Die Göttlichkeit der Atommaschine nach menschlichem Ermessen

Goldwaschen in Deutschland? Gibt es Gold in deutschen Flüssen?

DayZ Patchnotes 2016.

Am Ende eines Jahres schaut man üblicherweise zurück. Das wollen wir auch hier im Blog so halten. Mojib Latif tätigte drei historische Aussagen, die es wert sind, in Erinnerung gebracht zu werden. Einmal alle Jahre kommt es zu einem GAU, brachte man mir an einem bayerischen Gymnasium für das bayerische Abtiur bei. Das war Jetzt, 25 und nocheinmal rein rechnerisch Jahre später, ist es vielleicht gar nicht so dumm, wenn ich mir als stochastischer Rohrkrepierer doch noch einmal Gedanken zur Sinnhaftigkeit solcher.

Jauchen und Brühen als Pflanzenstärkungsmittel und zur Bekämpfung von Schädlingen

Geld ist ein Ausdruck für psychische Möglichkeiten und Energien. Diese Wahrheit der andern Seite erfährt mancher im Traum.

Leicht gerät man in die Formulierung: Will er es wirklich? Offensichtlich erleben wir es so, eben als eine für unser Wohlergehen höchst wichtige Tat der Seele.

Der Traum ist eine Erscheinung der Gesamtpsyche. Die Seele ist Natur und, wie alle Natur, einfach da, von einer letztenSelbstverständlichkeit. Diese Erscheinung begegnet unserem Ich während des Schlafes. Dennoch ist die Helferabsicht des Traumes nicht zu erweisen. Traum geschieht ohne unser Zutun. Er ist einfach da. In seiner Wirkung aber sieht es so aus. Noch nie hat ein Traum dies selbst ausdrücklich von sich gesagt.

Er ruft uns nicht, auch wenn wir in ihm etwa angerufen werden. So sieht die Absicht des Traumes aus: Von Origenes stammt das Wort: Manche träumen solche Warnungen. Der Traum freilich sagt nur: Es gibt sehr einfache, alltägliche Träume.

Kleinere Symbole wohnen auch in diesen Träumen. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Die Karte war wie ein Stück Brot, und ich versuchte davon. Typisch ist die nicht sichtbare Gestalt der Freundin und die verstorbene Gestalt der Mutter. Unbekannte Gestalten und eine sehr vertraute, menschliche Umwelt leben durcheinander.

Sie sind eine einfache Begleitmusik. Sie deuten an, welche Schritte der Weiterentwicklung wir zu tun haben. Die Deutung beschäftigt sich immer wieder mit dieser mittleren Gruppe von Träumen. Für solch kleine, aber zur Stunde - man nehme dies hier nur wörtlich!

Diese Leute wachen auch zur gewünschten Nacht- oder Tagesstunde auf. Der einsetzende Wecktraum hat seinen besonderen Ablauf und seine sich steigernde Intensität. Man gerät also in Angst und - erwacht darauf! Frauen sollten im Traume das Morgenessen rüsten, auf den Markt gehen, haben frühen Bürodienst. Damit macht er dem Schläfer, wie man so drollig sagt, endlich "Beine"! Der Wecktraum erzeugt im Träumer eine unangenehme Situation und sammelt kleine Energiemengen um diese Situation.

Man könnte annehmen, der Wecktraum führe dem Schläfer einfach vor, was jetzt zu geschehen hätte: Dem ist aber nicht so! In der Tiefe lag eine Stadt. Aus einem Klumpen schwarzbrauner Erde steigt eine Kugel, herrlich wie eine blaue Sonne. Vier Schlangen erheben sich daraus und tragen eine Schale; die Schlangen wenden sich nach innen. Auch bei uns sagt wohl jemand plötzlich: So können sie vielleicht einen Traum aus der Kindheitnicht mehr vergessen.

Um es zu wiederholen: Hier ein Wort zu den sogenannten "schönen" Träumen. Denn es kann ja nicht die Absicht der Seele sein, ihren Träger unvernünftig aus dem einfachen Leben zu rücken.

Eine kleine Bemerkung zu den Träumen schöpferischer Menschen ist hier vielleicht am Platze. Dem ist nicht ganz so. Natürlicherweise ist dieses innere Geschehen seines kindlichen Traumes gegen das Tageserleben nicht genau abgegrenzt.

So erzählt Spitteler in der Rückschau auf seine "Frühesten Erlebnisse": Aber ich habe doch geschlafen. Die Mutter ist nicht mehr dagewesen, dafür drei alte Frauen, die mich böse anblickten. Sie wollten mir etwas geben, ich sollte es essen. Aber ich wollte nicht. Ich glaube, ich habe es aber dann doch gegessen. Es ist hier nicht der Ort, ausführlich über die Psychologie des Kleinkindes zu handeln. Nur dies sei angemerkt: Auf diese Tatsache ist in einem anderen Zusammenhange noch hinzuweisen.

Was uns als Kind tief beeindruckte, hat die latente Richtung unseres Wesens angerührt. Da kam der Wolf. Ich habe Angst gehabt.

Mein Bauch war nachher ganz dick! Die amerikanische Kinderpsychologin F. Vielleicht ist uns auch die Gnade zu Teil geworden, zu lösen, was sehr verworren uns gegeben worden ist. Dabei müssen stets eine Ablösung vom bisherigen Zustand und das Annehmen der neuen Lebensform geleistet werden.

Dies bezeugen auch die Träume. Gleichzeitig haben sie sich auch mit den sehr realen Forderungen der Umwelt, sei es Lehrzeit, sei es höhere Schule, auseinanderzusetzen. Deshalb sind die Träume auch wieder voller Motive, Gestalten und Dinge der Tageswirklichkeit, der menschlichen Umwelt. Deshalb die vielen Träume, es fahre ein mächtiger Zug auf halbdunklen Geleisen auf den hilflosen Träumer zu. Es spielt auf einer schönen ergrünenden Wiese. Ein schönes braunes Schiff naht dem Strand. Das Männliche und das Weibliche sind im Turm und Schiff beisammen.

Dann werden die Tiere keine Stofftiere mehr sein! Besonders häufig sind bei beiden Geschlechtern Schlangenträume. Beim jungen Manne ist die Schlange gleichzeitig das Gleichnis des eigenen Organs. Häufig sind auch die Feuerträume. Hie und da werden auch kleine Götter der inneren Berauschung sichtbar. Davon reden die Träume der Pubertät in sehr deutlicher Sprache.

Immerhin liegt ihr Akzent auf den Naturzielen des heranreifenden jungen Menschen. Sie bedürfen bei normalen jungen Leuten keiner Deutung. In einer ersten Schicht sind es gleichgeschlechtliche Traumfiguren, die meist einen minderwertigen Charakter aufweisen.

Diese Mitte kann nun in den Träumen sich abbilden als Mitte eines umschlossenen Gartens. Aber die Pforte ist eng, die in die Mitte der Seele führt; nicht alle erreichen diesen ihren innersten Ort.

Eine ganze Reihe von Individuationssymbolen enthält der hier folgende Traum eines hochgestellten Mannes. Der Weg geht nicht mehr weiter. Sie haben also um den Berg herum zu kommen. Ihm folgt der Träumer in seiner Uniform des hohen Offiziers. Endlich erreichen sie die schmale Treppe. Der Träumer sieht sich nach seinem Freunde um, dieser ist verschwunden.

Gegenwart und Vergangenheit werden zu einem unbeschreiblich Neuem. Von den dem Autor bekannt gewordenen Träumen aus schwerster Krankheit mag das schönste Beispiel hier angeführt werden.

Dann war ich wieder in einer Herbstlandschaft. Zwischen mir und dem ungeheuren Ball sind grüne, feine Pflanzen, sie haben zartrote Blüten. Ich sage im Traume "Das ist das Felsenrind. Das dauert drei Tage lang. Da schreie ich laut: Damit hörte der Augenspuk auf. In der beraterischen Deutung der Träume wird man sehr oft, kaum hat der Träumer seine Erzählung beendet, von der Frage bedrängt: Dabei werden gerne "Glück" und "günstig", "Unglück" und "ungünstig" füreinandergesetzt.

Wir glauben nämlich Anrecht zu haben auf das Glück und spähen deshalb besorgt nach den Anzeichen des Unglücks. Und als Orakelbücher werden von den meisten Traumbücher gewertet. Es gibt Symbole, in denen sich sehr dunkle menschliche Erfahrung verdichtet hat. Diese innere Wirklichkeit kann nun ein günstiges oder ungünstiges Vorzeichen haben. Der Traum wird in mehrfacher Wiederholung manchem Plane, der uns am Herzen liegt, sein sehr deutliches "Nein" gegenüberstellen.

Ist das nun ein günstiger oder ungünstiger Traum? Aus unsern Fenstern hängen die Fahnen einer voreiligen Freude - der Traum aber bringt den Klageruf dessen an uns heran, was um. Auch dieser Traum wird uns wenig angenehm in den Ohren tönen. Der Traum verschweigt uns nicht den Beginn einer sehr reichlich bemessenen Leidenszeit. Es zeigt einen gefährlichen Widerwillen gegen Lebensgewalten, die ihn hätten stärken können.

Von solch armen Zeiten reden Träume, in denen ein Baum geknickt danieder liegt. Es hat wohl ein jeder erfahren: Oder es ist schon im Traum selbst irgend etwas Leitendes zum Vorschein gekommen. Rettung bedeutet es auch, wenn man im Traume gegen das Fürchterliche arbeiten kann. Wer sich vor seinen Träumen fürchtet, der sollte diese einem berufenen und sehr erfahrenen Deuter erzählen.

Sie sind freilich viel seltener als man glaubt. Dennoch gibt es sehr ungünstige Träume. Sie hat ihre Beine verloren, wird also lange nicht mehr gehen können. Merkwürdigerweise aber hatte ich erst einen Steilhang hinaufzuklettern und auf der andern Seite wieder hinabzueilen.

Ich war doch nicht zu spät. Wie froh war ich darüber! Jung wie auch F. Wickes haben darüber einiges mitgeteilt. Es sind solche unheilvollen Träume auch beim Kinde selten. Doch wird man dann mit. Etwas darf man nie vergessen: Vor allem hat man den Sinn eines vorgelegten Traumes stets als unbekannt vorauszusetzen. Auch diese haben zudem, wie übrigens im Leben auch, sehr mehrdeutigen Charakter.

Manchmal geht man vor, wie bei der Lösung einer Gleichung mit mehreren Unbekannten. Da wird bekanntlich erst einmalein unbekannter Wert, x genannt, gesucht und, wenn gefunden, in seinem Wert in die Rechnung eingesetzt. Seine Lösung ist eindeutig. In der Deutung der Träume ist sorgfältig darauf zu achten, in welcher Beziehung und Reihenfolge die Traumelemente zueinander stehen. Es ist auch bedeutsam, welche Personen im Traume neu herzutreten, und was daraus Unerwartetes geschieht.

Sie haben die Gliederung eines Dramas, eines in Akte gegliederten Bühnenstückes. Dies führt zum Höhepunkt, der oft durch ein Gefahrenmoment besonders betont wird. Ein besonders einfaches Beispiel mag dies erläutern: Der Träumer sitzt in einer Art griechischen Rennwagens. Der vierte Akt führt den Träumer auf den Hauptplatz der Stadt, der auch sein inneres Zentrum bedeuten könnte.

Manche Träume sind drei-oder fünfaktig aufgebaut. Es bleibt von höchster Wichtigkeit, wie der Traum endet. Er kann auch in der Katastrophe enden. Denn er steht ja nicht unter der Diktatur seines Zuschauers, des Träumers. Den einzelnen Traum darf man, wie er auch ende, nicht endgültig deuten. Wohl werden die Träume nacheinander geträumt, nacheinander erzählt. Es wird dieses also von verschiedenen Seiten angesehen, nach mehreren Richtungen hin erwogen.

Die Traumserie trägt das Für und Wider eines geplanten Unternehmens vor. Da verstärkt ein Traum den andern; sie weisen alle nach derselben Richtung. Träume reden nach unserer Erfahrung solange - und oft wie lange!

Sie bilden für einander eine Art Kontext. Wird dem Ich nur ein Traum gegenübergestellt, dann scheint die Partie eins zu eins zu stehen. Mehrheit hat aber berechtigterweise etwasÜberzeugendes. Naiv möchte man es so darstellen: Sie hat dabei ihre eigene, sehr selbständige Reihenfolge.

