Die angemessene Höhe des Eigenkapital

Das notwendige Eigenkapital für das Eigenheim

Wichtige Podcasts.

32 Inflation im Ausland 33 Exogener Wirtschaftswachstumsschock Typischerweise verwenden wir nur vollständige und transitive Präferenzen, d.h. wir nehmen an. Als Inflation bezeichnet man eine dauerhafte und durchgängige Erhöhung des Preisniveaus. Sie wird (Zinsverhältnis) und die Spekulation.

aufbruch in eine erfolgreiche zukunft - Mit Blick nach vorn - HSH

Wo muss ich diese Annahme anwenden? Wo darf ich sie möglicherweise gar nicht anund verwenden? Die folgende Tabelle gibt jeweils ein einfaches Beispiel aus der Mikro- und der Makroökonomik. Ceteris-Paribusgehen in die Analyse direkt ein und Bedingung werden berücksichtigt bzw.

Kommt es nun auf den durch die Modellstellung ausgeklammerten Märkten zu signifikanten Anpassungsvorgängen, so schlagen sich diese für den betrachteten Markt in exogenen Datenänderungen nieder. So verändern zum Beispiel Variationen der Preise auf anderen Märkten i. Diese lassen sich im Partialmodell nicht erfassen und insofern bleibt gleichzeitig der Rückkopplungsprozess ausgeklammert, in dem das Verhalten der Marktteilnehmer über die anderen Märkte auf den betrachteten Markt selbst zurückwirkt.

In einer Partialmarktanalyse kann daher zwar die Stabilität eines Gleichgewichts für gegebene Marktfunktionen untersucht werden, die Stabilität der zugrunde gelegten Marktfunktionen selbst bleibt jedoch offen. Diese Aussage bedarf allerdings im Hinblick auf heterogene Märkte gewisser Einschränkungen. Folgt man von Stackelbergs Interpretation, wonach sich heterogene Märkte aus homogenen Elementarmärkten zusammensetzen, so werden somit auch Wechselwirkungen zwischen diesen Elementarmärkten partialanalytisch erfasst.

Änderungen der Situation auf einem anderen — heterogenen — Markt schlagen sich auch beim heterogenen Markt in dessen Datenkranz nieder. In Totalanalysen werden hingegen nach Möglichkeit alle in der zu erklärenden Struktur vorhandenen Interdependenzen auch ausformuliert.

In der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage englisch: Zu Aufgabe c Weil sich die Bewegungen entlang der Marktnachfragekurve über die produktionstechnischen Zusammenhänge auf das Produktangebot und über die Verhaltensweisen der Einkommensbezieher auf die Produktnachfrage auswirken werden.

Resultieren daraus Produktpreisänderungen, sind Verschiebungen der Faktornachfragekurven und dadurch ausgelöste erneute Anpassungsprozesse die Folge. Wichtig ist, dass ökonomische Analysen den eigenen Ansatz stets explizit ausweisen. Die Ceteris-Paribus-Annahme bleibt schlüssig, solange die angesprochenen Effekte auf den Beschaffungsmärkten für die aktuelle Fragestellung ausgeblendet bleiben dürfen.

Das ist natürlich nicht mehr der Fall, wenn Faktorpreise und Kosten mit ins Spiel kommen. Bei der Prognose dagegen haben wir das Gesetz sowie bestimmte Aussagen über die zukünftigen Randbedingungen gegeben, aus denen dann eine bestimmte Folgerung für die Zukunft abgeleitet werden kann.

Dafür werde folgende Erklärung gegeben: Im Land M kann die Konsumnachfrage der privaten Haushalte als Summe eines einkommensunabhängigen, autonomen Konsums und eines einkommensabhängigen Konsums dargestellt werden. Relevant für den einkom- 4 I Grundlagen mensabhängigen Konsum ist dabei das verfügbare Einkommen der Haushalte.

Die Gestalt und die Parameter dieser makroökonomischen Konsumfunktion haben sich im Zeitraum T1 nicht geändert. Warum ist die oben angeführte Feststellung eine logische Deduktion der Art: Dieses Prognose wurde wie folgt begründet: Fuhrunternehmer kalkulieren sowohl vor wie nach der Einführung einer Maut den Zeiteinsatz und die effektiven Kilometerkosten ihrer Fahrten. Januar erfolgreich eingeführt worden.

Warum ist die oben angeführte bedingte Prognose eine logische Deduktion der Art: Eine nomologische Hypothese ist demnach eine allgemein gehaltene logische Erklärungsaussage ohne konkreten Raum- und Zeitbezug. Es handelt sich deshalb um eine logische abgeleitete bedingte Prognose, weil die prognostizierte Verhaltensänderung mit Hilfe einer nomologischen Hypothese wovon hängt die Wahl des Verkehrsnetzes durch die Fuhrunternehmer ab und konkreten Rand- und Anfangsbedingungen aus dem Transport- und Verkehrssektor gewonnen wurde.

Die Prognose bleibt deshalb bedingt, weil sie nur unter den getroffenen Annahmen bzw. Ob die vermutete Ursache aber jetzt und hier auch tatsächlich gegeben ist, kann damit nicht beantwortet werden. Dazu braucht es die Informationen über die konkreten Anfangs- und Randbedingungen.

Bedingte Prognosen sind nicht darauf angewiesen, die Konstanz bestimmter ökonomischer Verhaltensparameter anzunehmen. Das Nichteintreten von bedingten Prognosen ist keine hinreichende Voraussetzung dafür, eine Hypothese zu falsifizieren, also diese als mit dem empirischen Befund für unvereinbar zu erklären. Es kann nämlich sein, das die bei der Abgabe der Prognose getroffenen Aussagen bzw.

Annahmen über die zukünftigen Randbedingungen fehlerbehaftet waren. Ökonomische Modellbildung Modelle sind unverzichtbare Bausteine der modernen Volkswirtschaftslehre. Sie bedienen sich i. Die Art der Gleichung kann dabei ganz unterschiedlich sein. Geben Sie jeweils ein Beispiel! Modell und Realität unterscheiden sich durch die Abstraktion. Die Art der Abstraktion ergibt sich aus dem Zweck der Erklärung. Abstraktion bedeutet allgemein die Vernachlässigung von Sachverhalten, die für den Zweck der Erklärung als nicht wesentlich angenommen werden können.

Zu Aufgabe b Zu den wichtigsten Eigenschaften ökonomischer Modelle zählen, dass der Ersatz von empirischen Zusammenhängen durch Annahmen vorgenommen wird, dass eine Beschränkung auf wesentliche Einflussfaktoren stattfindet und dass eine radikale Vereinfachung der in der Wirklichkeit beobachteten Zusammenhänge erfolgen muss. Um diese Vereinfachung zu erreichen, nimmt man beispielsweise in Kauf, die bewusste Zerschneidung von in der Realität vorhandenen Interdependenzen zuzulassen.

Die gesamtwirtschaftlichen Investitionen I werden erklärt durch die Beziehung: Die partiellen Ableitungen lauten und haben die folgenden Vorzeichen: Dabei wird aber übersehen, dass eine Modellbildung immer so stattfindet, dass durch allmähliches Fallenlassen der besonders restriktiven Annahmen Modelle weiter entwickelt und ausgewertet werden.

Ihre Merkmale dienen den Ökonomen aber als Referenzlösung. Eigenschaften realer Marktformen können besser beurteilt werden, wenn sie in Relation zu dieser Referenzlösung betrachtet werden. Sehr häufig werden Identitäten und Gleichgewichtsbedingungen verwechselt: Partielle Ableitungen sind ökonomisch bedeutsam, ihr Zweck wird aber häufig nicht verstanden: Das Festhalten aller übrigen unabhängigen Variablen bedeutet nicht deren Vernachlässigung.

Mathematisch kann die partielle Differentiation mit Hilfe des Differenzenquotient erläutert werden: Analog dazu können wir sich beispielsweise auch den Anstieg einer Indifferenzkurve, dem geometrischen Ort aller Kombinationen der Güter x1 und x2, die den gleichen Nutzen stiften, im Punkt A der Abbildung I.

Er misst die Steigung in jedem beliebigen Punkt auf einer Indifferenzkurve. Anreize für Tausch Die Existenz von Tauschwirtschaften erscheint uns selbstverständlich, sie ist es aber nicht. Damit Tauschprozesse in Gang kommen, bedarf es zuvor der Existenz von vorzugsweise reziproken Tauschwünschen. Lösungsskizze Zu Aufgabe a Zu Tauschhandlungen kann es immer dann kommen, wenn die subjektiven Wertschätzungen, die zwei Wirtschaftssubjekte verschiedenen Gütern beimessen — ausgedrückt durch die marginalen Substitutionsraten — voneinander divergieren.

Als Ergebnis und im Zuge des Tauschs wird sich ein einheitliches Tauschverhältnis einstellen. Ein absoluter Überfluss, wie er in dem zu kommentierenden Satz implizit unterstellt wird, ist somit in keiner Weise eine notwendige Voraussetzung für das Zustandekommen von Tauschhandlungen.

Diskussion der Ergebnisse Gerne wird übersehen, dass sich — trotz der anfänglich unterschiedlichen Tauschanreize — durch den Tausch ein einheitliches Tausch-, also Preisverhältnis einstellt.

Tauschprozesse haben demnach die Wirkung, Tauschverhältnisse zu homogenisieren. Tauschwünsche gibt es auch dann, wenn ein Haushalt absolut gesehen einen Mangel an Gütern besitzt. Umgekehrt ist Überfluss kein notwendiger Auslöser von Tauschwünschen.

