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TRUMP - Nachrichten und Themen | www.tagesschau.de

Mit „historischem“ Deal bringt die EU Trump in die Defensive.

Die großen Handelsmächte machen ihre Schotten dicht, die Zeit der Globalisierung scheint vorbei. Das ist kein Zufall, denn starke Kräfte sind am Werk. Teure Abschottung Wie der Handelskrieg die Inflation schürt. Die Zölle steigen, die Preise auch. Die Protektionismus-Spirale dreht sich immer weiter.

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Die fortschreitende Freihandelspolitik war eine Grundlage der Globalisierung, deren Auswirkungen kontrovers diskutiert werden. Globalisierungskritiker sehen die Gefahr von Ausbeutung und Zementierung bestehender Gefälle sowie die Untergrabung der Wirtschaftspolitik der Nationalstaaten.

Seigniorage offenbart die Zusammenhänge zwischen Währungsemission und öffentlichen Finanzen sowie zwischen Geld- und Fiskalpolitik. Enorme Veränderungen zeigen sich, jedoch mit bedeutenden länderspezifischen Unterschieden. Im IMK Report wird gezeigt, dass die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns mit dazu beigetragen hat, dass Deutschland auf einem stabilen Wachstumskurs ist. Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Pressemitteilungen IMK in den Medien. Ungleichheit und Wirtschaftswachstum mehr Steuern und Staatsausgaben mehr Krise der Globalisierung mehr Arbeit, Löhne und Soziales mehr Finanzmärkte und Regulierung mehr Wirtschaftspolitische Herausforderungen Zwischen Hoffen und Bangen Verbreiteter Abkehr vom Multilateralismus aktiv mit niedrigen Zöllen begegnen; Euroraum institutionell stärken; Potenziale für eine höhere Binnennachfrage nutzen, auch durch Umverteilung; versicherungsfremde Leistungen steuerfinanzieren; Arbeitsmarkt zukunftsorientiert reregulieren und atypische Beschäftigung adressieren.

Ist Frankreich ein Sanierungsfall oder Deutschland? Der Unterschied zwischen China und Deutschland besteht darin, dass Peking im Unterschied zu Berlin anerkennt, dass seine derzeitige Verteilung der Nachfrage unhaltbar ist. Welche Rolle spielt die Schweiz in diesem Zusammenhang?

Die Schweiz verzeichnet seit Jahrzehnten anhaltende Handelsüberschüsse, nicht zuletzt weil sie die Kapitalzuflüsse etwa mit Devisenkäufen aggressiv sterilisiert und eine Wiederbelebung der Binnennachfrage verhindert hat. Würden überschüssige Schweizer Ersparnisse vor allem in Entwicklungsländer exportiert, die das Kapital für inländische Investitionen benötigen, könnten die Handelsüberschüsse der Schweiz als Beitrag zum globalen Wachstum angesehen werden.

Aber natürlich geht das meiste Schweizer Kapital in die Industrieländer, die es nicht brauchen. So dämpft die Schweizer Politik das globale Wachstum. Wie wirkt sich denn Trumps Politik auf die Schweiz aus? Wenn es Washington gelingt, den Welthandel und die Kapitalströme so umzustrukturieren, dass Länder mit schwacher inländischer Nachfrage nicht mehr frei überflüssige Ersparnisse exportieren können, erwarte ich, dass sich dies negativ auf die Schweiz auswirkt.

Bei einem so hohen Handelsüberschuss, wie ihn das Land hat, würde ich mir vorstellen, dass es für die Schweiz sehr schwierig wäre, sich schnell anzupassen. Zumindest für Aussenstehende ist nicht immer ganz klar, was Trump wirklich will. Was glauben Sie, was sein Ziel ist? Das kann ich nicht wirklich sagen. Trump verwirrt nicht nur die Chinesen und die Europäer, sondern auch die Amerikaner.

Was wir hier sehen, ist der Beginn einer längerfristigen, teilweisen Umkehrung des Globalisierungsprozesses. Schädigt dieser Streit auch das globale Wachstum?

Ein Handelskrieg und eine Kontraktion des Welthandels schaden immer dem globalen Wachstum, aber nicht annähernd so sehr, wie das aus den übermässig aufgeregten Äusserungen von Mainstream-Ökonomen hervorgeht, die in der Regel sehr ideologisch und historisch ungebildet sind. Der Schmerz einer globalen Handelskontraktion ist jedoch nicht für alle Länder gleich verteilt, das geht aus der Geschichte hervor. Sie wird hauptsächlich von den Ländern mit Aussenhandelsüberschüssen getragen.

Und was sind die Konsequenzen für die internationale Zusammenarbeit und die Handelsorganisationen, etwa die lokalen Abkommen und die WTO? Ich glaube, dass wir vor einigen Jahren den Höhepunkt der jüngsten Globalisierungswelle erreicht haben. In den nächsten ein oder zwei Jahrzehnten erwarte ich eine Umkehrung. Ich bin nicht davon überzeugt, dass die Zölle erhebliche Auswirkungen auf die Handelsungleichgewichte haben werden.

Möglich, dass die Globalisierung der Wirtschaft, so wie wir sie kennen, am Ende ist. Die EU und China reagieren mit Gegendrohungen. Weitere Auflösungserscheinungen sind möglich, so könnte etwa Italien seine Euro-Mitgliedschaft infrage stellen. Erste Sondierungen zwischen Links- und Rechtspopulisten deuten in diese Richtung; ab Freitag können in Rom Koalitionsverhandlungen beginnen.

Das Spiel aus Sanktionen und Gegensanktionen mit Russland verschärft sich derweil weiter. Das hat nicht direkt etwas mit Protektionismus zu tun, doch es passt in den Trend zum Rückzug in vermeintliche nationale Schutzräume. Die Welt macht dicht, so scheint es. Einige starke Kräfte wirken gegen die weitere Globalisierung. Teils sind sie durch die Öffnung der Wirtschaft erst entstanden, teils wirken sie unabhängig davon. Eine liberale, auf starke Institutionen gebaute Globalisierung ist nicht in Sicht.

Die Globalisierung im weiteren Sinne - mit grenzüberschreitenden Informationsströmen und Migrationsbewegungen, Umweltproblemen und Terrorgefahren - wird weitergehen.

Abschottung und nationale Alleingänge werden daran nichts ändern. Die wichtigsten Wirtschaftstermine der Woche. Buenos Aires - Make Trade work! Als sicher gilt, dass die Zinsen einen Viertelpunkt steigen werden. Der Vorstand stellt sich den Fragen der Presse.

München - Weiter im Boom? Zuletzt bröckelten die Stimmung.

Nachrichten

Ziel des Merkantilismus war die Reduzierung der Importe von Fertiggütern durch eine entsprechende Zollpolitik, um die eigenen Manufakturen zu schützen und den Abfluss von Gold ins Ausland zu verhindern.

Closed On:

Endlich mal konkrete Sachaussagen und Hintergründe statt diesem ewigen dt.

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