Männer und Frauen können sehr ähnliche Träume haben. Aber meist bedeuten sie nicht das Gleiche. Es ist auch notwendig, das Alter des Träumers zu kennen. Hat doch jede Lebensstufe die ihr eigene Hauptaufgabe.

Deshalb ist das, was dem jungen Menschen in seinen Träumen recht ist, dem alternden Menschen nicht mehr billig. Es kann sich um ein anderes seelisches Geschehen im Gleichnis des Sexuellen handeln.

Dafür ein kleines, eindrückliches Beispiel: Schmerzlich bewegt fügte sie bei: Vielleicht ist es ihre eigene Persönlichkeit, die unter Schmerzen geboren werden will. Wie viel einfacher, im natürlichen Bezirke jungen Weibesglückes verweilend, wäre die Deutung des gleichen Traumes für eine junge Frau!

Jeder Träumer hat seine bestimmte psychologische Wesensart. Ebenso wichtig ist es für den Deuter, zu wissen, welchem Funktionstyp der Träumer zugehört. Es ist nicht unwichtig, über die soziale Position des Träumers im klaren zu sein. Selbstverständlich wird die Mitteilung der erotischen Situation, der Beschaffenheit der Ehe etwa, manche Träume erst verständlich machen.

Das kann zu geistigen Störungen führen. Hier mag auch die Frage beantwortet werden: Sicherlich nicht das Kind. Es hat wirklich anderes zu tun! Auch der junge, halberwachsene Mensch darf seine Träume nur inhaltlich rasch zur Kenntnis nehmen.

Vom Traume aus erörterte man die vorläufig noch schwierige Tagessituation des jungen Träumers. Vom Erwachsenen mittlerer Jahre ist ein Verweilen beim Traume zu fordern. Er darf Träume nicht überfliegen. Auch davon wird noch ein Wort zu sagen sein. Das Kind, welches geboren wird, ist der Sinn des Traumes. Hier ein Wort zur Persönlichkeit des Deuters. Er hat geduldig darauf zu warten, was dem andern durch dessen Traum gesagt werden will.

Das Wort des Paracelsus gilt dem Träumer wie dem Deuter: Von ein paar Grundsätzen richtiger und deshalb fruchtbarer Einstellung zu seinem Tun darf der Deuter nicht abweichen. Dennoch gilt es, mit jedem Traum Neuland zu erwandern, gemeinsam mit dem erzählenden Träumer. Ist man auf dieser richtigen Fährte, dann begleitet ein leises Wohlgefühl die Deutungsarbeit. Ist man aber auf rechter Spur, dann hilft der Klient wieder kräftig mit. Der ausgezeichnete schwedische Psychiater fügt bei: Zudem ist er kaum denkbar ohne Sinn für mindestens eine der Künste.

Er kann nie genug wissen, kaum genug erlebt haben! Eine Hilfe bedeutet es ferner, wenn er nicht identisch geblieben ist mit seiner männlichen oder weiblichen Geschlechtsrolle.

Zudem hat er vielleicht Einsicht in das, was die einzelnen Alters-und Entwicklungsstufen besonders auszeichnet. So merkt er wohl recht den Sinn der Gefahr- und der Warnungsträume.

Badeträume sprechen ihren Sinn selbst aus, während Träume von Gefängnis und Strafe erst sinnlos zu sein scheinen. Er darf also das Vernommene nicht nur so im ungefähren sich notieren. Man war nicht einfach krank, sondern hatte eine Wunde an der Hüfte, die sah mondförmig aus. Das aber bekommt weder dem Traum noch seiner Deutung gut. Auch sie sagt einiges aus. Sehr häufig greift der Erzähler, wie schon gesagt, von sich aus zum Hilfsmittel einer kleinen Skizze.

Oft begreift man erst nach dieser kleinen Unterstützung die Traumvorgänge. Aus der Zusammenstellung der Dreiheit: Ein in seiner Art nicht seltenes kleines Traumstück belege diesen Sachverhalt: Zu jedem Kontext gehört auch die Mitteilung der Traumstimmung. Jeder Traum ist mehrschichtig und daher auch mehrdeutig. Dennoch darf man nicht verzichten auf die Einfälle, die sich zum Traum und seiner Erläuterung einfinden.

Im Traume habe ich über die 3 und die 9 nachgedacht und gefunden, sie gehörten zusammen. Das hängt vielleicht mit dem Brief im Traum zusammen. Da waren braungebrannte Burschen, sahen aus wie Neger, waren aber Pfadfinder.

Vielleicht war in ihm selbst eine Art Sezessionskrieg zwischen Nord- und Südstaaten. Eine solche Amplifikation wird z. Oft tauchen in den Träumen historische Persönlichkeiten auf. Ihr Bild ist geformt aus dem Urteil der Geschichte und der Schule. Natürlich haben sich Träumer und Deuter zu fragen: Für welche seelischen Inhalte des Träumers selbst steht diese Gestalt? Dann hatte ich eine Zeitung in den Händen, sie gehörte einer Frau namens Edith.

Doch, ich sah den Mond am Himmel, obwohl es Tag war, genau gesagt, war es nachmittags ein Viertel vor drei Uhr. Alle andern Traumelemente müssen nun von Einfällen umgeben werden. Das Überschwemmung stets eine Gefahrdarstelle, fiel ihr sofort ein. Das scheint den meisten Menschen selbstverständlich zu sein! Auf der Objektstufe deutend müssen wir sagen: Offenbar handelt es sich wirklich um diese Menschen. Aber wir haben wohl fast immer einschränkend beizufügen: Jede Deutung auf der Objektstufe hat also zu fragen: Traumbild und Erfahrungsbild sind dann sehr sorgfältig miteinander zu vergleichen, und es wird sich.

Könnte - denn diese eben angeführten Personen haben in jenen Träumen Züge, die man nie an ihnen findet. Für ihn war sie wirklich krank. Erst in zweiter Linie geht man dem nach, was rein innerseelische Angelegenheit ist. Für die Deutung auf der Objektstufe gilt der Hauptsatz: Er wird diese beängstigenden Möglichkeiten sorgfältig überdenken. Dies zu betonen wird die komplexe Psychologie nicht müde. Die "chemische" Verbindung unserer Persönlichkeit wird bei der Traumanalyse in ihre Elemente aufgelöst.

Statt an uns zu leiden und durch das Leiden an dem Dunkeln in uns reifer zu werden, erleben wir. Manchmal werden die menschlichen Gestalten ausdrücklich als Verwandte bezeichnet; sie sind eben unseres Blutes. Manchmal sind es urtümliche Gestalten, in denen man den Werten des innern Gegengeschlechtes begegnet. Auch hier ist wechselndes Gleichnis.

Selbstverständlich sind auch Begebenheiten und Orte so wie Zeitangaben manchmal auf der Subjektstufe zu deuten. In uns selbst ist Krieg. In unserer Seele vereinen sich manchmal in kühnen sexuellen Bildern die Gegensätze. In uns selbst sind wir Gefangene unser selbst. Sie sind deshalb zu deuten auf der Objektstufe. Diese Träume sind zu deuten auf der Subjektstufe. An uns ist es nun, die Folgerung aus dieser Mitteilung zu ziehen: Binswanger stellt in seiner kleinen, klugen Schrift über die Träume fest: Welches ist unsere Antwort?

Es fällt dem Menschen oft schwer genug, den Einsichten des Verstandes zu folgen, das zu tun, was sich eigentlich von selbst versteht.

Wieviel mehr ist er geneigt, dem auszuweichen, was die "ich- fremde" Stimme des Traumes zu fordern scheint. Diese Antwort gelingt nicht jedem. Dabei gleicht das "Gute" manchmal so gar nicht dem, was eine moralische Auffassung darunter versteht.

Um im technischen Gleichnis zu bleiben: Bei allen höher entwickelten Tieren, als auch beim Menschen, gehört Schlafen und Träumen zu den lebenswichtigsten Grundbedürfnissen. Verwehrt man einem Menschen das Träumen auf längere Zeit, so wird er unweigerlich krank.

Wissenschaftler an der Universität von Chicago beobachteten zwei Studentengruppen: Wer sich eingehend mit seinen Traumphänomenen beschäftigt, lernt wieder das Staunen!

Trotzdem steht die Traumforschung immer noch am Anfang eines langen Weges. Träume, die in gewissen Zeitabständen immer wiederkehren, sind besonders bedeutungsvoll. Die Substanz erzeugt nach bisherigen Erkenntnissen wederunerwünschte Nebenwirkungen noch eine suchtartige Abhängigkeit wie bei chemischen Schlafmitteln.

Wer häufig in Traumbüchern liest, aktiviert ebenfalls sein nächtliches Traumleben. Sie ist die beste Vorbeugung für Ihre seelische Gesundheit und somit eine wertvolle Lebenshilfe. Hinweis auf kommende Ereignisse oder zukünftige Entwicklungen.

Schöpferische Träume und traumähnliche intuitive Eingebungen sind ebenfalls keine Seltenheit. Er schildert das Entstehen seiner Benzolformel: Immer wieder gaukelten die Atome vor meinen Augen Träume gehören zu den allerpersönlichsten Erlebnisse eines Menschen. Frauen sind wahre "Traumakrobaten". Die Netzhaut der Frauen ist für Farben wesentlich empfindsamer — deshalb sind. Frauenträume oft sehr farbenfroh, und sie können auch Musik hören.

Frauen träumen viel öfter von vertrauten oder geliebten Menschen: Ein Tip für Männer: Ihre Geliebte fühlt sich durch Sie sehr eingeengt, und ist sexuell frustriert! Männer werden im Traum oft handgreiflich oder müssen sich verteidigen. Sie wollen siegen und benutzen ihre Ellbogen; hier geht es meist ums Überleben, um den Kampf oder um den Sieg.

Wenn Männer behaupten, nicht vom Sex zu träumen, dann lügen sie — behauptet C. Männer träumen viel häufiger als Frauen von sexuellen Wünschen oder Begierden. Schwierige Alltagssituationen verarbeiten sie eher vom Verstand her — selbst diese Probleme tauchen nur selten Nachts im Traum auf.

Ein Tip für Frauen: Die meisten Träume vergessen wir. Es sind nur sehr wenige Träume, an die wir uns erinnern. Und es ist wahrscheinlich dieser letzte Traum, an den wir uns erinnern. Allerdings wird dieser Inhalt genauer zu fassen sein. Es ist wie bei einem Hologramm: Jeder Einzelne Traum einen Teil. Jeder Teil spiegelt jedoch die Struktur des Ganzen wider.

Praxistip zur Traumwiederholung Übung: Wenn Ihnen das deutlich ist, stellen Sie sich vor, wie Sie eingeschlafen sind. Was waren Ihre letzten Gedanken und Gefühle vor dem Einschlafen? Auf welcher Seite sind Sie aufgewacht? Wenn Ihnen das alles klar ist, dann stellt sich normalerweise eine Erinnerung an den betreffenden Traum ein.

Er gibt uns den Hinweis, wie wir selbst aktiv werden können, und Aktivität ist der Schlüssel zu einer anderen Stimmung. Erinnerte Träume verlangen nach praktischen Konsequenzen. Ob man sich an seine Träume erinnert oder nicht, ist jedoch nicht vom Schicksal abhängig, sondern erlernbar. In diesem Fall wirkt kein Zyklus mehr auf unsere Traumerinnerung. Vermeiden Sie unbedingt Schlafmittel, da diese Ihrem Schlafrhythmus stören.

Sie können hierzu auch eine Affirmation benutzen. Daraus ergeben sich folgende Konsequenzen für das morgendliche Aufwachen: Das Piepsen eines Intervallton- Weckers birgt nur wenig Informationen und verdrängt deswegen nicht die Bildung einer Erinnerungsspur des nächtlichen Traums. Jeder Mensch hat eine bevorzugte Schlafposition im Bett.

Manche Träume sind sehr kurz und erzählen keine Geschichte. Eine zwei oder dreimalige Rekapitulation des Traums genügt nicht, wenn Sie in der Nacht ein anderes Gefühl haben mögen. Traumerinnerung trainieren Folgende Übung würde man in diesem Fall empfehlen können: Schauen Sie sich diese an, ohne Sie zu bewerten, einzugreifen und zu verändern. Das ist im Grunde nur mit Hilfe des Traumtagebuchs möglich. Schreiben Sie jede Erinnerung auf! Wie wird ein Traum sinnvoll dokumentiert?