Lösungsskizze Zu Aufgabe a Das ökonomische Prinzip beschäftigt sich allgemein mit dem effizienten Einsatz knapper Mittel zur Bedürfnisbefriedigung. Dabei gilt es zwei Varianten zu unterscheiden. Das Minimum-Prinzip besagt, dass die ökonomische Effizienz bei einem vorgegebenen Ergebnis die Minimierung des Mitteleinsatzes verlangt.

Bei dieser steht auf der linken Seite der Gleichung der abhängige physische Ertrag, auf der rechten Seite der funktional spezifizierte Einsatz von unabhängigen Produktionsfaktoren. Es kann aber nur auf einer der beiden Seiten der Gleichung unabhängige — minimier- bzw. Die Effizienzanforderung des ökonomischen Prinzips zieht sich durch die gesamte mikroökonomische Allokationstheorie.

So ist etwa eine Bewegung auf der Transformationskurve nur denkbar bei Beachtung des ökonomischen Prinzips. Grundbegriffe des Wirtschaftens Das Wirtschaften von Haushalten und Unternehmen wird in den Wirtschaftswissenschaften mit Hilfe einer eigenen Begrifflichkeit knapp beschrieben.

Beantworten Sie hierzu die folgenden Fragen in der gebotenen Kürze: Bedürfnis, Güter, Knappheit, Wirtschaften! Wirtschaftliche Güter sind dagegen im Verhältnis zu den Bedürfnissen knapp, daher besitzen sie einen positiven Preis.

Je knapper ein Gut ist je geringer die Verfügbarkeit ist , umso höher wird sein Preis sein. Konsumgüter dienen der Befriedigung von Konsumenten- Bedürfnissen, Produktionsgüter finden Eingang in den Produktionsprozess. Bekanntlich kann das Korn sowohl zu Nahrungsmitteln verarbeitet werden als auch als Saatgut verwendet werden. Zu Aufgabe b Wie Abbildung I. Güter sind Mittel zur Befriedigung der Bedürfnisse, sie sind tendenziell knapp. Unter Knappheit wird allgemein die Diskrepanz zwischen der Summe der Bedürfnisse und der zur ihrer Befriedigung bereitstehenden Mittel Güter verstanden.

Der Einsatz knapper Mittel zur Bedürfnisbefriedigung. Das Wirtschaften dient im Allgemeinen der Beseitigung der Knappheit oder anders gesagt: Die Notwendigkeit des Wirtschaftens ergibt sich aufgrund der Knappheit der Mittel im Verhältnis der prinzipiell unendlichen Bedürfnisse.

Zu Aufgabe d Prinzipiell stehen als Alternativen zur Verfügung: Eine freiwillige Verringerung der Bedürfnisse oder eine Ausdehnung der Produktionsmöglichkeiten höheres Güterangebot. Da die erste Alternative, insbesondere bei Beachtung des Prinzips der Konsumentensouveränität unrealistisch ist, verbleibt im Allgemeinen nur die zweite. Zu Aufgabe e Es gilt zunächst die Beobachtung: Je knapper ein Gut ist je geringer seine Verfügbarkeit ist , umso höher wird sein Preis sein.

Das entspricht der Signalfunktion, die F. Hayek den Preisen zusprach: Diese sagen uns, was wir tun sollen! Ein 14 I Grundlagen hoher Preis signalisiert, dass der entsprechende Markt für Unternehmer attraktiv, eine Ausweitung des Angebots demzufolge lukrativ ist und zugleich die bisherige Knappheit reduziert, was c.

Gleichgewichtstendenzen und Stabilität des Marktsystems Aufgabe 1: Zum einen besteht ein direkter Wettbewerbszusammenhang. Die Intensität dieses Zusammenhangs hängt u. Zum zweiten sind die Märkte mittelbar dadurch voneinander abhängig, dass ein Ausgleichsmechanismus zwischen den verschiedenen Branchen im Hinblick auf die Rendite des eingesetzten Kapitals besteht.

Lösungsskizze Zu Aufgabe a Ja, sofern sie mehr oder weniger enge Substitute sind. Von den amerikanischen Ökonomen J. Demnach bilden Konsumgüter eine Kette von Substituten, die durch Lücken zerschnitten sind. Ob die aufgeführten Güter noch Substitute sind, kann sicher nicht für alle Zeiten und alle Regionen der Weltwirtschaft entschieden werden. Die konkrete Entscheidung enthält im Einzelfall möglicherweise sogar ein Werturteil.

Zu Aufgabe b Der Ausgleichsmechanismus funktioniert sowohl durch die Markteintritte neuer Unternehmen in Branchen, die eine überdurchschnittliche Rendite des eingesetzten Kapitals aufweisen als auch durch Marktaustritte von Unternehmen aus Branchen mit einer unterdurchschnittlichen Rendite des einsetzten Kapitals. Durch den ersten Mechanismus wird tendenziell das Angebot ausgeweitet, der Preis auf dem Markt und damit auch die Rendite gesenkt.

Durch den zweiten Mechanismus wird tendenziell das Angebot reduziert, der Preis auf dem Markt angehoben und damit auch die Rendite erhöht. Dadurch wird von zwei Seiten eine Angleichung der Renditen unterschiedlicher Branchen erreicht. Zu Aufgabe c Die Globalisierung hat sowohl den Wettbewerbs- als auch den Ausgleichsmechanismus deutlich verstärkt. Denn einerseits wird durch die Globalisierung die Kette der Substitute wesentlich enger geknüpft. Neue Produkte und Qualitäten, die von zusätzlichen Anbietern auf Märkte gebracht werden, sorgen dafür.

Dadurch wird der Wettbewerbsmechanismus intensiviert. Das gestiegene Anspruchsniveau der Kapitaleigner sorgt dafür, dass der Ausgleichsmechanismus zwischen unterschiedlichen Branchen erheblich an Dynamik gewinnt. Diskussion der Ergebnisse Unternehmer sind Akteure, die noch nicht aufgespürte Gewinngelegenheiten suchen. Sie sind also prinzipiell weder auf den Besitz von Ressourcen bzw.

Produktionsfaktoren angewiesen noch auf bestimmte Produkte bzw. Der Ausgleichsmechanismus sorgt auch dafür, dass Unternehmer die Branche auf der Suche nach besseren Gewinngelegenheiten wechseln. Der Begriff der Substitutionslücke ist kein statischer Begriff. Die Globalisierung hat die Grenzen des jeweils relevanten Marktes für Güter und Dienstleistungen deutlich erweitert bzw.

Zuvor konnten nationale zu europäischen, zuletzt europäische zu weltweiten Märkten erweitert 16 I Grundlagen werden. Ohne dieses könnte zwar immer noch der klassische Arbeitsmarkt geräumt werden, es wäre aber fraglich, wie lange das möglich ist. Lösungsskizze Zu Aufgabe a Es ist die Annahme, dass der so genannte Substitutionseffekt einer Zinsänderung den Einkommenseffekt dominiert.

Ein Zinsanstieg am Kapitalmarkt hat zweierlei Wirkungen: Erstens werden Gegenwartsgüter relativ teurer im Vergleich zu Zukunftsgütern Substitutionseffekt , zweitens steigt das Zins- und damit das Gesamteinkommen des Haushaltes Einkommenseffekt.

Überwiegt also der Substitutionseffekt, dann besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Zins und Ersparnis. Es entspricht der Vorstellung einer Wirtschaft als Tauschwirtschaft, in der letztlich jeder produziert, um etwas im Tausch dafür zu erhalten. Von Störungen des Tauschgleichgewichtes einmal abgesehen, wird also jeder nur in dem Umfang anbieten, als er auch nachzufragen beabsichtigt.

Die Präferenzänderung dieses Produzenten hat zu einer Verschiebung der S-Funktion nach rechts geführt, die einen niedrigeren natürlichen Zins bedingt. Dieses Fallen des Zinses führt nun einerseits dazu, dass entsprechend ihrer Zeitpräferenz einzelne Wirtschaftssubjekte gar nicht mehr oder weniger sparen; zugleich werden jedoch, wie die Investitionsfunktion zeigt, zusätzliche Investitionen lohnend und die damit verbundene Kapitalnachfrage wird zunehmen.

Bei geringerem natürlichem Zins stellt sich wieder ein Gleichgewicht ein. Wir sind nun nicht mehr darauf angewiesen, die Nachfrage nach Kapital allein mit Investitionsentscheidungen in Zusammenhang zu bringen.

Wenn sich nämlich auf dem Kapitalmarkt ein bestimmter Zins bildet, so bedeutet dies, dass einerseits Kredite zu diesen Bedingungen angeboten, andererseits aber auch nachgefragt werden.

Kommt es nun zu einem zusätzlichen Kreditangebot und damit sinkenden Zinsen, so bildet sich entsprechend dem Verlaufe der Funktionen eine entsprechende Nachfrage. Die Kreditnachfrager, die also zum fraglichen Zins bereit sind, sich zu verschulden, müssen, da das Horten von Kasse nicht als rational betrachtet wird, eine entsprechende Güternachfrage oder das Weiterverleihen dieses Kapitals zu Bedingungen beabsichtigen, die ihnen einen Ertrag sichern.

In jeder Kreditkette steht jedoch einem ersten Gläubiger ein letzter Schuldner gegenüber, der nicht die Absicht hat, den genommenen Kredit weiterzuvermitteln. Gleichgültig, ob diese Kreditaufnahme auf Investitionsabsichten beruht, oder Konsumenten beim herrschenden Zins bereits sind, zukünftiges Einkommen in gegenwärtigen Konsum 18 I Grundlagen überzuführen zu entsparen , wird es immer zu einer entsprechenden Nachfrage kommen.

