassen sich die Kosten eines Kredits nicht erkennen, wenn nicht auch die anderen Gebühren einkalkuliert wurden. Da der Nominalzinssatz nur die reine Entschädigung der Bank für die Vergabe des Kredits darstellt und gleichzeitig auch nur ein Synonym für den Zinssatz bzw. Wer schon einige Ratenkredite abgeschlossen hat, der kennt die Prozedur. Die erste Frage ist immer die nach den Zinsen. Der Bankmitarbeiter nennt dann eine Zahl wie 4,5 Prozent. Der Kreditnehmer kann damit ausrechnen, wie viele Zinsen er für die gesamte Laufzeit bezahlen muss.

Leider fehlen hier die wichtigen Indikatoren für zusätzliche Bankgebühren und Restschuldversicherungen, die eventuell abgeschlossen wurden. Der effektive Jahreszins inkludiert diese Kosten und gibt sehr genau Auskunft über die Gesamtkosten des Kredits. In einem professionellen Kreditvertrag stehen immer zwei verschiedene Kennziffern bzw.

Zum einen findet man den Sollzins und zum anderen zusätzlich den effektiven Jahreszins.

Zins + Zinseszins

Für die reine Kosten- bzw.

Closed On:

Die Verwendung der Formel ergibt: Die Anträge werden mit derselben Formel berechnet, wie es auch beim Effektivzinssatz durchgeführt wird.

Copyright © 2015 newtrends.pw

Powered By http://newtrends.pw/