Traumfragmente können genauso wesentlich wie jeder voll erinnerte Traum sein. Jeder Traum wird so niedergeschrieben, wie man sich an sie erinnert.

Schreiben Sie also so wertungsfrei und objektiv wie möglich Ihre Träume nieder. Das Datum ist sehr wesentlich, da oftmals Träume mit Alltagsereignissen verbunden sind. Gestalten Sie also Ihre Traumüberschriften so aussagekräftig wie möglich. Es hat sich bewährt, wenn man zuerst ein paar Stichworte aufschreibt, die einem spontan zu dem Traum einfallen.

Hiernach lassen Sie den Traum ruhen und die Beschäftigung mit ihm wirken. Als ich oben bin, sehe ich unten einen Mann, der hinfällt. Der Fall des Mannes irritiert mich, macht mich verwirrt und traurig. Ich stelle mich zu hoch über andere Leute, will immer den Überblick haben und mein kleines Ich da unten fällt. Das kann leicht im Traumtagebuch mit verschiedenfarbigen Stiften geschehen. Das hilft deswegen, da man oftmals in bezug auf seine eigenen Träume "betriebsblind" ist.

Der eine Bedeutungspol dieses Symbols der Rose hängt u. Wir finden die Spannung zwischen Macht und Hemmungen angesprochen. Die Macht kommt aus demÜberblick und der sicheren Distanz zum Geschehen und wurde auch von der Träumerin gesehen. Das erinnert sie an die Trennung von ihrem Freund. Sie fühlt sich freier und nicht mehr eingesperrt in ihrer Beziehung. Das auszuführen, würde hier jedoch zu weit führen. Zuerst kommt es auf Ihre eigenen Ideen und Einfälle an, egal wie abgelegen Sie Ihnen auch scheinen mögen.

Ein Traum ist keine mathematische Gleichung Im Grunde geht es jeden von uns wie dieser Träumerin. Wäre es nicht leichter für kommende Traumdeutungen, sich diese Bedeutung aufzuschreiben? Im folgenden finden Sie ein Beispiel für einen derartigen Eintrag Eintrag eines Träumers, 51 Jahre alt und geschieden:. Das war in der Zeit als er sich gerade von seiner Frau getrennt hatte. Der Traum eines 48 Jahre alten, ledigen Mannes:.

In der Ferne sehe ich die kargen Hügel, die mein Ziel sind. Deutung mit Hilfe der gebundenen Assoziation: Ich gehe den männlichen Weg, um zu einem Überblick über meine Situation zu gelangen. Kommunikation mit einem Traumsymbol: Dem Träumer fällt gar nichts zu dem Symbol "karge Hügel" ein. Von uns aus besitzt Du nicht nur den Überblick über. Deine Vergangenheit, sondern wir stehen auch für Genügsamkeit.

Tief in Gedanken bemerkt er einen einsamen Feldweg, der geradewegs auf die kargen Hügel in der Ferne hinführt. Hier in der Natur lebt er erst richtig auf. Alle drei Deutungen ergänzen sich. Man kann sich auch schnell eine kleine Skizze von einem Traumsymbol machen. Dann fragen Sie sich, ob Sie in diesem Traum etwas befürchtet oder begehrt haben. Welche zwei oder drei Symbole sind zentral in diesem Traum und was fällt Ihnen dazu ein?

Es empfiehlt sich immer, sich dieses Schema in sein Traumtagebuch zu schreiben. Wenn man nur wenig Zeit hat, geht man schnell die einzelnen Punkte durch. Träume zu Ende bringen. Diese Techniken sind besonders für Träumer geeignet die in der Sprache zu Hause sind, und deswegen sich leicht hinter derSprache verstecken. Sie sind also als Produkt unserer Phantasie den Traum wesensverwandt. Ferner weisen Kunstwerke einen Selbstbezug auf.

Es ist der Himmel, in dem die patriarchalische Gesellschaft Gott ansiedelt. Hierin drückt sich der männliche Archetyp des einsamen Helden aus. Der Traum spielt kreativ mit Bilder und Gefühlen und lockert somit unsere erstarrte Sichtweise der Welt auf. Wir haben in diesem Kapitel schon eine Art, mit seinen Träumen spielerisch umzugehen, kennengelernt: Nun soll noch eine andere Art der spielerischen Traumarbeit angeführt werden, die sehr effektiv sein kann.

Das ist jedoch viel schwieriger als den Traum mit einer Gruppe zu inszenieren. Wie gehen Sie hier praktisch vor? Bei dieser Theaterarbeit kam es darauf an, aus dem Spieltrieb heraus innere Gefühle darzustellen.

Yoga und Traumarbeit Man beginnt seine Yoga-Übung mit der Meditation, in der der zu bearbeitende Traum so genau wie möglich visualisiert wird. Hat man den Traum im Detail visualisiert, fragt man sich, wie man sich jetzt fühlt. Welches Gefühl hat dieser Traum produziert? Man geht diesem Gefühl nach und lasse es wirken. Danach wende man sich seiner Körperübung zu. Man betrachte nun diese Gefühle, ohne sie zu bewerten oder zu verändern. Sie atmen sozusagen das Traumbild und die damit zusammenhängende Projektionen aus.

Eine so durchgeführte Traumarbeit findet jenseits des intellektuellen Verstehens statt und wirkt therapeutisch auf den Leib und die Seele. Die Vision des Medizinrads nimmt weiter Gestalt an. Im Laufe der Jahre haben viele zu seiner ursprünglichen Idee beigetragen.

Die Vision wurde darüber hinaus auch von jenen unterstützt, die ein Medizinradtreffen besuchten. Dann fragten sie sich: Sind wir in irgendeinem Teil unseres Seins miteinander verbunden? Und so ist es geschehen.

Um nur ein kleines Beispiel zu nennen: Dies schien eine natürliche Folge ihrer eigenen Vorstellungen zu sein, und so stimmten sie zu. Sun Bear hat oft über seine Visionen gesprochen.

Sie waren für ihn die führende Kraft - bis zum Ende seines Lebens. Sun Bear redete oft über Träume und ihre Macht. Seine Träume waren ihm Führung und Hilfe. Träumen ist für die meisten unter uns ein unbekannter Bereich. Kommt und setzt euch zu uns in die Traumratsversammlung. Wir haben ein Redeholz Siehe Anhang, 1.

Während einer von uns spricht, hören die übrigen aufmerksam zu. Erdverbundene Völker überall auf der Welt respektieren die Traumzeit schon immer und tun dies heute noch. Wir hören unsere Brüder, die Donnerwesen, weiter entfernt. Dies ist die erste Nacht des Traumrats, es ist also an der Zeit, die Medizin des Traums miteinander zu teilen. Sie hat schon Hunderten von Menschen bei ihrer Visionssuche geholfen.

Shawnodese arbeitet seit bei Sun Bear. Shawnodese ist darüber hinaus auch ein Heiler für Körper und Geist. Er kommt aus dem Nordland, aus Kanada, und vermag sich gut in die Welt der Träume einzufühlen. Steven Foster wird nur heute und morgen abend bei uns sein. Es ist ein guter Kreis von Menschen. Aber die Lehrer und Schüler sind nicht die einzigen in diesem Kreis. Die Geistkräfte, die Traumbewahrer, weilen ebenfalls unter uns.

Wabun nimmt das Redeholz auf und beginnt zu sprechen. Es spielte keine Rolle, ob wir wach waren oder fest schliefen. Wir konnten fliegen, mit den Tieren sprechen, verstehen, was sie uns antworteten. Wir konnten ganz und vollständig lieben. Wir konnten uns versammeln, chanten, tanzen, die Trommel schlagen.

Wir konnten die Schönheit der Mutter Erde fühlen. Wir lebten im heiligen Netz des Lebens. Es gab nur zwei Dinge, zu denen wir nicht in der Lage waren: Wir konnten nicht denken und sprechen.

War das Bedürfnis das Alleinsein, so konnten wir anderen uns zurückziehen. Wenn das Gleichgewicht der Erde bedroht war, so trafen wir uns gemeinsam, um die Harmonie wiederherzustellen.

Und die Zeit verstrich. Mit dem Vergehen kam der Wandel. In kürzester Zeit begannen wir nachzudenken. Wir begannen zu bewerten und zu messen. Gedanken waren anders als die Art von Kommunikation, die wir bis dahin gepflegt hatten. Einheit schien nicht in der Natur des Denkens zu liegen.

Die Zeit verstrich weiter. Statt der Töne der Gemeinschaft brachten wir nun die Worte der Einzigartigkeit hervor. Die Worte klangen zwar gleich, waren es aber nicht. Indem wir zu reden begannen, begriffen wir auch besser die Veränderungen, die sich ereignet hatten. Ein Teil von uns sehnte sich nach der früheren Gemeinschaft. Eines Tages drückte ein junges Mädchen etwas in ihren Worten aus, was keiner zuvor versucht hatte.

Sie erinnerten sich, und sprachen. Die Zeit eilte dahin. Immer war es ihr Schicksal, über das Wunder der Träume zu sprechen. Vielleicht ist dieses junge Mädchen, das in einem männliche oder weiblichen Körper lebt, jemand, den ihr heute kennt. Wir müssen neu erlernen, den Tieren, Pflanzen und allen Teilen des heiligen Netzes des Lebens zuzuhören. Die Magie des Berges fängt -wie immer -an auf jene Teilnehmer zu wirken, die noch nicht hier waren. Das könnt auch ihr tun. Manchmal ist es für sie leichter, zu uns zu kommen, während wir schlafen.

Häuptling Joseph zum Beispiel entstammt einer sehr mächtigen Gemeinschaft von Träumern. Wenn junge Aborigines ein bestimmtes Alter erreichen, dann ziehen sie hinaus auf einen Walkabout.

Sie erjagen sich ihr Essen. Auf ihren Reisen wandern sie von einem Traumort zum nächsten. Wie ich bereits erwähnt habe, ist der Uluru für die meisten Aborigine-Stämme ein sehr bedeutender Traumort. Also gab er seinen Plan auf, damit sie dort weiterhin träumen und beten konnten. Nachdem es zu ihm durchgereicht worden ist, beginnt er zu sprechen. Zu träumen war ein fester Bestandteil des Alltagslebens; nach dem Aufwachen besprach man seine Träume mit der Familie.

Unglücklicherweise ist der heutigen Gesellschaft dieses Wissen verlorengegangen. Wenn Menschen mir von ihren Träumen erzählen, dann sind die Symbole, die darin am häufigsten vorkommen, Tiere. Manchmal sind es auch Wesen aus dem Pflanzen - oder Mineralienreich, vor allem solche, die mit dem Medizinrad zu tun haben. Erde, Wasser, Feuer und Luft. Es lehrt die Menschen, die anderen drei Schöpfungsreiche auf der Mutter Erde zu respektieren. Ich denke an ihn meist als den Sternkult der Great Plains: Als die Menschen kamen, da lebten die Tiere schon hier; also waren die Tiere die Lehrer der Menschen.

Hier lebte von jeder Tierart eines und ein Mensch. Der einzige Weg, der für den Menschen in die Hütte der Tiere führte,. Der Baum soll immer voll von Vögeln gewesen sein: Habichte, Krähen und Zaunkönige — die unterschiedlichsten Vogelarten. Shawnodese bittet darum, etwas ergänzend bemerken zu dürfen, und das Redeholz wird an ihn weitergereicht.

Ich bediene mich oft einer sehr psychologischen Herangehensweise bei dem Material, mit dem ich arbeite. Danach geht es sicherer. Mit Ausnahme wirklich begabter und glücklicher Individuen trifft dies für die Mehrheit jedoch einfach nicht zu.

Wenn ihr spirituell bedeutsame Träume haben wollt, dann schafft euren emotionalen Abfall beiseite. Aber durch seine Träume und die Arbeit mit ihnen kann man sich steigern und entwickeln. Zunächst ermutigen sie ihre Kinder dazu, sich an Träume zu erinnern. Im Laufe der Jahre habe ich viel über Traumzustände gelesen oder mit Angehörigen der unterschiedlichsten Stämme darüber gesprochen. Vor kurzem haben Meredith, ein paar Freunde und ich unser jährliches Visionsfasten abgehalten.

Der Traum ist ursprünglich, und doch kommt er auch aus unserer DNA. Auf diese Weise haben wir das Träumen mit allen anderen Kreaturen gemeinsam. Und sie führen ein ganzheitliches Dasein im Lob der Natur und der Erleuchtung.