Durch den Zinsmechanismus werden demzufolge geplantes Sparen und Investieren immer zum Ausgleich gebracht, ohne dass es zu einem Nachfrageausfall kommen kann. Zu Aufgabe c Nein. Einkommens- und Substitutionseffekte können nur dann auftreten, wenn Änderungen von Preisen Güter-, Faktorpreise im Spiel sind. Zu Aufgabe d Keynes erwartete, dass mit wachsendem Einkommen der Anteil der Konsumausgaben am Einkommen zurückgeht, demzufolge der Anteil der Ersparnis am Einkommen zunimmt.

Alvin Hansen den Schluss gezogen, dass eine wirtschaftliche Stagnation eintreten muss, sofern nicht die rückläufige Konsumquote durch eine entsprechend dynamische Entwicklung der Investitionsnachfrage ausgeglichen wird. Diskussion der Ergebnisse Substitutions- und Einkommenseffekte treten nicht nur dann auf, wenn sich relative Faktor- oder Güterpreise ändern. Auch eine Variation des einzigen intertemporalen Preises, den wir in der Makroökonomik betrachten — der Zins — löst solche Substitutions- und Einkommenseffekte aus.

Bei der Stagnationsthese von Alvin Hansen muss zwischen der marginalen Konsumneigung — diese bleibt nach Keynes auch langfristig unverändert — und der durchschnittlichen Konsumneigung oder Konsumquote unterschieden werden. Die Konsummöglichkeiten des Haushalts Die so genannte Budgetgerade oder auch Budgetlinie stellt dem Einkommen des Haushalts, das als gegeben angenommen wird, die maximal möglichen Ausgaben gegenüber, die zum Erwerb zweier Güter bei bekannten und konstanten Preisen getätigt werden können.

Lösungsskizze Zu Aufgabe a Weil sie dem Haushalt bei gegebener Ausgabensumme und gegebenen Güterpreisen zeigt, welche Güterkombinationen er maximal konsumieren kann. Würde der Haushalt sparen, dann würde er die maximalen Konsummöglichkeiten seines gegebenen Einkommens nicht ausschöpfen. Kreditaufnahme ausgeschlossen bleibt, können die Konsummöglichkeiten wiederum das eigene Einkommen auch nicht übersteigen. Zu Aufgabe b Es besteht eine Analogie zur Transformations- bzw.

Die Produktionsmöglichkeitenkurve bezeichnet die bei gegebener Faktorausstattung, gegebener Produktionstechnik und Vollbeschäftigung der Faktoren gesamtwirtschaftlich produzierbaren Gütermengenkombinationen. Diskussion der Ergebnisse Die Konsummöglichkeitenkurve wird üblicherweise linear, die Produktionsmöglichkeitenkurve dagegen konkav gezeichnet.

Zwar kann die Produktionsmöglichkeitenkurve nicht nur konkav vom Ursprung weg gekrümmt , sondern auch linear oder konvex zum Ursprung hin gekrümmt verlaufen. Eine konvexe oder konkave Konsummöglichkeitenkurve kann aber als ausgeschlossen gelten. Die Linearität der Konsummöglichkeitenkurve ist in der Konstanz der gegebenen Preise begründet. Eine konvexe Konsummöglichkeitenkurve in einem x2-x1-Diagramm vgl. Auch dieser Sonderfall ist ausgeschlossen, da es sich um eingeführte, am Markt bereits erprobte Produkte handelt.

Eigenschaften von Nutzenfunktionen Wenn das Nutzenniveau eines Haushalts von seiner Ausstattung mit zwei verschiedenen Gütern abhängt, die als mehr oder weniger enge Substitute gelten kön- II. Wenn Sättigung bei mindestens einem der beiden Güter eine Rolle spielen würde, dann müsste die entsprechende Kammlinie irgendwann waagrecht verlaufen.

Das hat ökonomisch zwei Erklärungen: Dadurch würde nämlich das so genannte Transitivitätsaxiom verletzt: Bei einem Schnittpunkt E würde aber zugleich gelten: Damit wäre aber das Nutzenniveau über alle gleich und die Indifferenzkurven hätten keinen Informationswert mehr.

Unvollkommen ist sie dann, wenn der Tauschwille auch davon abhängig ist, wie viel ich von dem Gut, das ich gegen ein anderes eintauschen will, noch besitze: Dabei gilt, dass mir die Aufgabe des einen Gutes umso schwerer fällt, je weniger ich davon noch besitze. Die Indifferenzkurven müssten dann linear verlaufen. Wenn wir annehmen, dass in Abbildung II. Da dem Teetrinker am Kaffee so gut wie nichts liegt, ist er auch bereit, bei fortschreitendem Tausch also Abgabe von Kaffee gegen Tee dafür zunehmend weniger Tee einzutauschen.

Die Konvexität der Indifferenzkurven — also auch die abnehmende Steigung derselben — kann u. Die Umkehrung gilt allerdings nicht. Die abnehmende Steigung der Indifferenzkurve — auch als abnehmende Grenzrate der Substitution bezeichnet — gilt auch dann, wenn kein strikt abnehmender Grenznutzen unterstellt wird. Bestimmungsgründe des Haushaltsoptimums In der idealtypischen Entscheidungssituation eines repräsentativen Haushalts hat dieser über die Verwendung seines Einkommens — Spartätigkeit wird aus Verein- 24 II Mikroökonomie fachungsgründen ausgeblendet — für den Erwerb zweier Güter zu befinden.

Gehen Sie dabei auch auf deren Steigung ein! Stellen Sie grafisch das Haushaltsoptimum dar! Erläutern Sie, warum Konsumbündel, die ober- oder unterhalb der Bilanzgerade liegen, keine Optima darstellen!

Lösungsskizze Zu Aufgabe a Die Budget- bzw. Bilanzgerade ist der geometrische Ort aller Güterkombinationen, also Konsummöglichkeiten, die der Haushalt bei gegebenen Preisen und gegebenem Einkommen maximal erwerben kann Vollverausgabung des Einkommens ; die Steigung der Bilanzgerade entspricht dem negativen Preisverhältnis der beiden Konsumgüter.

Eine Indifferenzkurve ist der geometrische Ort aller Güterkombinationen, die den gleichen Nutzen stiften; mit den Indifferenzkurven lässt sich die Präferenzstruktur eines Haushaltes darstellen.

Diese misst die erforderliche Kompensation mit dem zweiten Gut, wenn der Haushalt auf eine infinitesimal kleine Einheit des ersten Gutes verzichtet. Zu Aufgabe b Das Haushaltsoptimum liegt immer auf der Budgetgeraden.

Es repräsentiert den maximal erreichbaren Nutzen des Haushalts bei gegebenen Preisen und gegebenem Einkommen; man kann zeigen, dass im Haushaltsoptimum das Einkommen so verausgabt wird, dass der mit den jeweiligen Preisen gewogene Grenznutzen der beiden Güter übereinstimmt. Zu Aufgabe c Konsumbündel oberhalb unterhalb der Budgetgeraden können deshalb keine Optima darstellen, da sie mit dem gegebenen Einkommen nicht realisierbar sind die Konsummöglichkeiten nicht ausschöpfen.

Es würde ein niedrigeres Einkommen ausreichen, um die entsprechende Tangentiallösung zu bekommen. Entwicklung der Nachfragekurve Für die Abschätzung möglicher Güterabsätze reicht die Konstruktion des Haushaltsoptimums nicht aus; vielmehr gilt es den Einfluss von Preisvariationen des einen Gutes bei Konstanthaltung des Preises aller weiteren Güter zu ermitteln.

Diese Nachfragekurve ist dann der geometrische Ort aller Kombinationen von Preis und entsprechender nachgefragter Menge eines Gutes. Ein Haushalt verfügt über ein Einkommen in Höhe von y, mit dem er zwei Güter x1 und x2 erwerben kann. Der Preis des Gutes x1 hat sich erhöht, während der Preis des anderen Gutes konstant geblieben ist.

Erläutern Sie kurz Ihr Vorgehen! Bei einer Preiserhöhung um Prozent, verkürzt sich der Achsenabschnitt der Budgetgeraden auf der Abszisse um die Hälfte. Es kann erwartet werden, dass die Nachfrage nach dem Gut, dessen Preis steigt, abnimmt. Die Nachfrageveränderung beim anderen Gut ist a priori ungewiss.

In der Grafik dreht sich die Budgetgerade im Vollverausgabungspunkt des zweiten Gutes, dessen Preis konstant geblieben ist. Die Steigung ändert sich, sie wird deutlich steiler.

Da das Einkommen des Haushalts nicht gestiegen ist, wird nach der Preiserhöhung nur noch das Erreichen eines niedrigeren Nutzenniveaus möglich sein. Ein neues Optimum ergibt sich in T2 bei geringerem Nutzenniveau U2.

Die optimalen Verbrauchsmengen für Gut 1 vor und nach der Preiserhöhung werden im unteren Teil der Grafik mit den entsprechenden Preisen kombiniert. Werden die so ermittelten beiden Punkte miteinander verbunden, so entsteht die Nachfragekurve für Gut 1!

Wird Gut 1 teurer, so kann der neue Optimalpunkt auch links oberhalb des alten liegen. In diesem Fall dominieren die positiven Substitutionseffekte zu Gunsten von Gut 2, das relativ billiger geworden ist, gegenüber den negativen Einkommenseffekten, von denen die Nachfrage beider Güter betroffen ist! Egal, ob Substitutions- oder Einkommenseffekte überwiegen, die Nachfrage nach Gut 1 bzw. Änderungen des Einkommens, der Präferenzen u.

Auch relevante Politikentscheidungen beeinflussen die Lage der Nachfragekurve. Wie wirkt sich diese Steueränderung auf die Nachfrage nach einem Gut aus? Die Nachfragekurve verschiebt sich nach rechts. Zu Aufgabe b Bei einer Mehrwertsteuererhöhung könnte man im ersten Augenblick argumentieren, dass mit einer sinkenden Nachfrage zu rechnen ist, weil der Preis des betreffenden Gutes steigt. Im Gegensatz zu oben, kann hier aber keine Verschiebung der Nachfragekurve ausgemacht werden.

Wie stark die Preiserhöhung ausfällt, kann nur im Zusammenspiel von Gesamtnachfrage und Gesamtangebot auf dem relevanten Markt festgestellt werden. Gossenschen Gesetzes und weshalb ist die Modifikation notwendig? Nehmen wir an, die Nachfrage nach dem Gut i habe folgendes Aussehen: Für den Fall einer Homogenität vom Grade Null und auch nur dann muss gelten: Wäre die Nachfragefunktion dagegen homogen vom Grade 1, dann würde gelten: Das Ergebnis einer Homogenität der Nachfragefunktion vom Grade Null kann man auch analytisch gewinnen: Das Haushaltsoptimum wird als Maximierung des Nutzens unter der Nebenbedingung der Budgetgeraden berechnet.

Der Haushalt handelt ohne Geldillusion. Die Nachfragefunktion ist also homogen vom Grade Null. Zu Aufgabe b Wie wir oben gesehen haben, gilt im Haushaltsoptimum: Gossensches Gesetz bezeichnet wird.

Eigenschaften von Produktionsfunktionen Analog zu den Eigenschaften von Nutzenfunktionen und deren Bedeutung für das Haushaltsoptimum sind die Eigenschaften von Produktionsfunktionen elementar für das Zustandekommen eines Betriebsoptimums.

Welche Wirkung hat der Verzicht auf diese Annahmen? Lösungsskizze Zu Aufgabe a Beschränkte Teilbarkeit der Faktoren bedeutet, dass nur, wie wir annehmen wollen, ganzzahlige Faktorkombinationen zum Einsatz kommen können. Es sind also nur ausgewählte Punkte im Ordinatenkreuz, die einen bestimmten Ertrag ergeben. Gedanklich kann man diese Punkte miteinander verbinden vgl. Die Isoquante ist dann nicht mehr der geometrische Ort aller Faktorkombinationen, die einen bestimmten Ertrag ergeben, sondern die Verbindungslinie möglicher Faktorkombinationen, die den gleichen Ertrag ergeben, wobei die Bereiche zwischen zwei Punkten undefiniert sind.

Bei unvollständiger Teilbarkeit der Faktoren erhalten wir ein Isoquantenfeld, welches nur noch eine beschränkte Anzahl von Isoquanten umfasst.

Das Ertragsgebirge steigt in diesem Fall nicht stetig, sondern in stufenförmigen Sprüngen an. In der v1-v2-Ebene hätten wir dann eine beschränkte Zahl von genau gekennzeichneten Isoquanten. Zu Aufgabe b Bei proportionaler Faktorvariation werden die Einsatzmengen aller Faktoren im gleichen Verhältnis geändert. Das Einsatzverhältnis der Faktoren untereinander ist also konstant. Wir bewegen uns in einem Isoquantenfeld auf einem Ursprungsstrahl. Formal wird sie geschrieben als: Die Produktionsfaktoren können entlang der Isoquante beliebig gegeneinander substituiert werden.

Ökonomisch bedeutet diese Produktionsfunktion bzw. In diesem Falle spricht man von einer so Abbildung II. Langfristig führt die Preiserhöhung eines Faktors bei konstanter Produktnachfrage ceteris paribus zu keiner Änderung in der nachgefragten Menge dieses Faktors bei Limitationalität der Produktionsfaktoren Leontief-Fall.

Diskussion der Ergebnisse Da die Grenzrate der Substitution im Betriebsoptimum dem umgekehrten Faktorpreisverhältnis entspricht, zeigt die Substitutionselastizität an, wie sensibel das Einsatzverhältnis der Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit auf Veränderungen der Faktorpreise reagiert.

Wird einer der Faktorpreise in seiner Beweglichkeit eingeschränkt etwa durch eine Politik der Mindestlöhne , so ändert dies nichts an der Substitutionselastizität der Produktionsfunktion selbst. Allerdings kann ein Sinken des Lohn-Zinsverhältnisses wenn der Lohnsatz bereits die Höhe des Mindestlohnes erreicht hat dann nur noch durch eine Anhebung des Realzinssatzes bewerkstelligt werden. Betriebsoptima sind dann prinzipiell nur dann sicher erreichbar, wenn eine sehr hohe Variationsbreite im Faktorpreisverhältnis besteht.

Kostenfunktionen Für das individuelle Angebotsverhalten der Unternehmung ausschlaggebend ist bekanntlich die Grenzkostenfunktion. Deren Gestalt leitet sich wiederum aus dem Verlauf der Gesamtkostenfunktion her und diese ist selbst abhängig vom Verlauf der partiellen Ertragsfunktionen. Bei einem Marktpreis von p1 können nur noch die variablen Kosten erwirtschaftet werden. Der unter diesen Bedingungen anfallende Verlust entspricht genau der Höhe der Fixkosten.

Diese Situation markiert somit die unterste Preisgrenze, bis zu der ein Unternehmen am Markt tätig bleiben wird, sofern längerfristig wieder mit einem Anstieg der Preise auf ein mindestens kostendeckendes Niveau gerechnet wird. Der zugehörige Produktionspunkt wird deshalb als Betriebsminimum bezeichnet. Das Betriebsoptimum bezeichnet dagegen den Produktionspunkt im Minimum der totalen Durchschnittskosten gewinnloser Zustand. Unterschreitet der Preis das Betriebsminimum, so lägen bei einer Markttätigkeit die Erlöse unter den variablen Kosten, die Verluste würden die Fixkosten übersteigen.

Zu Aufgabe b Eine Preissteigerung des fixen Faktors lässt die Grenzkosten- und die variable Durchschnittskostenkurve unberührt, lediglich die Kurve der totalen Durchschnittskosten erfährt einen Anstieg. Hierdurch verlagert sich das Betriebsoptimum II. Unabhängig von der generell gewinnschmälernden Wirkung der Kostensteigerung ist ein Einfluss auf das Angebotsverhalten nur für jenen Preisbereich in Erwägung zu ziehen, der unterhalb des neuen Betriebsoptimums liegt.

Die Unternehmung wird nur dann im Markt verbleiben, wenn sie auf längere Sicht mindestens mit einer Deckung ihrer Kosten rechnen kann. Da der hierfür erforderliche Preis von p1 auf p 2 gestiegen ist, wird die Kostensteigerung dann zu einer Verhaltensänderung der Unternehmung im Sinne einer Aufgabe der Produktion führen, wenn sich die zukünftige Preiserwartung im Intervall p1 1.

Alle Faktoren sind als variabel anzusehen. Langfristig ist die Kapazität der Unternehmung frei wählbar. Die langfristige Umsatzfunktion unterscheidet sich von der kurzfristigen nur dann, wenn sich der Produktpreis während des Planungszeitraums ändert. Bei der Gestalt der langfristigen Kostenfunktion sind im homogenen Fall drei Verlaufsformen zu unterscheiden: Alle genannten Fälle bzw.

Verläufe enthält Abbildung II. Das würde eine stetige Angebotsausweitung anzeigen, was aber schon deshalb keine stabile Lösung sein kann, da sonst keine Preiskonstanz im atomistischen Markt zustande kommt.

Eine eindeutige Lösung des Kostenproblems ist nur im Fall i möglich! Mikroökonomisch sind von höheren Energiekosten im Sinne gestiegener Fixkosten keine stagflationären Effekte zu erwarten. Damit ist aber eine höhere Ausbringungsmenge verbunden! Faktornachfrage der Unternehmung Eine produzierende Unternehmung verhält sich typischerweise als Anbieter auf dem Güter-, dagegen als Nachfrager auf den Märkten für Produktionsfaktoren.

Auch für die Faktornachfrage gilt das Prinzip der Gewinnmaximierung. Gibt es unter den angenommenen Ertragsbedingungen eine kritische Höhe für den Preis des variablen Faktors, ab der die Unternehmung ihre Produktion einstellen wird? Die Lösung ist anhand einer Grafik zu erläutern; von anomalen Verläufen sei abgesehen! Lösungsskizze Zu Aufgabe a Der Unternehmer fragt jeweils die Menge des variablen Faktors nach, bei der der Faktorpreis gleich dem Grenzertragswert ist. Folglich ist die Grenzertragswertkurve der geometrische Ort aller Faktorpreis-Mengen-Kombinationen, die der Unternehmer bei alternativen Faktorpreisen ceteris paribus zu realisieren wünscht.

Die Nachfragekurve gilt nur kurzfristig, weil ein Faktor fix gehalten wird. Zu Aufgabe b Ist der Anteil eines Faktors an den Gesamtkosten relativ gering, werden sich Preisvariationen des Faktors kaum im Angebotspreis des produzierten Gutes niederschlagen; kommt es aber zu keiner oder nur zu geringen Änderungen des Angebotspreises, wird sich die Ausbringung und damit der Faktoreinsatz überhaupt nicht oder nur geringfügig ändern. Im Übrigen wird der Anreiz zur Substitution bei Änderungen der Faktorpreisrelationen umso geringer sein, je unbedeutender die Beiträge der einzelnen Faktoren zu den Gesamtkosten sind.