Psychoanalytiker, insbesondere wenn sie durch C. Also ist der Traum uranfänglich. Viele Dinge ereignen sich, während man sich im Traumzustand befindet, und das meiste davon wird kaum verstanden. Der Traum ist die mittlere Phase eines Übergangsrituals: Die Vision steht für das, wie die Menschen mit ihren Träumen umgehen. Zur Vision gehört ein aktives Element.

Folglich nützt die Vision ihnen auf sehr praktische Weise. Sie weist den Weg durch das Traumlabyrinth. Das ist es, was ich Vision nenne. Ich frage mich, ob du Unterschiede feststellen konntest. Offenbar existieren anscheinend jedoch noch andere dauernd anwesende Geistwesen, die ein Teil der Landschaft sind.

Für mich würde das auch erklären, warum sich plötzlich so viele Amerikaner europäischen Ursprungs für die Lebensweise und den. Weg der nordamerikanischen Indianer interessieren. Jedes Land hat seinen eigenen, einzigartigen Charakter. Ich meine, wir haben das deutlich genug bei den Deutschen gesehen. Ihre Träume dort ähnelten mehr den Märchen der Gebrüder Grimm.

In Amerika träumen die Menschen nicht so sehr in Märchenbildern. Ich habe keine Ahnung, wie viele tausend Jahre das zurückreicht. Vermutlich sagen sie, mindestens Hunderttausende von Jahren. In Europa kamen seit Abertausenden von Jahren alle möglichen Menschen zusammen. Im Amerika kommt das nicht so oft vor. Ein Blitz funkelt in das Langhaus, während der Donner über unseren Köpfen grollt. Alle übrigen sind geblieben. Erinnerst du dich an meine ersten Visionen, Sun Bear? Ich hatte sie in den siebziger Jahren in New York City.

Sie machten mir Angst, diese ersten Visionen. Das waren meine frühesten Visionen, und sie waren beängstigend. Ich erinnere mich gut an eine Phase, in der ich Lieder aus unterschiedlichen Kontinenten vernahm. Diese Prüfungen waren ohne Zweifel ein wichtiger Teil meines Lernprozesses. So sahen also meine ersten Erfahrungen mit Visionen aus. Ich begann zu tanzen. Und dann - und nur dieses einzige Mal - gestattete ich der.

Die Stimme, die ich in jener Nacht hörte, erklärte mir, welches der Weg war, den ich nehmen sollte. Die Stimme wiederholte immerfort: Das ganze Leben ist ein Teil dieses Tanzes. Ich bin in dieser Hinsicht wirklich gesegnet. Jetzt kommen Visionen je nach Bedarf zu mir, um mich zu führen: Der Donner klingt nun weiter entfernt. Alle sitzen da, denken nach und schweigen. Hierbei handelt es sich um ganz besondere Träume.

Der Traum ist sehr umfassend. Es handelt sich um einen Traum, der einem Individuum nicht persönlich gehört. Diese Art Traum stellt etwas ganz Besonderes dar; wenn er kommt, dann ist er nicht schwer zu erkennen.

Es besteht eine Übereinstimmung zwischen solchen Träumen und Visionen. Es fühlt sich gut an. Es ist immer gute Medizin, von den Geistwesen zu hören. Ich habe in dieser Hinsicht sehr starke Gefühle. Jeder sollte auf seine Träume hören, weil Träume uns darin unterstützen, unsere ganze Kraft zu entfalten. Und wie bei dir, Bruder, hatte ich meine ersten Träume schon als Kind. Ungefähr ein Jahr später verbreitete sich Diphtherie, und ich steckte mich an. Eines Tages fiel ich einfach auf den Boden.

Ich sah Bälle auf mich zukommen und wollte mit ihnen spielen. Sie rollten an mir vorbei und legten sich in eine Reihe. Durch das Licht hindurch bewegte sich ein Tier auf mich zu.

Manche Pflanzen sind sogar mit sich selbst unverträglich. Petersilie beispielsweise darf niemals zweimal an derselben Stelle ausgesät werden, weil die Wurzelausscheidungen ein gesundes Wachstum der nächstjährigen Pflanzen verhindern. Es sei denn, man lässt Petersilie durchwachsen, blühen und dann selbst aussamen. In diesem Fall gelingt die Anzucht an derselben Stelle in der Regel gut. Aber auch auf die Bodengesundheit hat die Fruchtfolge entscheidenden Einfluss.

Krankheitskeime, die nur bei bestimmten Pflanzenfamilien vorkommen, verbleiben oft über Jahre im Boden und können nachfolgende Kulturen dieser Familien infizieren.

Kohlhernie kann nur durch eine weite Fruchtfolge drei bis fünf Jahre auf diesem Beet keinen Kohl anbauen! Schwierigkeiten im Gemüsegarten bereiten oft die so genannten Nematoden, deren Auftreten bei fehlender oder zu enger Fruchtfolge beobachtet wird.

Diese mikroskopisch kleinen Fadenwürmer saugen an den Pflanzenwurzeln oder dringen gar in sie ein. Nematoden treten insbesondere bei zu geringem Fruchtwechsel auf. Gemüsearten einer Familie in der Fruchtfolge nicht nacheinander, in der Mischkultur nicht nebeneinander anbauen Nachtschattengewächse: Kartoffel, Tomate, Paprika Kreuzblütler: Gelbsenf, Ölrettich, Raps Hülsenfrüchtler: Rhabarber, Sauerampfer Übrigens ist die Fruchtfolge keine neue Erfindung.

Sie wird seit Generationen sowohl in der Landwirtschaft, als auch im Gartenbau in die Anbauplanung mit einbezogen. Im Januar kann man bereits mit der Planung für Aussaaten im Garten beginnen.

Sommerblumen und Gemüsepflanzen kann man in den gewünschten Sorten selbst heranziehen. Besonders gut geht es in einem warmen Gewächshaus, aber auch auf der Fensterbank kann man gute Ergebnisse erzielen.

Bei der eigenen Anzucht ist auf keimfähiges Saatgut zu achten. Saatgut aus dem Vorjahr ist bei kühler, trockener Lagerung noch verwendbar.

Älteres Saatgut kann in der Keimfähigkeit eingeschränkt sein und man sollte zur Sicherheit frischen Samen kaufen.

Ausgesät wird in Anzuchtschalen aus Kunststoff, die viele Jahre halten und gut zu reinigen sind. Letzteres ist sehr wichtig, weil Jungpflanzen sehr anfällig für pilzliche Erkrankungen sind. Sollen in eine Kiste mehrere Arten oder Sorten gesät werden, teilt man mit dünnen Splitstäben mehrere kleine Flächen ab. Nun kann ausgesät werden, wobei man sehr feines Saatgut zur besseren Verteilung mit Sand mischt.

Der Samen wird dünn mit Erde übersiebt und angegossen. Die besten Keimergebnisse erzielt man, wenn die Aussaatschalen mit einer Kunststoffhaube oder mit Schlitzfolie bedeckt sind. Etiketten mit Art, Sorte und Aussaattermin nicht vergessen! Sie werden entweder in Multitopfplatten oder in kleine Töpfe gepflanzt, wobei man auch hier als Pflanzerde TKS 1 verwenden kann. Einfacher, aber auch etwas teurer ist die Verwendung von Torfquelltöpfen gleich zur Aussaat, weil das Pikieren entfällt und man die jungen Pflanzen mit dem Quelltopf verpflanzen kann.

Vorher müssen sie langsam an die Freilandbedingungen gewöhnt werden. Der Schnitt ist nicht nur für den Ertrag und die Qualität des Obstes wichtig. Durch das Auslichten trocknen die Kronen nach sommerlichen Regenfällen schneller ab und die Gefahr von Pilzinfektionen zum Beispiel Schorf wird erheblich vermindert. Nicht bei Temperaturen unter -5 Grad Celsius schneiden, weil das Holz dann brüchig ist und Schnittwunden schlecht verheilen.

Also lieber eine ganze Astpartie herausnehmen, als mehrere Zweige stutzen. Je mehr Schnittstellen entstehen, desto mehr Wunden hat der Baum. Die Äste müssen so geschnitten werden, dass keine Aststümpfe stehen bleiben. Alte Boden- und Basistriebe müssen herausgenommen werden. Dies gilt insbesondere für Stachelbeeren. Ist im vergangenen Jahr der Stachelbeermehltau aufgetreten, müssen alle Triebspitzen entfernt werden; Schwache Triebe entfernen. Bei Johannisbeeren ist der Ertrag von einer guten Verzweigung abhängig.

Deshalb wird der letztjährige Haupttrieb um ein Drittel eingekürzt, damit er sich verzweigen kann. Stämmchen müssen ähnlich behandelt werden wie Büsche. Damit sie nicht auseinanderbrechen, werden die herabhängenden Zweige eingekürzt und der Stamm an einem Holzpfahl befestigt. Den richtigen Schnitt der Obstgehölze lernt man am besten in der Praxis. Sie werden von Fachleuten durchgeführt und man kann sich bei ihnen die Tricks und Kniffe abschauen. Eine Begoniensorte macht seit etwa vier Jahren gehörig von sich reden: Ungewöhnlich reich blühend, buschig-verzweigt, stand- und regenfest, insgesamt sehr robust.

Diese Begonie fühlt sich, was etwas untypisch ist, sowohl an schattigen als auch an vollsonnigen Standorten wohl. Die Blüten sind leuchtend rot eine rosa Variante gibt es auch ; sie hat glänzend grüne, herzförmig-spitze Blätter an kräftigen, standfesten, leicht überhängenden Stängeln. Am besten im Februar auf der hellen Fensterbank vorziehen, denn die Jugendentwicklung ist eher langsam: Anzuchterde in eine Schale geben, andrücken, Samen aufstreuen und mit dem Zerstäuber einsprühen.

Haushaltsfolie darüber hält die Samen feucht. Nach etwa drei Wochen zeigen sich die ersten Pflänzchen, die vereinzelt werden, sobald man sie greifen kann. Verblühtes muss nicht ausgeputzt werden, die Pflanze reinigt sich selbst. Sie blüht den ganzen Sommer bis in den Herbst. Sind die ersten Fröste zu erwarten, kann sie eingeräumt werden und drinnen als Kübel- oder Zimmerpflanze den ganzen Winter über weiter blühen.

Wer seinen Obstbaum schneidet, sollte sich mit folgenden Fachbegriffen vertraut machen: Die Krone eines Baumes besteht aus: Schnitt von Obstgehölzen steigert nicht unbedingt den Gesamtertrag, sondern verhindert überreiche, den Baum erschöpfende Ernten vor allem bei Kernobst.

Überreiche Ernten gehen auf Kosten der Blütenknospen für das nächste Jahr. Im Spätsommer und Herbst werden Blütenanlagen für das nächste Jahr an jungen Trieben gebildet wenn sie viel Licht bekommen und waagerecht wachsen. Erziehungs- Schnitt beschleunigt den Übergang von der Jugendphase zur Ertragsphase.

Das Geäst ist gut überschaubar und kann vom Laien einfacher bearbeitet werden. Nicht bei Temperaturen unter minus 4 Grad Celsius schneiden. Schnittwunden verheilen besser als im Winter. Bremst das Wachstum des Baumes. Fördert die Bildung von kräftigen Blütenknospen. Das verbliebene Geäst entwickelt sich besonders gut. Ist unerlässlich nach vorangegangenem Winterschnitt, denn die Gehölze treiben stark aus.

Schnitt von älteren Ästen: Richtige Scherenstellung an jungen, einzukürzenden Trieben: Richtige Scheren- beziehungsweise Sägestellung an älteren Ästen: Nahezu jeder Hobbygärtner, der gerne selbst Pflanzen vermehrt, ist ihnen schon mal begegnet: Dabei handelt es sich gar nicht um Fliegen, sondern um Trauermücken! Die erwachsenen Mücken selbst sind harmlos und können übrigens nicht stechen.

Das Problem sind ihre Larven, die sich in der Blumenerde an den feinen Haarwurzeln zu schaffen machen, sobald sie keine andere Nahrung mehr finden.

Das geht jedoch nicht mit jeder Pflanze, deshalb in jedem Fall mit Gelbtafeln die Plage zusätzlich eindämmen. Trauermücken werden von Gelb magisch angezogen. Er verhindert, dass die Weibchen neue Eier in die Erde legen können! Wenn das alles nichts nützt, dann helfen parasitische Nematoden im Fachhandel erhältlich. Diese mikroskopisch kleinen Würmer haben Mückenlarven zum Fressen gern. Wenn dann irgendwann keine Mückenlarven mehr vorhanden sind, verschwinden auch die Nematoden und man ist mit seiner Topfpflanze wieder ganz allein!

Ihre Fähigkeiten, mit Wasser sparsam umzugehen, ist eher gering ausgeprägt, zum Teil haben sie nur ein wenig ausgeprägtes Wurzelwerk. In den Wintermonaten bekommen sie bei uns Probleme, weil die Heizungsluft meist sehr trocken ist.

Weil sie oft direkt über den Heizkörpern auf den Fensterbänken stehen, sind sie trotz feuchter Erde vom Trockentod bedroht, zumindest bekommen viele braune Blattspitzen. Bei einigen Zimmerpflanzen genügt es, sie zwei- bis dreimal täglich mit einem Zerstäuber zu besprühen. Das verdunstende Wasser entlastet die Blätter vom Wasserverlust. Eine Verbesserung kann aber auch ein untergestelltes, breites Brett bringen, damit die Heizungsluft nicht direkt an den Pflanzen vorbeistreicht.

Bei Pflanzen auf beheizten Böden gilt Ähnliches. Vor allem sollte da der Topf nicht direkt auf dem Boden stehen — er könnte sich für die Pflanze zu stark aufwärmen. Noch besser sind untergestellte, mit Wasser gefüllte Wannen. Die Wasserverdunstung schafft ein feuchtes Mikroklima in Pflanzennähe. Die Topferde darf jedoch nicht direkt mit dem Wannenwasser in Berührung kommen, da sonst zu viel Wasser von der Erde aufgesaugt wird und Wurzelfäule entstehen könnte. Das Wasser in solchen Wannen lässt sich aber dennoch zur Bewässerung nutzen, wenn Glasfaserdochte vom Topfboden aus in die Wanne reichen.

Näheres hierzu im Beitrag: Es gibt aber auch eine Reihe von Zimmerpflanzen, die ohne aufwändige Vorkehrungen gut mit trockener, warmer Luft zurechtkommen: Normales Leitungswasser sollte man auf jeden Fall zunächst auf Zimmertemperatur erwärmen lassen, denn die meisten Kübel- und Zimmerpflanzen stammen aus wohltemperierten Regionen und mögen keinen Kälteschock im Wurzelbereich. Alkalisches Wasser wird nur in Ausnahmefällen benötigt.

Auf Grund der Huminsäuren in den meisten Pflanzsubstraten ist normalerweise ein leicht saures Milieu im Wurzelbereich gegeben. Normales bis hartes Leitungswasser ist aber auf Grund verschiedener gelöster Salze leicht alkalisch. Hier empfiehlt es sich in jedem Fall, auf Regenwasser umzusteigen. Auch abgestandenes Mineralwasser ist als Blumenwasser für Pflanzen durchaus noch zu verwenden.

Der leicht saure pH-Wert des Wassers ist besonders wichtig, um die Aufnahme von Eisen und anderen Nährstoffen zu begünstigen. Ein Eisenmangel macht sich als so genannte Chlorose bemerkbar. Die Pflanze kann in diesem Fall nicht genug Chlorophyll bilden und weist gelbe oder blassgrüne Blätter auf. Besonders bei Zitrusgewächsen tritt dieser Mangel häufig auf.

Man sollte deshalb nicht direkt Eisendünger einsetzen, sondern zunächst den pH-Wert des Pflanzsubstrates und des Wassers überprüfen. Einfach anzuwendende Messstäbchen gibt es in der Drogerie oder Apotheke. Artischocken Cynara scolymus sind als Delikatesse bekannt und beliebt. Doch nur wenige wissen, dass sie mit ihren bizarr-gezackten Blättern und den wunderschönen Blüten sehr dekorative Stauden sind, die einen Einzelplatz in Vorgärten oder Staudenbeeten verdienen.

Man sollte sie bereits im Februar vorziehen, denn dann blühen die meisten Pflanzen noch im gleichen Jahr. Sobald die Keimlinge sichtbar sind, ist die Folie nicht mehr notwendig und die beiden schwächeren Pflänzchen werden entfernt.

Denn Artischocken brauchen ab dem zweiten Jahr viel Platz! Ein Vlies oder ein Folientunnel beschleunigt das Anwachsen und die weitere Entwicklung. Der Boden sollte tiefgründig, nahrhaft, humos und feucht sein, allerdings ohne Staunässe. Je mehr Sonne die Pflanzen bekommen, desto kräftiger wachsen sie.

Geerntet werden die Blüten, wenn die Schuppenblätter noch eng anliegen und die Knospen geschlossen sind. Nur dann ist der begehrte Blütenboden noch zart und unverholzt. Mitte September bis Anfang Oktober werden die Triebe bodennah abgeschnitten. Dieses wird im April entfernt, beziehungsweise ein Teil davon zusammen mit reifem Kompost plus Hornspänen oder Stalldünger in den Boden eingearbeitet. In Gegenden mit starken und lang anhaltenden Frösten kann es aber sicherer sein, die Wurzelstöcke im Herbst auszugraben und in einem kalten Keller einzuschlagen.

Normalerweise schon im Herbst oder Winter ausgesät, ist der Februar die letzte Gelegenheit, so genannte Kaltkeimer auszusäen. Dazu verwendet man Schälchen mit Abzugslöchern, füllt sie mit Aussaaterde und sät dünn und je nach Saatstärke entsprechend tief aus. Nach gründlichem Anfeuchten werden die Schalen mit Folie abgedeckt und im Freien schattiert aufgestellt.

Die Natur hat nämlich für die betreffenden Pflanzenarten überwiegend alpine Stauden einen Schutzmechanismus geschaffen, damit die Samen nur dann keimen, wenn Wuchsbedingungen günstig sind, der Winter also vorüber ist. Die wirklich allerletzte Gelegenheit zur Aussaat ist der Februar aber dann doch nicht, denn auch Gärtner sind findige Menschen. Sie haben einen Weg gefunden, die Keimhemmung aufzuheben, so dass diese Arten das ganze Jahr über gezogen werden können.

Dazu werden die Samen für 24 Stunden in Wasser vorgequellt und dann mit einem feuchten Gemisch aus Torf und Sand in eine Plastiktüte gefüllt. In der Regel bedeutet das, den Kühlschrank ein wenig kälter einzustellen.

Der Inhalt der Tüte sollte immer wieder kontrolliert werden und bei beginnender Keimung ausgesät werden. Unter anderem gelten folgende Pflanzenarten als Kaltkeimer: Die Natur macht es vor! Mulch ist nicht nur ein hervorragender Schutz gegen unerwünschten Wildkrautwuchs, sondern auch eine zusätzliche Sicherung gegen Winderosion, Austrocknung und Verschlammung des Bodens.

Die Natur stand also mal wieder Pate für eine Praxis, die denkbar einfache Vorteile für das Gärtnern bringt. Auch verrotteter Mistkompost und gefallenes Laub sind ideale Mulchmaterialien. Für den Frühgemüseanbau eignen sich besonders schwarze Mulchfolien, da sie für eine intensive Bodenerwärmung sorgen und damit das Pflanzenwachstum beschleunigt wird. Zusätzlich werden bei höheren Temperaturen organische Dünger schneller von Mikroorganismen abgebaut und damit für die Pflanzen verfügbar gemacht.

Mulchfolien bestehen allerdings nicht aus organisch abbaubarem Material. Sie müssen also entsorgt oder besser wiederverwertet werden. Kaffeesatz eignet sich übrigens besonders gut als Bodenbedeckung für typische Moorbeetpflanzen wie Erika, Azaleen und Rhododendren.

Die Clematis gehört zu den attraktivsten Schlingpflanzen in unseren Gärten. Jetzt sollten spätestens alle Waldrebenarten, die im Spätsommer oder Herbst blühen, beschnitten werden. Ein richtiger Schnitt würde also die Blüte vernichten.

Alle Sommer- und Herbstblüher blühen an den Zweigen, die in diesem Sommer neu austreiben. Daher können diese Pflanzen jetzt stark zurückgeschnitten werden, damit sie möglichst viele Triebe ausbilden. Der Rückschnitt erfolgt bis ins alte Holz hinein. Pflanzen, die etwa auf Kniehöhe zurückgeschnitten wurden, blühen im Spätsommer dann etwa in Augenhöhe. Da wird auch der geduldigste Gartenfreund verrückt: Am vergangenen Abend hat er Salat gepflanzt, und am nächsten Tag stehen da nur noch abgenagte Reste.

Die Übeltäter waren mal wieder Schnecken, die bevorzugt nachts junges Grün fressen. Wer die Schneckenplage einschränken will, muss bereits jetzt, bis ins Frühjahr hinein, mit der Bekämpfung beginnen.

Momentan finden die Schnecken noch keine frische grüne Nahrung, ihre Lieblingsspeise, und so kann man sie problemlos mit der alt bekannten Bierfalle anlocken. Da die Tiere noch kaum andere Nahrung finden, lassen sie sich vom Bier anlocken und purzeln in den Becher. Besonders wirksam ist diese Methode in abgegrenzten Frühbeeten, in die kaum neue Schnecken einwandern können. Jetzt beginnt die Zeit des Obstbaumschnittes.

Richtig geschnittene Bäume lassen Luft und Licht in das Kroneninnere, wodurch die Widerstandskraft und die Gesundheit der Bäume gefördert wird. Allerdings ist der richtig Obstbaumschnitt nicht ganz einfach. Am besten lässt man sich dabei von einem Fachmann beraten. Schnittkurse bieten in Vereinen organisierte Hobbygärtner, Volkshochschulen etc. Nicht nur Obstgehölze, auch viele Ziergehölze werden im ausgehenden Winter geschnitten. Dazu sucht man sich einen möglichst frostfreien Tag aus, um Schäden zu vermeiden, denn bei zu starkem Frost sind die Pflanzentriebe spröde und brüchig.

Diese Hecken werden in der Regel streng in Form geschnitten. Dabei wird die Hecke um etwa zwei Drittel eingekürzt, d. Seitentriebe werden bis auf zwei Augen eingekürzt. Nur so kann sich eine alte Pflanze von unten her wieder aufbauen. Besondere Aufmerksamkeit erfordert der Rückschnitt der Blütensträucher. Einige von ihnen entwickeln bereits im Laufe des Sommers Blütenknospen. Ein Rückschnitt darf hier nur direkt nach der Blüte erfolgen, damit die Pflanzen im Laufe des Sommers neue Knospen ansetzten können.

Den Rückschnitt im Winter vertragen alle Blütensträucher, deren Blüten sich am diesjährigen Holz entwickeln. Die Blütentriebe des vergangenen Jahres werden bis auf wenige Knospen eingekürzt, damit ein kräftiger Neuaustrieb mit vielen Blüten erfolgen kann.

Im oft ungünstigen Überwinterungsraum sind Kübelpflanzen besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Die Pflanzen wachsen derzeit kaum oder gar nicht, benötigen aus diesem Grunde auch nur sehr wenig Wasser.

Der Wurzelballen sollte nur eben feucht gehalten werden. Ansonsten kommt es schnell zu Wurzelfäule. Abgefallenes Laub ist immer Brutstätte für verschiedene Krankheiten. Deshalb dieses Laub ständig von den Töpfen entfernen.

Besitzer von Gewächshäusern können sich in dieser Jahreszeit glücklich schätzen, denn für sie hat die Gartensaison zwölf Monate. Durch den Einsatz von Folien und Frühbeetkästen besteht aber heute auch für alle anderen die Möglichkeit, das Gartenjahr erheblich zu verlängern. Unter der Abdeckung erwärmen sich Boden und Luft sehr schnell, die Pflanzen stehen geschützt vor Wind und Wetter und wachsen besser heran.

Wir unterscheiden zwischen Flachfolien, Folientunneln und Frühbeetkästen. Man kann sie aber auch für den Spargelanbau verwenden, indem man über die Reihen einen Tunnel aus schwarzer Folien baut. Schwarze Mulchfolie wird aber nicht für die Jungpflanzenanzucht eingesetzt. Gut geeignet ist hierfür die so genannte Schlitzfolie , auch mitwachsende Folie genannt. Sie wird über Aussaat bzw. Unter der Folie sind die Pflanzen vor leichten Frösten geschützt, der Boden erwärmt sich bei Sonnenschein schneller und hält die Feuchtigkeit besser.