Aus einer s-förmigen Einnahmekurve resultieren parabelförmige Verläufe — diese Verläufe ergeben sich aus dem Produkt von konstantem Güterpreis und einem erst ansteigenden, dann fallendem Verlauf von Grenz- bzw. Bei einer Preishöhe von q1 für den variablen Faktor v1 decken die Einnahmen gerade die variablen Ausgaben, der Unternehmung entsteht ein Verlust in Höhe der fixen Faktorkosten vgl. Im Schnittpunkt von Grenzwert- und Durchschnittswertproduktkurve werden gerade die variablen Kosten gedeckt.

Die Unternehmung befände sich im 1 Betriebsminimum. Ein Anstieg von q1 über q1 hinaus, würde die Unternehmung sicher veranlassen, über kurz oder lang die Nachfrage nach dem variablen Faktor aufzugeben, da eine Einstellung der Produktion auch bei Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft geringere Kosten verursachen würde. Zu Aufgabe d Wenn die Absatzmarktnachfrage i völlig unelastisch ist NE0 ; die Ausbringungsmenge ändert sich nicht; ii völlig elastisch ist NE1 ; die Ausbringungsmenge geht am stärksten von allen denkbaren Fällen zurück vgl.

Durch einen höheren Faktorpreis verlagert sich die Grenz- Kostenfunktion nach oben, für jede Ausbringungseinheit entstehen höhere Kosten.

Bei unelastischem Verlauf der Güternachfrage kommt es nicht zu einer Änderung der Ausbringungsmenge. Somit bleibt auch die Faktornachfrage konstant. Bei vollkommen elastischer Güternachfrage würde sich dagegen die Ausbringungsmenge stark verändern und es käme folgerichtig zu einer Senkung der Faktornachfrage. Diskussion der Ergebnisse Handelt es sich bei dem in Frage stehenden variablen Produktionsfaktor etwa um den Faktor Arbeit, ist im Zuge von Lohnverhandlungen nicht alleine der Blick auf eine veränderte Faktorpreislinie relevant: Kommt es nämlich zu positiven Veränderungen der physischen Grenzproduktivität der Arbeit, dann ist auch die Grenzwertproduktkurve GWP davon betroffen.

Diese verschiebt sich nach oben, was einen Schnittpunkt mit der alten Faktorpreislinie nach sich zieht, der weiter rechts, also bei einem höheren Arbeitseinsatz zu liegen kommt. Entscheidend ist im Hinblick auf die Elastizität der Absatzmarktnachfrage, dass es im unelastischen Fall zu einer Überwälzung der gestiegenen Grenzkosten auf die Nachfrageseite kommt.

Der höhere Produktpreis verschiebt die Grenzwertproduktkurve GWP des variablen Faktorpreises so weit nach oben, dass sich im Schnittpunkt mit der neuen höheren Faktorpreislinie der frühere Faktoreinsatz, sprich: Die Wettbewerbsintensität bestimmt vornehmlich die Elastizität der Absatzmarktnachfrage: Wohlverstandene Wettbewerbspolitik ist also zugleich auch im besten Sinne Vorsorge gegenüber inflatorischen Tendenzen.

Gehandelt wird auf Märkten für ganz verschiedene Güter. Welches Ergebnis liefert das Modell des vollkommenen Marktes? Erläutern Sie knapp die drei Funktionen des Preises auf dem vollkommenen Markt!

Lösungsskizze Zu Aufgabe a Die Bedingungen lauten: Als Ergebnis stellt sich ein eindeutiger Gleichgewichtspreis ein. Im Wesentlichen sind es drei Funktionen, die der Preis auf dem vollkommenen Markt erfüllt: Der Preismechanismus lenkt die Produktionsfaktoren in die Produktion derjenigen Güter, die besonders knapp sind hoher Preis , ermöglicht so die Lockerung von Flaschenhälsen und verhindert somit eine Fehlallokation der Ressourcen. Die Anzahl der Marktteilnehmer ist nur ein Kriterium.

Denn ein Anbieter unter vielen kann dominierenden Einfluss haben. Zu Aufgabe c Denkbar wäre etwa die folgende Klassifikation: Die Preise sind hier nicht durch die Produktionskosten bestimmt. Da das Angebot fix ist, entscheidet nur die Nachfrage über den Preis!

Nicht beliebig vermehrbare Güter: Hier ist eine steigende Produktion nur bei steigenden Durchschnittskosten möglich! Steigende Produktionsmengen können auch zu konstanten Durchschnittskosten erzeugt werden.

Hier handelt es sich um den langfristigen Preis eines vermehrbaren Gutes. Dieser wird nach unten stets durch seine Produktionskosten bestimmt. Diskussion der Ergebnisse Immer wieder falsch verstanden wird die Allokations- und Lenkungsfunktion der Preise und des Preismechanismus. Die Preise, so der österreichische Nobelpreisträger Friedrich August v. Hayek, sagen eben den Wirtschaftssubjekten, was sie tun sollen: Seltenheitsgüter sind kein Beleg gegen das obige Kriterium von Hayeks: Wenn eine Angebotsausweitung nicht möglich ist, liegt die Aktivität eindeutig auf der Nachfrageseite.

Es gilt anderen Bietern zuvorzukommen. Dies ist aber in bestimmten Fällen gar nicht oder aber gleich mehrfach gegeben. Schwierigkeiten bereitet häufig auch der Ursache-Wirkungszusammenhang zwischen dem Preis, dem Angebot und der Nachfrage. Die Nachfrage ist gesunken, weil der Preis gestiegen ist 1 , der Preis ist gestiegen, weil die Nachfrage gestiegen ist 2. Stellen Sie beide Fälle graphisch dar! Lösungsskizze Zu Aufgabe a 1 Es gibt keinen Schnittpunkt; beide Funktionen sind vollkommen preiselastisch vgl.

Der abgebildete atypische Verlauf der Angebotskurve ist beispielsweise in der Landwirtschaft anzutreffen. Im ersten Fall haben wir es also mit einer Bewegung entlang der Nachfragekurve, im zweiten Fall mit einer Verschiebung der Nachfragekurve zu tun.

Im ersten Fall sind damit das individuelle Angebot und die individuelle Nachfrage gemeint, bei der zweiten Aussage dagegen wird auf das Gesamtangebot und die Gesamtnachfrage am Markt abgestellt. Beide Aussagen sind somit zutreffend und miteinander kompatibel. Zu Aufgabe d Nein: Diskussion der Ergebnisse Die beiden Fälle, in denen Angebot und Nachfrage jeweils von gleicher Gestalt sind, müssen streng unterschieden werden: Im ersten Fall verlaufen beide vollkommen elastisch, im zweiten Fall dagegen vollkommen unelastisch.

Das Angebot die Nachfrage kann immer dann vollkommen elastisch verlaufen, wenn unausgelastete Kapazitäten vorliegen enge Substitute vorliegen und damit starke Substitutionskonkurrenz besteht. Für einen unelastischen Verlauf des Angebots der Nachfrage spricht umgekehrt eine Produktion an der Kapazitätsgrenze ein Mangel an Substitutionskonkurrenz. Eine zumindest abschnittsweise anomal verlaufende Angebotsfunktion impliziert nicht notwendigerweise ein instabiles Marktgleichgewicht. Allerdings sind multiple Gleichgewichte möglich, bei denen im Einzelfall die Stabilitätseigenschaften zu untersuchen sind.

Streng zu unterscheiden sind Bewegungen auf der Nachfrage- oder auf der Angebotskurve von Verschiebungen der Nachfrage- oder der Angebotskurve.

Eine Preiserhöhung oder -senkung kann selbst niemals Auslöser für eine Kurvenverschiebung sein. Wohl aber sind Preisänderungen das Resultat von Verschiebungen der Nachfrage- oder der Angebotsfunktion.

Letztere ist der Schlüssel für die Erklärung des Giffen-Paradoxons: Trotz steigenden Preises erhöhen Haushalte den Konsum von Grundnahrungsmittel und schränken den Konsum von Genusslebensmitteln ein. Stabilität des Marktgleichgewichts In der Wirtschaftswirklichkeit sind Marktungleichgewichte nur schwer direkt beobachtbar. Nicht das Vorkommen von Ungleichgewichten, sondern die Fähigkeit, neue Gleichgewichte wieder zu erreichen, ist für die Marktstabilität ausschlaggebend.

Preisreaktionen von Anbietern und Nachfragern Lösungsskizze Zu Aufgabe a Stabilität liegt dann vor, wenn sich entweder aus einem Ungleichgewicht heraus oder nach einer Störung des Gleichgewichts wieder ein Gleichgewicht einstellt.

Zur Feststellung der Stabilität müssen Verhaltensannahmen darüber getroffen werden, wie sich die Wirtschaftssubjekte in Ungleichgewichtssituationen verhalten.

Nur so können wir feststellen, ob der Anpassungsprozess zu einem neuen Gleichgewicht zurück führt. Zu Aufgabe b Die so genannte Marshallstabilität besagt, dass ein bei einer bestimmten Menge x0 bestehender Überschuss des von den Nachfragern gebotenen Preises, pN, über den von den Anbietern geforderten Preises, pA, zu einer Erhöhung der Angebotsmenge führt vgl.

Nur die Anbieter reagieren auf Ungleichgewichte mit Anpassungen ihrer Angebotsmengen entlang der eigenen Angebotskurve, während die Nachfrager ihre Preisvorstellungen stets an der eigenen Nachfragekurve ausrichten. Das Kriterium der Walras-Stabilität ist insofern auch zumindest einfach asymmetrisch als bei einer Überschussnachfrage einem Überschussangebot nur die Nachfrageseite Angebotsseite mit einer Anpassung der eigenen Preisvorstellungen reagiert.