Schlitzfolie wird im Frühjahr und Herbst eingesetzt. Auch Folientunnel sorgen für eine Verlängerung der Gartensaison.

Sie werden im Fachhandel als Bausatz in verschiedenen Breiten und Längen angeboten und sind schnell im Gemüsegarten aufgestellt. Komfortable Frühbeetkästen sind heute ebenfalls im Handel erhältlich. Für sehr frühe Aussaaten bzw. Pflanzungen müssen sie mit einer Heizung versehen werden. Um Wärmeverluste zu vermeiden kann man ihn seitlich noch mit Stroh oder Laub einpacken.

Bequeme Lösungen bieten automatische Lüftungen, die beispielsweise mit Sonnenenergie betrieben werden. Besonders gut geht es in einem warmen Gewächshaus, im Frühbeetkasten oder im Folientunnel, aber auch auf der Fensterbank kann man gute Ergebnisse erzielen.

Einfacher, aber auch etwas teurer, ist die Verwendung von Torfquelltöpfen gleich zur Aussaat, weil das Pikieren entfällt und man die jungen Pflanzen mit dem Quelltopf verpflanzen kann.

An sonnigen Tagen das Lüften nicht vergessen. Entscheidend ist die Bodentemperatur, die mindestens bei plus vier Grad Celsius liegen muss. Einfach und schnell kann man seinen Vitaminbedarf mit frischer Gartenkresse anreichern. Dazu wird Gartenkresse auf ein feuchtes Küchenpapier oder auf normale Blumenerde dicht ausgesät.

Hält man den Samen immer gut feucht, kann schon nach wenigen Tagen geerntet werden. Frische Gartenkresse eignet sich als Brotbelag, für Salatdressing, Kräuterquark oder auch für eine Suppe. Das Saatgut ist im Gartenfachhandel oder im Bioladen erhältlich. Damit sommer- und herbstblühende Gehölze, die am diesjährigen Holz blühen, einen kräftigen Neuaustrieb bilden und üppig blühen, müssen sie zurückgeschnitten werden. Sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, wird der Blütentrieb des vergangenen Jahres bis auf einige wenige Knospen zurückgenommen.

Zu diesen Pflanzen gehören: Straucheibisch Hibiskus syriacus , Schmetterlingsstrauch Buddleja davidii , Rispenhortensie Hydrangea paninculata , Sommertamariske Tamarix pentandra und andere. Ohne Rückschnitt würden nur schwache Kurztriebe mit wenigen kleinen Blüten gebildet.

Bei Pflanzen, die stark zurückgefroren sind, wird alles tote Holz entfernt. Überwinternde Geranien, Fuchsien, Strauchmargeriten und andere Kübelpflanzen benötigen ab März besondere Aufmerksamkeit. Sie werden zurückgeschnitten und in frische Blumenerde verpflanzt. So können sie langsam austreiben, ohne lange, weiche Triebe zu bilden.

Blumenzwiebeln kann man bereits im Herbst, dicht an dicht, in die Kästen pflanzen, oder im Frühjahr fertig gekaufte Pflanzen einsetzen. Frühjahrsblüher sind auf niedrige Temperaturen angewiesen und blühen ca. Jetzt ist Zeit für die Stammpflege von Obstgehölzen.

Zunächst werden die Leimringe abgenommen und in die Hausmülltonne entsorgt. Dann werden die Stämme mit einer Stahlbürste kräftig abgebürstet. Dabei fallen lose Borkenschuppen, Algen, Moose und Flechten ab. Der Abfall wird sorgfältig aufgesammelt und ebenfalls in den Müll geworfen, da sich darunter die Eier verschiedener Schädlinge befinden.

Befindet sich noch altes Fall-Laub unter den Bäumen, wird dieses gleich mit entsorgt, da sich auch hier Schädlinge und Krankheitserreger versteckt halten. Junge Bäume und Steinobst mit glatter Rinde lassen sich am besten mit einem kantigen Hartholzstück bearbeiten. Bei der Bearbeitung der Stämme ist darauf zu achten, dass keine lebende Rinde beschädigt wird.

Passiert dies dennoch, müssen die entstandenen Wunden sofort mit Wundwachs oder künstlicher Rinde verschlossen werden. Sofern noch nicht alle Obstgehölze geschnitten sind, wird damit fortgefahren, wie im Januar beschrieben. Alle Schnittabfälle werden geschreddert und für die Kompostierung bereitgelegt. Durch die Erwärmung am Tag verflüssigt sich der im Winter eingedickte Zellsaft.

Die Rinde hebt sich vom Holz, trocknet aus und rollt sich ein. Dadurch können unter anderem Pilzsporen in die Wunden eindringen und es kommt zu gefährlichen Obstbaumkrankheiten Brand, Krebs. Besonders gefährdet sind Kirschbäume und junge Apfelbäume auf schwachwachsenden Unterlagen. Einen ähnlichen Effekt erreicht man, wenn man die Südwestseite der Bäume mit Brettern, Fichtenreisig o.

Die gefürchtetste Erkrankung an Stachelbeeren ist ein Anfang des Die Triebspitzen krümmen sich und verbräunen mit der Zeit, ebenso die Blätter. Die Schwächung der Sträucher ist enorm, an eine Ernte reifer Früchte ist kaum zu denken.

Der Pilz überwintert in den Triebspitzen, Dauerformen finden sich aber auch auf abgefallenen Blättern und Früchten. Im Herbst sollte Infiziertes aufgelesen und vernichtet werden. Besondere Bedeutung kommt dem Schnitt zu, der am besten ausgeführt wird, bevor die Sträucher neu austreiben. Hierbei entfernt man die mit dem Pilz infizierten Triebspitzen und lichtet die Sträucher aus, denn dichte Bestände trocknen nach Niederschlägen langsamer ab, was die Ausbreitung des Pilzmycels begünstigt.

In der ambitionierten Küche sind Schalotten Allium cepa var. Das Angebot für den Hobbygärtner an Steckzwiebeln von Schalottensorten ist begrenzt auf ein bis zwei Sorten, wohl auch, weil unsere Gemüsebauern sie praktisch gar nicht anbauen.

Im Gemüsegeschäft jedenfalls gibt es überwiegend Importware, aus Frankreich etwa. Wem eine Sorte besonders gut schmeckt: Diese lässt sich prima selbst im Garten ziehen.

Das ist möglich, weil Schalotten in unseren Breiten kaum zur Blüte kommen, also nicht schossen! Zur Vermeidung von Krankheiten eine weite Fruchtfolge einhalten, auch sollte zuvor nicht mit Kompost gedüngt worden sein.

Frisches Laub kann selbstverständlich schon wesentlich eher für die Küche geschnitten werden. In gemischten Staudenbeeten naturnaher Gärten ist vom Herbst noch jede Menge stehen geblieben, das nun, wenn die Gefahr starker Fröste vorüber ist, beseitigt werden muss.

Abgestorbene Triebe von Stauden werden bodennah abgeschnitten. Denn in neuer Umgebung gedeihen sie am besten. Halbsträucher wie die blau blühende Bartblume Caryopteris können kräftig gestutzt werden, denn sie blüht besonders üppig im Spätsommer an Trieben, die in diesem Jahr wieder wachsen werden. Das gilt für Hortensien aber nicht! Hier nur die alten Blütenbüschel entfernen, damit nicht Blütenanlagen verloren gehen, die in den Knospen zwischen zarten Blättern verborgen sitzen.

Es sei denn, alte Sträucher sind auszulichten, dann ganze Äste bodennah herausnehmen. Die Gefahr, dass junge Blätter von unten her infiziert werden, wird so verringert. Lavendel dagegen jetzt besser noch nicht schneiden, sondern erst später, wenn neue Blättchen zu sehen sind.

Staudenreste, gejätetes Unkraut und geschnittene Zweige gehächselt geben später als Kompost einen prima Dünger ab. Unkrautsamen und Krankheitskeime werden so eliminiert. Das reicht, um den Boden mit Nährstoffen und Humus zu versorgen. Und in einem Jahr wird davon kaum noch etwas zu sehen sein: Regenwürmer nehmen alles mit in die Tiefe, denn sie haben frischen Kompost zum Fressen gern.

Bis dahin wird die Abdeckung aber Unkraut unterdrücken und den Boden feucht halten. Die Tage sind länger geworden, und die Sonne hat mehr Kraft. Richtig gestärkt, sind die Pflanzen in der Lage, einen gesunden und kräftigen Neuaustrieb wachsen zu lassen.

Im Laufe des Monats sollte auch verbrauchte Erde ausgetauscht werden. Topferden auf der Basis von Torf sind out! Der Fachhandel führt neue, hervorragende Substrate, für deren Herstellung keine Moorlandschaften sterben müssen.

Der Handel führt eine Reihe von ungiftigen Austriebsspritzmitteln, die auf der Basis von Mineralöl oder Rapsöl hergestellt sind. Während des Austriebs gespritzt, werden Schildläuse und Spinnmilben erfolgreich bekämpft. Im Idealfall sind im Herbst Raupenleimringe an den Stämmen angebracht worden. Die pilzliche Kräuselkrankheit Taphrina deformans am Pfirsich kann nur kurz vor dem Öffnen der Knospen, also dann, wenn sie angeschwollen sind, bekämpft werden.

Die oben genannten Pflanzenstärkungsmittel sollen auch hier die Widerstandsfähigkeit stärken. Wichtige Elemente bei der Gestaltung eines Gartens sind vertikale Objekte, die den Blick von der Fläche nach oben leiten. Neben hohen Ziergegenständen kommen natürlich insbesondere Gehölze in Frage.

Vor allem aber sind Kletterpflanzen, und hier vorneweg die Kletterrosen geeignet, wunderbare Akzente zu setzen. Diese können an Rankgerüsten, zum Beispiel Obelisken, Rosenbögen und auch Lauben, hochgeleitet werden. Man grenzt relativ steiftriebige Kletterrosen, darunter viele öfter- und dauerblühende Sorten, von so genannten Ramblerrosen ab.

Diese sind weichtriebig, meist starkwüchsiger und in der Lage, sehr rasch in Bäume zu klettern oder Gartenhäuser und Garagen zu überwachsen. Dass die meisten Rambler engl. Wurzelnackte Sträucher können noch bis zum Beginn des Laubaustriebs gepflanzt werden. Sie werden zuvor mehrere Stunden gewässert. Die Wurzeln sollten ausreichend Platz haben und nicht etwa nach oben gebogen werden; die Sohle des Pflanzloches sollte zuvor gut gelockert worden sein, denn dies fördert das Einwachsen der tief reichenden Wurzeln.

Auch bei der Frühjahrspflanzung wird Erde als Frostschutz angehäufelt. Die Pflanze verbreitet sich stark durch Rhizombildung, aber auch durch das Aussamen. Auch wenn es schwer fällt: Es ist wichtig, dass damit im Frühjahr zeitig begonnen und kontinuierlich weiter gearbeitet wird.

Durch die ständige Bearbeitung und das Entfernen der Pflanzenteile wird das Unkraut stark geschwächt und die Wurzelstöcke werden ausgehungert. Da der Samen über viele Jahre im Boden keimfähig bleibt, muss man in jedem Fall die Samenbildung der Pflanzen verhindern.

Sonst verbreitet man mit dem Kompost den Gierschsamen im gesamten Garten. Da Giersch wie alle Pflanzen Licht für sein Wachstum benötigt, sollte man ihm so wenig Licht wie möglich zukommen lassen. Im Ziergarten hilft eine ständige Beschattung des Bodens mit Bodendeckern zusätzlich, das Unkrautwachstum einzuschränken. Im Gemüsegarten sollte man eine Mischkultur anlegen, damit der Boden möglichst immer bedeckt ist. Frei werdende Beete am besten sofort mit einer Gründüngung einsäen, um auch hier den Boden schnellstmöglich wieder zu bedecken.

In ganz extremen Fällen hilft allerdings nur noch eine Radikalmethode. Das gesamte Beet mit schwarzer Mulchfolie abdecken und für die Pflanzung des Gemüses Schlitze hinein schneiden. Durch den Lichtmangel wird Giersch ausgehungert, allerdings können immer noch Samen im Boden liegen, die keimen, sobald bessere Wachstumsbedingungen Licht herrschen.

Viele Zwiebelsorten können als so genannte Säzwiebeln im Sommeranbau gezogen werden. Ansprüche und Pflege sind in dem Tipp über Steckzwiebeln beschrieben.

Dabei sollte nicht zu tief gesetzt werden, denn sonst werden die Zwiebeln eher hochoval und nicht rund. Geerntet wird erst ab Anfang Oktober, da sie im August und September noch beträchtlich wachsen. Die zunehmend beliebter werdenden Frühlingszwiebeln werden direkt an Ort und Stelle ausgesät und später dann nach Bedarf geerntet. Stehen die Pflänzchen zu dicht, liefert das Ausdünnen schon die erste Ernte.

Speisezwiebeln sind eines der weltweit wichtigsten Würzgemüse mit einem pikanten, kaum durch ein anderes Gemüse zu ersetzendem Geschmack. Den typischen Geschmack erzeugen aber auch Senföle und organische Schwefelverbindungen. Sie werden so in die Erde gesteckt, dass ein Drittel noch herausragt, die Erde wird dabei kräftig angedrückt. Günstig sind humose Lehmböden mit gutem Nährstoffgehalt in voller Sonne. Schäden durch Wurzelälchen Nematoden.

Die Pflege besteht lediglich aus der Beseitigung von Unkraut und dem Wässern bei anhaltender Trockenheit. Geerntet werden Zwiebeln je nach Sorte von August bis September. Erntereif sind sie, wenn über die Hälfte des Laubes abgestorben ist. Das Niedertreten des Laubes, wie es gelegentlich zur Verfrühung der Reife empfohlen wird, schädigt nur die Zwiebeln und macht sie deutlich weniger lagerfähig.

Ernten sollte man an einem trockenen, warmen Tag. Geerntet werden die aus vielen Zwiebeln bestehenden Zwiebelbüschel im Juli.

Sehr kleine Zwiebelchen können zum Stecken im nächsten Jahr aufbewahrt werden. In der Reihe wird relativ dicht gesät, denn so bleiben die Steckzwiebeln klein. Pflanz- oder Saatkartoffeln entwickeln sich im Beet deutlich schneller, wenn ihre Wuchsbereitschaft zuvor in einem kühlen Raum angeregt wurde. Dazu werden sie im zeitigen Frühjahr vorgetrieben.

Dies garantiert, dass sich die Triebe gedrungen und kräftig entwickeln. Für den Hausgarten sind Frühkartoffelsorten zu empfehlen. Diese werden nicht eingekellert, sondern sind alsbald nach der Ernte zu verzehren.

Werden die Kartoffeln Anfang März vorgetrieben, können die ersten Knollen schon im Juni geerntet werden. In naturnahen Gärten sind zahlreiche Samenstände von Stauden und Sommerblumen im Herbst stehen geblieben und nicht abgeräumt worden. Im zeitigen Frühjahr wird dann aber doch abgeräumt, um den neuen Trieben Licht und Luft zu sichern. Dabei sollte auch Unkraut entfernt werden, zum Beispiel aufgelaufene Gräser, Giersch usw. Um das Auflaufen weiterer Unkräuter zu unterdrücken und wiederholtes Unkrautjäten zu vermeiden, können die Bereiche zwischen den Stauden gemulcht werden.

Bewährt hat sich Rindenmulch, denn er zersetzt sich vergleichsweise langsam. Rinde ist allerdings sehr stickstoffarm. Damit die zersetzenden Mikroorganismen diesen Stickstoff nicht der Erde entnehmen und damit den Pflanzen rauben, sollten vor dem Ausbringen des Rindenmulchs als Stickstoffquelle grobe Hornspäne gestreut werden. Im zeitigen Frühjahr entfalten sie ihr leuchtend gelbes Blütenkleid in voller Pracht. Beim genaueren Hinsehen erinnern die kleinen Blüten an Glöckchen, was zu dem weithin verbreiteten Namen Goldglöckchen führte.

Um möglichst dicht und üppig blühende Gewächse zu erhalten, empfiehlt es sich etwa alle drei Jahre die Sträucher nach der Blüte auszulichten, um neue Triebe zu unterstützen. Die alten Triebe werden an der Basis entfernt. Wer neue Forsythien pflanzen will, sollte die Sträucher vor einen dunklen Hintergrund setzen, um den leuchtenden Blüten einen optimalen Kontrast zu geben. Sie eignen sich auch sehr gut in Kombination mit anderen Ziersträuchern in einer gemischten Hecke.

Die Krönung ist natürlich eine reine Forsythienhecke, die im Frühjahr wie eine leuchtende gelbe Mauer den Garten umfasst. Entgegen der Gewohnheit sollte man jetzt im Frühjahr die alten Wedel an der Pflanze belassen, auch wenn es dem ordentlichen Gärtner manchmal widerstrebt. Die alten Wedel erfüllen wichtige Funktionen, indem sie die jungen Triebspitzen schützen und während des Abbauprozesses einen ganz natürlichen Humus bilden, so dass sich eine Düngung erübrigt.

Farne produzieren auf diese Weise sozusagen ihren eigenen Mulch. Weitere Vorteile bringen die alten Pflanzenteile im Sommer, wenn sie den Boden rund um die Pflanze vor Austrocknung schützen und das Wachstum von unerwünschten Wildkräutern verhindern. Man hat sich also zweimal Arbeit gespart, wenn man die alten Wedel an den Pflanzen belässt. Es wird viel darüber diskutiert, ob Ameisen nützlich oder schädlich sind. Als Allesfresser beseitigen sie im Garten beispielsweise tote Tiere und abgestorbene Pflanzenteile und sind somit durchaus nützlich.

Andererseits pflegen sie Blattläuse, deren Honigtau-Ausscheidungen für Ameisen ein unwiderstehliches Nahrungsmittel ist. Oft haben wir es in unseren Gärten mit der Gelben Weg- oder Wiesenameise zu tun. Man findet sie häufig in Rasenflächen. Diese sind teilweise von Gräsern und Kräutern durchwachsen. Die Gelbe Wegameise ernährt sich hauptsächlich vom Honigtau der Wurzelläuse.

In der Nähe der Bauten stellt man Gläser mit Marmelade auf keinen Honig oder Zuckersirup verwenden, dies lockt nur Wespen und Honigbienen an und fängt damit die Ameisen ab.

Wenn man die Tiere auf dem Kompost aussetzt, können sie bei der Kompostbereitung sehr behilflich sein. Man kann beispielsweise diese Kräuter im Garten auspflanzen oder auch Pflanzenteile auslegen, um die Ameisen zu vertreiben. Es wird davon berichtet, dass sich die Ameisen durch Kupferblech vertreiben lassen.

Dazu wurde ein Stück Kupferblech in den Bau gesteckt, und schon nach kurzer Zeit waren die Ameisen verschwunden. Überall dort, wo sich die Tiere niederlassen wollen, muss man das Blech für einen Tag in die Erde stecken. Einjahresblumen lassen den Sommergarten farbenfroh leuchten. Sie setzen Akzente zwischen Stauden, eignen sich als Beet- oder Wegeinfassung, beranken Zäune und so manche einjährige Sommerblume verschönert sogar den Nutzgarten oder lässt Kübel und Kästen erblühen.

Damit man in Sommer nicht zu lange auf die Blütenpracht warten muss, kann man schon im ausgehenden Winter mit der Anzucht beginnen. Das Sortiment im Fachhandel ist so vielseitig, dass man sich vor dem Kauf anhand von Katalogen oder Büchern informiert, was am besten in die einzelnen Gartenbereiche passt.

Es handelt sich um Saatgut, dass immer neu aus Kreuzungen von Pflanzen mit besonderen Eigenschaften gewonnen wird. Die F1-Hybriden sind in der Regel optisch schöner, d. Dadurch benötigt man weniger Saatgut. Dieses Saatgut ist meist etwas teurer, aber die Investition lohnt sich durchaus. Auf der Rückseite der Samentüten befinden sich immer kurze Pflegeanleitungen, die zur erfolgreichen Kultur führen.

Leider kann man der Saatguttüte nicht ansehen, ob der Samen auch von guter Qualität ist. Deshalb muss man auf jeden Fall darauf achten, dass das auf jeder Tüte aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist.

Hat man selbst noch Saatgut vom vergangen Jahr übrig, macht man bereits Anfang Februar eine Keimprobe: Abgezählte Samenkörner werden auf feucht zu haltendem Löschpapier oder in Anzuchterde gelegt.

Gehen mehr als 50 Prozent der Samen auf, kann man ihn gut für die diesjährige Aussaat verwenden. Dafür verwendet man am besten Aussaatkisten aus Kunststoff, weil sie sich leicht reinigen lassen, was den Befall mit Krankheitserregern stark verringert, und ungedüngte Anzuchterde zum Beispiel TKS I.

Gerade bei der Kultur im Zimmer empfiehlt es sich, die Aussaatkisten mit einer Glasscheibe oder mit Kunststoffolie abzudecken, damit genügend Luftfeuchtigkeit vorhanden ist. Etiketten, beschriftet mit Namen und Blütenfarbe, erleichtern später das Auspflanzen an den richtigen Platz im Garten. Da auch Saatgut unterschiedliche Licht- und Temperaturansprüche für die Keimung hat, muss man diesbezügliche Angaben auf der Samentüte möglichst genau beachten. Für die frühe Aussaat auf der Fensterbank oder im geheizten Gewächshaus eignen sich beispielsweise: Im temperierten Gewächshaus oder in gering geheizten Räumen zieht man jetzt schon folgende Sommerblumen an: Dagegen benötigen unter anderem folgende Pflanzen nur geringe Temperaturen zur Keimung: Wer beides nicht zur Verfügung hat, wählt als Standort einen hellen, kühlen Raum.

Dazu werden Zimmer, Gewächshaus und Folientunnel tagsüber gelüftet. Die meisten einjährigen Sommerblumen lassen sich natürlich auch direkt ins Freiland aussäen. Aufgrund niedriger Temperaturen verzögert sich die Keimung und das Wachstum in den ersten Wochen, so dass die Pflanzen auch später blühen als solche, die im geschützten Raum vorgezogen wurden.

Damit sich die Sommerblumen richtig entwickeln können, müssen sie einen sonnigen Standort und einen lockeren, humusreichen Boden bekommen. Dadurch erhalten die meisten Sommerblumen genügend Nährstoffe für die Vegetationszeit. Nur so ist ein kräftiges Wachstum und eine üppige Blütenfülle garantiert.

Die Verwendungsmöglichkeiten sind, wie oben aufgezeigt, sehr vielseitig. Viele von ihnen sind bestens dafür geeignet und die Pflanzen blühen im Garten nach dem Schnitt üppig weiter. Durch Kalkung oder Ansäuerung und durch die richtige Fruchtfolge lassen sie sich zumindest unterdrücken.

Chemische Unkrautvernichtungsmittel haben im Garten nichts zu suchen. Wird man dem Wachstum der Unkräuter nicht mehr Herr, bleibt nur noch die Radikalmethode.

Das gesamte Beet wird mit schwarzer Mulchfolie bedeckt und die Gemüsepflanzen in diese Folie hineingepflanzt. Die Folie unterdrückt durch Lichtmangel den Unkrautaufwuchs. Aber auch diese Folien können keine Wunder vollbringen, denn Unkrautsamen bleibt über viele Jahre im Boden keimfähig und auch Wurzelunkräuter sind nicht so schnell abzutöten.

Wer zeitig im Frühjahr mit dem Jäten beginnt, hat noch die besten Chancen, den Aufwuchs des unliebsamen Unkrautes in Schranken zu halten.

Blumenzwiebeln kann man bereits im Herbst dicht an dicht in die Kästen pflanzen bzw. Vielen Gartenbesitzern ist nicht bewusst, dass eine Rasenfläche genauso viel Aufmerksamkeit und Pflege benötigt, wie alle anderen Gartenteile auch. Der beste Zeitpunkt für die Einsaat sind die Monate April oder August, wobei man die Bodenbearbeitung frühzeitig durchführen muss.

Zunächst wird von der zukünftigen Rasenfläche eine Bodenprobe genommen und zur Untersuchung an ein Bodenuntersuchungslabor geschickt. Rasen benötigt einen pH-Wert von 5,5 bis 6,0 und einen durchlässigen, humusreichen Boden. Unabhängig von der Bodenuntersuchung muss jede Fläche zunächst spatentief gegraben werden, wobei man Steine und Unkräuter sorgfältig entfernt.