Zum Konzept von Konsumenten- und Produzentenrente Die Konsumentenrente misst bekanntlich, um wie viel einzelne Personen insgesamt im Vergleich zu ihrer Zahlungsbereitschaft besser gestellt werden, weil sie auf dem betreffenden Markt Güter kaufen können. Die Produzentenrente dagegen bildet den Vorteil ab, den einzelne Anbieter mit niedrigen Kosten insgesamt dadurch erzielen, dass sie ihr Gut zum herrschenden Marktpreis verkaufen können. Von besonderem Interesse ist die Frage, wie sich Konsumenten- und Produzentenrente in Folge von staatlichen Eingriffen verändern.

Grenzkostenkurve nach unten verschiebt? Sie ist somit das Potenzial des bei vollständiger Preisdifferenzierung für ein Gut zusätzlich erzielbaren Erlöses. Geometrisch stellt sie die Summe der senkrechten Abstände zwischen der Nachfragekurve und der Preisgeraden dar, die durch eine Parallele zur Abszisse in Höhe des jeweiligen Marktpreises gebildet wird vgl.

Zu Aufgabe c Nehmen wir an, wir könnten die Zahlungsbereitschaft von drei verschiedenen Wirtschaftssubjekten für das Gut x etwa eine Konzertkarte exakt voneinander unterscheiden, wie dies in Abbildung II.

Subjekt 1 2, 3 wäre bereit, den Preis p1 p2, p3 zu zahlen. Als Marktpreis stelle sich Preis p3 ein; demnach erzielt Konsument 1 einen Vorteil von p1 —p3, Konsument 2 einen von p2 —p3. Konsument 3, der dem Gut den gleichen Grenznutzen zumisst, wie der Marktpreis ausmacht, erzielt keinen Vorteil.

Die gesamte Konsumentenrente ergibt sich als Fläche zwischen der Preisgeraden, der Ordinate und der Nachfragekurve in den Grenzen zwischen 0 Koordinatenursprung und x3. Da nun weitere Konsumenten etwa Individuum 4 , deren Zahlungsbereitschaft unterhalb des bisherigen Marktpreises p3 liegt, zum Zuge kommen, wird die Konsumentenrente für die Individuen 1 und 2 zunehmen und für Individuum 3 erstmals entstehen.

Zu Aufgabe e Auch jetzt kommt es ceteris paribus zu einem niedrigeren Marktpreis. Die Antwort auf diese Frage ist aber nicht trivial. Sie wäre es nur dann, wenn der Marktpreis aus nicht weiter betrachteten Gründen bei unveränderter Grenzkostenkurve sinkt.

In diesem Fall muss auch die Produzentenrente eindeutig sinken, weil sich ceteris paribus die Anzahl jener Unternehmen, die im Vergleich zum gesunkenen Marktpreis zu günstige re n Grenzkosten anbieten könnten, notwendigerweise reduziert, und zwar in unserer Abbildung II. Die Grenzkosten spiegeln nämlich Kostenzuwächse wider, die mit einem höheren Output einhergehen. Von Outputsteigerungen sind die Fixkosten aber nicht betroffen, folglich muss die Summe der Grenzkosten im relevanten Bereich zwischen Koordinatenursprung und gleichgewichtigem Output gerade mit der Summe der variablen Kosten übereinstimmen.

Dies wird durch Abbildung II. Analytisch lässt sich der Nachweis wie folgt führen: Die Fläche unter den Grenzkosten von 0 bis x0 beträgt: Zu Aufgabe h Ja. Der Nachweis wurde in Aufgabe g erbracht! Es gibt aber Berührungspunkte: Da die Produzentenrente als Differenz zwischen herrschendem Marktpreis, multipliziert mit der gleichgewichtigen Outputmenge Erlös einerseits und der Summe der Grenzkosten in den Grenzen des Ursprungs bis zum gleichgewichtigen Outputniveau andererseits berechnet wird und wir gezeigt haben, dass dies der Differenz zwischen Erlös und der Summe der variablen Kosten entspricht, gilt: Bei diesem Gewinn kann es sich also nur um den variablen Gewinn handeln!

Sowohl Konsumentenrente als auch Produzentenrente können sich auf eine individuelle Nachfrage individuelles Angebot als auch auf die Marktnachfrage das Marktangebot insgesamt beziehen. Für die Beurteilung gesamtwirtschaftlicher Wohlfahrtseffekte kommen allerdings nur Marktnachfrage und Marktangebot insgesamt in Frage.

Preisänderungen, man denke etwa an den Rohöl- oder Benzinpreis, die sich im Zuge von Marktprozessen ändern, dürfen — anders als dies häufig in der Öffentlichkeit geschieht — nicht eindimensional, nämlich negativ bei Preiserhöhungen und positiv bei Preissenkungen, beurteilt werden. Mit dem Konzept von Konsumenten- und Produzentenrente sind wir in der Lage, differenziert die Wohlfahrtsverschiebungen zwischen Konsumenten und Produzenten in der Folge von Preisveränderungen zu evaluieren.

Monopolpreisbildung Das Modell des homogenen Monopols, wie es von Cournot entworfen wurde, ist nach wie vor eine wichtige Referenzlösung für den unvollkommenen Wettbewerb — im Gegensatz zum Ansatz der vollkommenen Konkurrenz.

Ordnung für ein Gewinnmaximum des Monopolisten zu interpretieren? Welches Ergebnis erzielt der Monopolist, wenn er auf die Erzielung eines Gewinns verzichtet? Lösungsskizze Zu Aufgabe a Es wird vorausgesetzt, dass der Monopolist die Gesamtnachfragefunktion und die Menge kennt, welche die Nachfrager bei einem von ihm gesetzten Preis abzunehmen wünschen.

Der Monopolanbieter kann also genau die Menge anbieten, die bei dem von ihm festgesetzten Preis nachgefragt wird. Daraus lässt sich die zweite Ableitung gewinnen, die auch als zweite Bedingung für ein Gewinnmaximum bezeichnet wird: Bei unveränderten Nachfrageverhältnissen ist es in einer solchen Situation rational, sich auf das Trimmen der Kosten und dabei insbesondere der Fixkosten zu konzentrieren.

Dies impliziert eine Kreuzpreiselastizität der Nachfrage von Null: Für die Beurteilung seiner Wettbewerbssituation müssen jedoch aus totalanalytischer Sicht auch mögliche Interdependenzen mit anderen Märkten berücksichtigt werden. Es erscheint allerdings fraglich, ob in diesem Fall das homogene Monopol noch den angemessenen Modellrahmen für die Analyse der Preisbildungs- und Wettbewerbsprozesse liefert. Daher wird im Falle des homogenen Monopols i.

Dennoch ist auch in diesem Fall der Monopolist der Walrasianischen Konkurrenz um die monetäre Gesamtnachfrage ausgesetzt. Dieser indirekte Wettbewerb um die Kaufkraft der Verbraucher lässt sich am einzelwirtschaftlichen Modell der Haushaltsentscheidung verdeutlichen. Die aus der Nutzenmaximierung abgeleitete Nachfrage nach dem Monopolgut hängt zwar nicht mehr von den Preisen anderer Güter, wohl aber vom Konsumbudget des Haushaltes mit ab.

Im Gegensatz zum Absatzmarkt steht der Monopolist auf den Beschaffungsmärkten i. Vom Ergebnis der betreffenden Preisbildungsprozesse hängen der Verlauf der Grenzkostenkurve und damit der Cournotsche Punkt und die Höhe des Monopolgewinns ab.

Zu Aufgabe f Kann der Monopolist einen entsprechenden Gewinn realisieren, so bildet dieser einen Anreiz für potentielle Konkurrenten, dasselbe Produkt am Markt anzubieten. Sofern der Monopolist nicht präventiv auf die Ausschöpfung des Monopolgewinns verzichtet, kann seine Position als Alleinanbieter nur dann längerfristig Bestand haben, wenn Marktschranken den Zutritt weiterer Anbieter verhindern.

Wie wirksam eine solche Marktabschottung des Monopolisten auf Dauer schützt, hängt wesentlich von der evolutionären Dynamik des Wettbewerbs in der Gesamtwirtschaft ab. Eine besondere Rolle spielen dabei Kreation und Diffusion von neuem Wissen. Aufgrund neuer Erfindungen kann es zum einen zur Einführung von Substituten kommen, die eine Umgehung bestehender Marktschranken ermöglichen. Zum anderen kann das Monopolgut im Zeitablauf veralten und im Zuge der Walrasianischen Konkurrenz Nachfrageanteile an gänzlich neue Produkte verlieren, deren Märkte überdurchschnittlich expandieren.

Hierbei spielen auch Veränderungen in den Präferenzen eine wichtige Rolle. Mit der Expansion neuer Märkte wächst c. Es spricht einiges für die Vermutung, dass diese eher auf jungen innovativen Märkten zu erwarten sind, als bei Unternehmungen, die — z. Allerdings bieten einfache statische Marktmodelle, wie das des homogenen Monopols, für die Analyse von innovatorischem Verhalten keinen adäquaten Rahmen mehr.

Daraus gewinnen wir die optimale Ausbringungsmenge. Daraus kann die Absatzmenge bei Konkurrenz ermittelt werden. Wird diese wiederum in die Preisabsatzfunktion eingesetzt, ergibt sich der Konkurrenzpreis.

Dabei ist der triviale II. Der zugehörige Preis zum positiven Lösungsteil für die Absatzmenge wird wiederum aus der Preisabsatzfunktion ermittelt. Diskussion der Ergebnisse Ein Monopolist kann entweder den Preis festsetzen — dann entscheidet die Nachfrageseite darüber, welche Menge sie zu diesem Preis beziehen möchte — oder die Menge fixieren — dann entscheidet die Nachfrageseite darüber, welchen Preis sie für diese Menge zu zahlen bereit ist.

Ein temporäres Monopol stellt wettbewerbstheoretisch kein wirkliches Problem dar. Temporär bleibt ein Monopol i. Bestehen keine Marktschranken, so ist sehr schnell im Zuge der Angebotsvermehrung mit einer höheren Ausbringungsmenge und mit einem niedrigeren Marktpreis zu rechnen. Dauerhaft kann andererseits wiederum von Marktschranken abgesehen ein Monopol nur dann werden, wenn es sich um ein Ressourcenmonopol handelt. Kirzner begründet dies damit, dass eine knappe Ressource im Besitz eines Monopolisten von möglichen Konkurrenten u.

Oligopolpreisbildung Neben der monopolistischen Konkurrenz dürften Oligopole die in der Realität der Märkte häufigste Marktform sein. Die Erklärung von Preisstarrheiten bzw. Reizvoll ist zugleich, dass nicht nur nicht-kooperative, sondern auch kooperative Marktstrategien modelliert werden können.

Dazu seien die folgenden Informationen verfügbar: Historische, institutionelle und kulturelle Einflüsse, Einflussrichtung unbestimmt Die Akkumulation von Waffen, die zu einem Rüstungswettlauf führt, werde durch die folgenden beiden Bewegungsgleichungen beschrieben: Bei Mengenstrategie wird das Gewinnmaximum in Abhängigkeit von der gemeinsamen Ausbringungsmenge bestimmt: Zur Bestimmung des Gewinnmaximums wird die Gewinngleichung nach der Absatzmenge differenziert und es ergibt sich als notwendige Bedingung: Zu Aufgabe b Verschiebungen der Kostenkurven zum Beispiel haben unter den gemachten Annahmen keine Neufestsetzung des gewinnmaximalen Preises zur Folge, solange die Grenzkosten- die Grenzerlöskurve in ihrem Unbestimmtheitsbereich schneidet.

Somit ergibt sich für die Reaktionsfunktion des Landes i Ri R1: Zu Aufgabe d Die Reaktionskurven der beiden Duopolisten lassen sich bekanntlich aus den Bedingungen 1. Ordnung für ein Gewinnmaximum ableiten! Allgemein haben sie die Gestalt: Um diese zu ermitteln, schreiben wir als Erstes explizit die Gewinngleichung hin: Unter Verwendung der Preisabsatzfunktion schlüsseln wir die Erlösfunktion weiter auf und setzten sie in die Gewinngleichung ein: Allerdings ist es nicht beliebig, welche der Reaktionsfunktionen steiler als die andere ist; der oben in Abbildung II.

Zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit unterschiedlicher Strategien im Duopol Nichtkooperation, gemeinsame Gewinnmaximierung, Stackelberg-Führerschaft etc. In dieser Frage ist ein radikaler Wandel in der Theorie seit den 70er Jahren festzustellen; oftmals wird heutzutage sogar die These vertreten, dass Güterbewegungen keinen entscheidenden Einfluss mehr auf den Wechselkurs nehmen. Jahrhundert nach Übersee sind zumeist verbunden mit Kapitalexport in Form von Gerätschaften; zwar handelt es sich hierbei absolut um geringe Beträge, aber es ist zu berücksichtigen, dass damals auch die Kapitalausstattung pro Person im Vergleich zu heute sehr gering war.

Zwei Bestimmungsgründe waren hierfür verantwortlich: Auf der einen Seite gilt das Gesetz von der Abnahme der Grenzerträge auch für den Faktor Kapital; dies bedeutet, dass mit zunehmender Entwicklung der europäischen Staaten die Rendite der inländischen Investitionen zurückging; dies wiederum führte zu dem Bemühen, das Kapital in den weniger entwickelten Volkswirtschaften, die noch einen höheren Grenzertrag brachten, anzulegen. Da diese Volkswirtschaften oftmals noch nicht in der Lage waren, diese Importe unmittelbar zu bezahlen, musste der Weg über Kreditvergabe und damit über einen Kapitalexport gewählt werden Analogie zur Marshallplanhilfe.

Auf der einen Seite verpflichteten die Alliierten das im ersten Weltkrieg besiegte Deutschland zu extrem hohen Reparationszahlungen; auf der anderen Seite versuchte Deutschland den Kapitalmangel, der sowohl durch einen hohen internen Kapitalbedarf im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der Industrie, aber natürlich auch im Zusammenhang mit den Reparationen entstanden war, durch Aufnahme von Krediten aus den USA zu befriedigen.

Die Kreditaufnahme in den USA hingegen wurde zum Problem, da diese Kredite kurzfristiger Natur waren, dennoch in Deutschland zur Finanzierung langfristiger Investitionen eingesetzt worden waren. In der unmittelbaren Zeit nach dem 2. Diese Hilfe hatte einen Gesamtumfang von 13 Mrd.

Die USA hatte die Gewährung der Marshallplanhilfe an gewisse Auflagen gebunden, wobei die Verpflichtung der europäischen Staaten vorwiegend darin bestand, dass sie sich wechselseitig bei Zahlungsschwierigkeiten zu unterstützen hatten. Im Zusammenhang mit der Errichtung des IWF wurde die Weltbank geschaffen, deren Aufgabe zunächst darin bestand, den europäischen Staaten im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau langfristige Kredite zu gewähren, während später die Weltbank vor allem an die Entwicklungsländer Kredite vergab.

Aufgrund unterschiedlicher Inflation in den einzelnen Mitgliedsstaaten des IWF entstanden auf diese Weise lang anhaltende strukturelle Ungleichgewichte in den Zahlungsbilanzen. Die Erwartung von Währungskorrekturen führte zur spekulativen Kapitalwanderung. Die Umstellung der Energiewirtschaft von Kohle auf Öl und Erdgas in den 60er Jahren brachte den Öl produzierenden Ländern vor allem Vorderasiens hohe Gewinne, die in dieser kurzen Zeit nicht in Form von Importen angelegt werden konnten, sondern in Form von Anlagen in Europa verwendet wurden.

Das hohe Zinsniveau der USA während der Reagan-Administration, das vorwiegend durch hohe Haushaltsdefizite bedingt war, trug zu einem Kapitalexport der europäischen Staaten in die USA bei und beeinflusste entgegen den Langfristprognosen den Wechselkurs nachhaltig. Internationale Kapitalwanderungen werden durch das internationale Zinsgefälle, durch Erwartung von Wechselkursveränderungen und durch die Höhe des Anlagerisikos bestimmt. Die Anlage von Vermögen erfolgt jeweils in der Anlage, welche die höchste Nettorendite ermöglicht.

Die Kapitalwanderung kommt allerdings dadurch zum Erliegen, dass im Zuge der Wanderung das Zinsgefälle abgebaut wird. Weiterhin sind die Wechselkurse nicht stabil, also entstehen Wechselkursschwankungen; diese verursachen Kursgewinne und -verluste beim Transfer, mit der Folge, dass die erwartete Nettorendite aus Zinssatz und erwarteter Kursveränderung besteht.

Auch die Besteuerung ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich hoch, sodass das Verhältnis der Nettorenditen von denen der Bruttorenditen abweicht. Bei einem vollständigen Markt müsste eine unbehinderte Kapitalwanderung zu einem vollständigen Ausgleich der Zinsniveaus führen, wobei für kleine Länder gelten müsste, dass sie keinen Einfluss auf das Weltzinsniveau nehmen könnten und dass deshalb der nationale Zins allein vom Weltzins bestimmt würde und mit diesem zusammenfiele.

Dies bedeutet, dass in kleineren Ländern zumindest über den Zinssatz keine interne Konjunkturpolitik betrieben werden kann.

Diese Ausgleichstendenz erklärt sich dadurch, dass aufgrund der Wanderung das Kapital in den kapitalexportierenden Ländern knapper wird und deshalb der Zinssatz dort steigt und in den kapitalimportierenden Ländern die Knappheit verringert wird und der Zinssatz fällt. Kapitalwanderung führt also zu einem Abbau des Zinsgefälles.

Wenn die Wanderung solange fortgesetzt wird, als eine Zinsdifferenz besteht, strebt dieser Prozess zu einem vollständigen Abbau der nationalen Zinsunterschiede. Kredite an das Ausland werden in der Regel dadurch gewährt, dass den kreditnehmenden Ländern Währungseinheiten übereignet werden, mit deren Hilfe Güter und Dienstleistungen aus dem kreditgebenden Land erworben werden können.

Ein realer Transfer findet erst in dem Augenblick statt, in dem Güter und Dienstleistungen transferiert werden. Messen lässt sich der Umfang des realen Transfers durch den Leistungsbilanzüberschuss. Das kreditnehmende Land erhält Devisen, mit deren Hilfe nicht nur Güter im kreditnehmenden Land, sondern auch in anderen dritten Ländern gekauft werden können.

Heute entsteht das Transferproblem vor allem im Zusammenhang mit der Entwicklungshilfe. Auch hier besteht die Gefahr, dass die Entwicklungsländer bei der Einlösung der Kreditbeträge nicht unbedingt solche Güter benötigen, die vom kreditgebenden Land angeboten werden.

Über die Frage des realen Transfers entstand im Zusammenhang mit dem Reparationsproblem eine Kontroverse zwischen Keynes und Ohlin, wobei allerdings Keynes eine eher klassische, Ohlin hingegen eine eher keynesianische Position einnahm. Keynes sah folgende theoretische Zusammenhänge: Das kreditnehmende Land wird entsprechend seiner Importneigung immer nur einen Teil des Kredites für zusätzliche Importe verwenden. Der Exportanstieg im kreditgebenden Land wird also zunächst stets geringer ausfallen als der Gesamtbetrag des Kredites ausmacht.

Andererseits kommt es hier auf die Importneigung nur gegenüber dem kreditgewährenden Land an, während sich die allgemeine Importquote auf den Gesamtimport gegenüber allen Ländern bezieht.

Insoweit kann die spezielle Importquote durchaus von der allgemeinen Importquote abweichen. Die Leistungsbilanz wird jedoch aufgrund der Kreditgewährung noch aus einem zweiten Grund beeinflusst: Die Reparationszahlung wird durch Steuern aufgebracht, führt also zu einer Reduzierung des verfügbaren Einkommens und damit zu einer induzierten Verringerung der Importe des kreditgebenden Landes. Dieser Einfluss erhöht den Kapitaltransfer.

Wiederum kommt es hier auf die spezielle Importquote des kreditgebenden Landes an. Diese kann höher sein, wenn diejenigen, die diese Steuer aufgebracht haben, eine höhere Importneigung besitzen als die Volkswirtschaft insgesamt. Ohlin kritisierte diesen Ansatz, da von Krediten sowohl im kreditgebenden wie auch -nehmenden Land Multiplikatoreffekte auf das Volkseinkommen und damit indirekt auch auf das Importvolumen beider Länder ausgehen. Hierbei kommt es einmal darauf an, wie der Kredit im kreditgebenden Land aufgebracht wird: Zum andern ist zu überprüfen, wie der Kredit im kreditnehmenden Land verwendet wird, wieweit er gehortet und wieweit er zu Nachfrage führt und damit über den Multiplikator das Volkseinkommen verändert.

Nur dann, wenn man diese möglichen Einkommensminderungen im kreditgebenden Land und die Einkommenszuwächse im kreditnehmenden Land mitberücksichtigt, erhält man ein vollständiges Bild des tatsächlichen realen Transfers. Die Bundesbank gab in den 50er und 60er Jahren mit Hilfe der Swapsatzpolitik Anreize zur internationalen Kapitalmobilität. Die Notenbank verkaufte hierbei ausländische Währung per Kasse und kaufte diese Währung per Termin zu einem festgesetzten Kurs, der unter dem Kassakurs lag, zurück; also berechnete die Notenbank für die Übernahme des Kursrisikos einen Abschlag, den sogenannten Deport.

Allerdings scheiterten diese Bemühungen an der Unmöglichkeit, spekulative Kapitalbewegungen von einer Zinsarbitrage und destabilisierende von stabilisierender Spekulation zu trennen. Zweitens wurden konjunkturpolitische Ziele im Rahmen der Kapitalregulierung angestrebt. Dies folgte aus der Tatsache, dass das konjunkturpolitische Instrumentarium der Notenbank aufgrund der Interventionspflicht bei stark spekulativen Kapitalwanderungen ineffizient wurde.

Weiterhin bestand ein Interesse, den Kapitalexport zu stoppen, da dieser die inländischen Investitionen und damit die Nachfrage nach Arbeitskräften reduzieren würde. Allerdings sind diese Schlussfolgerungen nur gültig bei klassischer Arbeitslosigkeit; bei keynesianischer Arbeitslosigkeit liegt die Ersparnis ex ante über der Investition, folglich wird sich ein Kapitalexport auch nicht negativ auf die Nachfrage und damit auf die Beschäftigung auswirken.

Drittens diente die Regulierung der Kapitalströme verteilungspolitischen Zielen. Bei hohen Kapitalexporten ist eine Verringerung der Löhne aufgrund geringerer Arbeitsnachfrage zu befürchten. Allerdings liegt hier ein Kurieren am Symptom vor, da die Ursache des Kapitalexportes im verzerrten Lohn-Zins-Verhältnis begründet liegt.

Viertens können auch fiskalische Ziele Regulierungen des Kapitalstroms begründen. Bei Kapitalverkehrskontrollen besteht nämlich die Möglichkeit, die inländischen Zinsen zu senken; damit tritt eine Verringerung der Zinslast des Staates ein.

Bei Reduzierung des Kapitalexportes werden gleichzeitig höhere Kapitalerträge und damit auch höhere Steuer-Einnahmen erzielt. Ähnliche wohlfahrtspolitische Bedenken gegen Kapitalexport wären angebracht, wenn mit Investitionen externe Erträge verbunden wären und wenn aus diesen Gründen Kapital im Ausland angelegt würde, obwohl der gesamtwirtschaftliche Grenzertrag des Kapitals im Inland höher ist als im Ausland.

Fragen zu Kapitel Auf welche zwei Bestimmungsgründe gingen die internationalen Kapitalströme im Zusammenhang mit der Kolonisation in der 2.

Worin lag das wirtschaftliche Problem der Reparationszahlungen Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg? Worin bestand die multiplikative Wirkung der Marshallplanhilfe?

Auf welche zwei Bestimmungsgründe lassen sich generell Kapitalbewegungen zurückführen? Unter welchen Voraussetzungen könnte mit einem vollständigen Ausgleich der Zinsen aufgrund der Kapitalbewegungen gerechnet werden?

Inwiefern beeinflussen Wechselkursschwankungen die Kapitalbewegungen? Inwiefern trug die Swapsatzpolitik der Notenbank in den 50er und 60er Jahren zu einer Belebung des internationalen Kapitalverkehrs bei? Inwiefern behindern unterschiedliche Steuersätze den internationalen Kapitalverkehr?

Inwiefern kann über die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen die Zinsbelastung des Staates reduziert werden? Während lange Zeit von der Vorstellung ausgegangen wurde, dass der Wechselkurs allein von den Güterbewegungen bestimmt werde, wurde seit den 70er Jahren bisweilen sogar die Auffassung vertreten, dass der Wechselkurs vorwiegend durch die Kapitalbewegungen determiniert werde.

Direktinvestitionen in den Kolonien wurden einmal vorgenommen, da entsprechend dem Gesetz vom abnehmenden Grenzertrag die Kapitalerträge in den noch nicht entwickelten Volkswirtschaften über dem der hoch entwickelten Volkswirtschaften lag, zum andern, um auf diese Weise neue Absatzmärkte zu schaffen. Der mit Reparationszahlungen beabsichtigte reale Transfer kann nur dann gelingen, wenn die begünstigten Länder bereit sind, Defizite in ihrer Devisenbilanz zuzulassen.

Dadurch, dass die begünstigten Unternehmungen die Hilfe lediglich in Form von zinsvergünstigten Krediten erhielten, diese Gelder also nach Zurückzahlung erneut an weitere Unternehmungen ausgezahlt werden konnten, ergab sich aus den — aus der Sicht der Amerikaner - einmalig gewährten Hilfen eine multiplikative Wirkung.

Kapitalbewegungen lassen sich generell immer auf ein Zinsgefälle und auf Erwartungen über zukünftige Zinsänderungen zurückführen. Mit einem vollständigen Abbau des Zinsgefälles könnte nur dann gerechnet werden, wenn keine Transferkosten vorliegen würden, wenn das Risiko für alle Anlagen gleich hoch wäre, wenn gleiche Erwartungen über die Zinsentwicklung gegeben wären und wenn darüber hinaus eine gleiche Besteuerung vorgenommen würde.

Kapitalbewegungen verursachen Kursgewinne und -verluste beim Transfer, mit der Folge, dass die erwartete Nettorendite aus Zinssatz und erwarteter Kursveränderung besteht. Keynes wies daraufhin, dass das kreditnehmende Land entsprechend seiner Importneigung immer nur einen Teil des Kredites für zusätzliche Importe verwenden wird.

Gleichzeitig werde im Kapital gewährenden Land das verfügbare Einkommen sinken, da die Reparationszahlungen mit Steuern finanziert werden müssten und mit dem Einkommen ging auch deren Importquote zurück. Die Swapsatzpolitik der Notenbank trug zur Belebung des Kapitalverkehrs bei, da die Notenbank über die Swapsatzpolitik einen Teil des Risikos übernommen hatte.

Der internationale Kapitalverkehr wird bei unterschiedlichen Steuersätzen behindert, da der Kapitalverkehr vom Gefälle in den Zinserträgen abhängt und da die Kapitalsteuern in die Höhe der Nettoerträge des Kapitals eingehen.

Bei Kapitalverkehrskontrollen kann die Zinsbelastung des Staates dadurch reduziert werden, dass das nationale Zinsniveau auf diesem Wege unter das gültige Weltzinsniveau gedrückt werden kann. Gegenstand und Aufgaben Das handelspolitische Instrumentarium Kapitalbewegungen in der Klassik Einfluss auf die internationale Zinsstruktur Das Problem des realen Kapitaltransfers Förderung der Kapitalwanderung Hierbei entstand im Zusammenhang mit der Kreditaufnahme folgendes Problem: Die deutschen Industrieanlagen wurden in der Zeit nach dem 1.

Weltkrieg entgegen der goldenen Regel der Bilanzstruktur mit kurzfristigen Krediten finanziert. Deutschland entschloss sich dann zu Beginn der Weltwirtschaftskrise zu einem Schuldenmoratorium zur Verhinderung eines generellen Bankrotts deutscher Unternehmungen.

Aus der Sicht der empfangenden Unternehmungen waren jedoch die Kredite zurückzuzahlen, standen also erneut andern Unternehmungen zur Verfügung.

Welchen Stellenwert hat das Eigenkapital beim Hauskauf

Relevant für den einkom- 4 I Grundlagen mensabhängigen Konsum ist dabei das verfügbare Einkommen der Haushalte.

Closed On:

Dadurch wird von zwei Seiten eine Angleichung der Renditen unterschiedlicher Branchen erreicht. Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen und Inlandsprodukt

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