Insbesondere auf Wurzelunkräuter ist zu achten, da diese sehr hartnäckig auch aus den kleinsten Wurzelteilstücken weiterwachsen und für den Rasen Nährstoff- und Wasserkonkurrenz sind.

Sehr schwerer Boden muss mit scharfem Sand ca. Die umgegrabene Fläche wird mit Kompost abgestreut, der in die oberste Bodenschicht eingearbeitet wird.

Zeigt das Untersuchungsergebnis der Bodenprobe einen zu geringen pH-Wert unter 5,5 , muss dieser durch Kalkgaben erhöht werden siehe Tabelle. Achtung — die Walze darf nicht zu schwer sein, sonst verfestigt sich der Boden. Sofern noch Vertiefungen vorhanden sind, gleicht man sie mit der Harke aus.

Nun lässt man die Fläche ca. Die Auswahl der richtigen Rasenmischung für den vorhandenen Standort und die Nutzung ist entscheidend. Das Saatgut besteht aus Mischungen verschiedener Gräser, wobei ein Teil schwachwüchsiger Untergräser und ein Teil starkwüchsiger Obergräser enthalten ist.

Im Fachhandel werden fertige Rasenmischungen angeboten, man kann sich aber auch eine Mischung herstellen lassen. Vor der Einsaat muss die Fläche langsam, aber durchdringend gewässert werden. Das Saatgut wird nochmals gemischt, da die einzelnen Samen unterschiedliche Gewichte haben und sich dadurch schnell entmischen. Aus diesem Grund sollte man auch nur an einem windstillen Tag säen, damit die leichteren Samen nicht weiter fliegen als die schwereren.

Von handelsüblichen Rasenmischungen benötigt man 15 bis 20 Gramm pro Quadratmeter. Danach arbeitet man das Saatgut leicht in den Boden ein zum Beispiel mit dem Gartenwiesel , walzt nochmals über die Fläche und beregnet sie. Um die Saat vor Vögeln zu schützen, kann man die Fläche mit Netzen oder wachsender Folie überspannen. Der erste Schnitt erfolgt, wenn die Gräser sechs bis sieben Zentimeter hoch sind. Dabei sollte der Boden abgetrocknet und der Mäher auf vier bis fünf Zentimeter Schnitthöhe eingestellt sein.

Unter Umständen wird einen Tag nach dem Mähen gewässert. Übrigens erleichtert eine Einfassung zum Beispiel aus Steinplatten das Rasenmähen, weil man mit dem Mäher über sie hinwegfahren kann. Somit entfällt das mühsame Abstechen hoher Mähkanten. Ist der Rasen gut angewachsen, wird er immer dann gemäht, wenn ein Zuwachs von ca.

Die Schnitthöhe des Rasenmähers wird auf drei bis vier Zentimeter eingestellt. Wird der Rasen kürzer geschnitten, kommt es schnell zu Verunkrautung, Moos und Sonnenbrandschäden.

In Hitze und Trockenperioden wächst der Rasen kaum und darf nicht geschnitten werden. Intensiv gepflegter Rasen benötigt viele Nährstoffe. In den meisten Fällen wird aber auch hier die Bodenanalyse zeigen, dass die Hauptnährelemente ausreichend enthalten sind.

Nicht nur die Versorgung mit Nährstoffen und organischem Material ist durch die Kompostanwendung gesichert, der relativ hohe pH-Wert des Kompostes wirkt auch der Moosbildung im Rasen entgegen. Das bedeutet, dass man im Frühjahr Gramm pro Quadratmeter Hornspäne düngt. Unkräuter breiten sich dann aus, wenn zum Beispiel durch häufiges Vertikutieren der Untergrund des Rasens nach oben geholt oder wenn der Rasen durch Betreten bei Kahlfrösten bzw.

Die entstehenden Kahlstellen werden rasch durch Unkraut besiedelt, das manchmal sehr hartnäckig ist. Deshalb empfiehlt sich bei solchen Schäden die sofortige Nachsaat einer Rasenmischung. Wer jetzt bereits mit der Vorbereitung der Gemüsebeete beginnt, kann früher säen, pflanzen und ernten. Der Boden muss gelockert werden, möglichst ohne ihn umzugraben, um die jetzt wieder aktiven Bodenlebewesen nicht zu stören. Am besten gelingt es mit einer Doppelgrabgabel oder dem Terramat.

Dabei kann man gleichzeitig die abgefrorenen Reste der Gründüngung bzw. Beides dient der langfristigen Versorgung des Bodens mit Humus und damit der Nährstoffversorgung der Pflanzen. Je lockerer der Boden ist, desto schneller erwärmt er sich, was wiederum den Keimvorgang beschleunigt.

Damit der Samen gut aufgeht, muss die Erde feinkrümelig sein. Nach der groben Lockerung werden die Beete deshalb noch mit dem Rechen geharkt. Erste Gemüseaussaaten im Freiland sind möglich Bei gutem Wetter und in geschützten Lagen sind erste Freilandaussaaten bereits im März möglich. Man wählt dazu immer frühe Sorten der einzelnen Gemüsearten. Besonders gut geeignet für sehr frühe Aussaaten sind leichte, tiefgründige und humusreiche Böden, die sich schnell erwärmen.

Nachdem die Saatbeete vorbereitet sind feinkrümelig , können die Aussaaten beginnen. Da diese Schädlinge keinen Wind mögen, sät man Möhrenreihen immer in die Hauptwindrichtung. Radieschen bevorzugen einen kräftigen, mittelfeuchten Boden. Damit sie sich gut ausbilden können, sät man in der Reihe mit einem Abstand von drei Zentimetern und einem Reihenabstand von zehn Zentimetern.

Rettich dagegen benötigt mehr Platz: Ebenso kann man mit der Aussaat bzw. Steckzwiebeln dürfen nicht zu tief in den Boden, die Spitzen müssen gerade noch herausschauen. Alle Aussaaten müssen ausreichend bewässert werden, damit sie zufriedenstellend keimen. Oft liegt der Fehler bei der Auswahl des Standortes. Wenn also Petersilie jährlich an einer anderen Stelle ausgesät wird und der Boden dort tiefgelockert, nährstoffreich und feucht ist, kann nichts mehr schief gehen.

Frühestens nach vier Jahren kann man Petersilie wieder an die gleiche Stelle säen. Anders ist es bei Selbstaussaat. Dazu einfach die Pflanzen blühen und samen lassen. An gleicher Stelle wächst Petersilie in der Regel bei Selbstaussaat gut.

Bereits Anfang März sollte man verschiedene Knollengewächse aus dem Winterschlaf wecken. Dazu gehören neben den Knollenbegonien auch das Indische Blumenrohr Canna sowie die Ruhmeskrone Gloriosa rotschildiana , eine Pflanze, die man in unseren Gärten nicht häufig findet. Dazu füllt man diese gut zur Hälfte mit feuchtem Substrat und legt die Knollen im Abstand von fünf Zentimetern mit der vertieften Seite nach oben darauf.

Nun werden sie an einem hellen, warmen Ort aufgestellt und anfangs nur wenig gegossen. Sobald sich die ersten Triebe zeigen, wird mehr gegossen. Sie eignen sich je nach Sorte für Beet, Kästen und Ampeln. Dann allerdings benötigt diese Sumpfpflanze viel Wasser und einmal pro Woche auch flüssigen Dünger nach Angabe des Herstellers. Die Ruhmeskrone ist eine Kletterpflanze, die hierzulande lediglich als Zimmerpflanze bekannt ist.

An einem warmen, geschützten Platz kann sie jedoch den Sommer auch im Freiland verbringen. Die Rhizome werden jetzt in humose Erde gepflanzt und ebenso aufgestellt wie das Indische Blumenrohr. Nicht vergessen, dem Spross eine Kletterhilfe anzubieten. Ab Ende März können unempfindliche Einjahresblumen direkt ins Freiland gesät werden, soweit die Bodentemperatur mehr als fünf Grad Celsius beträgt. Zur Aussaat wird der Boden gelockert und mit Grubber und Rechen fein gekrümelt. Wie im Gemüsegarten wird in Reihen gesät und leicht mit Erde abgedeckt und angegossen.

Sobald die jungen Pflanzen heranwachsen, werden sie vereinzelt. Sobald sie sich zu kräftigen Jungpflanzen entwickeln, kommen sie an ihren endgültigen Standort. Für die Direktaussaat im Freiland sind beispielsweise geeignet: Obstgehölze können noch gepflanzt werden Wer mit der Pflanzung von Obstgehölzen im Herbst nicht fertig wurde, kann dies jetzt noch nachholen. Der Pflanzschnitt muss sofort und stärker erfolgen, als dies bei der Herbstpflanzung üblich ist.

Neben dem Konkurrenztrieb werden auch die anderen, sehr steil stehenden Triebe entfernt. Zu lange oder beschädigte Wurzeln werden bis auf ihren gesunden Teil zurückgeschnitten. Um die noch nicht eingewachsenen Wurzeln vor Frost zu schützen, wird der Wurzelbereich dick mit organischen Materialien bedeckt. Bei Aprikosen und Pfirsichen ist unbedingt auf einen warmen und sonnigen Standort zu achten.

Die alten Blätter der Erdbeerpflanzen werden abgeschnitten. Der Boden muss feucht und unkrautfrei sein, damit sich die Pflanzen kräftig entwickeln können. In der Regel ist der Boden für die Erdbeerkultur noch ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Stickstoffdünger darf keinesfalls jetzt ausgebracht werden, da er zwar dem Blattwachstum nützt, dem Ertrag und der Fruchtqualität jedoch abträglich ist. Monatserdbeeren können jetzt im Zimmer oder Frühbeet ausgesät werden.

Nachdem sie gekeimt und herangewachsen sind, werden sie in Töpfe pikiert und Mitte Mai ins Freiland ausgepflanzt. Die ersten Früchte können ca. In den kommenden Jahren beginnt die Ernte bereits im Juni.

Wein im Garten ist ja nichts Neues, aber um die pilzanfälligen Sorten gesund zu erhalten, musste man bis zu zehn Fungizidspritzungen vornehmen. Die Zeiten sind zumindest bei den wohlschmeckenden Tafeltrauben mittlerweile vorbei. Bei der Pflanzung von Weinreben sollte die Pflanze so tief gesetzt werden, dass die Veredelungsstelle die Unterlage ist reblausresistent etwa drei Finger breit über der Erdoberfläche steht.

Soll eine Wand begrünt werden, sollte die Pflanze schräg in den Boden gelangen, mit dem Wurzelballen von der Wand weg. Bei Jungpflanzen wird bei lang anhaltenden Trockenzeiten gelegentlich durchdringend gewässert und die Veredelungsstelle in rauen Lagen als Winterschutz angehäufelt. Doch wie schneidet man wuchsfreudige Tafeltrauben?

Erfahrene Praktiker geben den schlichten Rat, die Weinreben zunächst bis zur gewünschten Höhe eintriebig zu ziehen, um sie danach einfach wachsen zu lassen, und, nur dort, wo die langen Triebe stören, diese zu entfernen.

Junge Blätter der Neutriebe sind besonders photosynthetisch aktiv, versorgen die Früchte also mit reichlich Zucker, den sie aus Lichtenergie gewonnen haben. Wer diese laufend entfernt, braucht sich über saure Früchte nicht zu wundern.

Sehr sonnig lieben es Sanddornsträucher, der Boden sollte von geringem Humusgehalt sein. Mulchen, was andere Gehölze sonst so schätzen, verbietet sich hier. Auch verrottende Blätter werden nicht goutiert, selbst am eigenen Falllaub kann Sanddorn zugrunde gehen.

Auf schweren Böden viel scharfen Sand vor dem Pflanzen einarbeiten, so wird er sehr durchlässig, erwärmt sich rasch, und die Wurzeln fühlen sich wohl. Zum Problem im Garten kann die Ausbreitung durch Ausläufer werden, wobei Verletzungen der Wurzeln durch Bodenbearbeitung die Triebbildung aus den Wurzeln heraus stark fördert.

Ist der Raum beengt, notfalls Rhizomsperren einbauen. Der Schnitt wird sehr gut vertragen. Bei Sanddorn sind in den letzten Jahrzehnten interessante Zuchtergebnisse erzielt worden, viel Arbeit wurde in der ehemaligen DDR geleistet:

DayZ Patchnotes 2017

Ein weiterer Punkt ist Wissen. Und das natürlich mit den Ratingagenturen noch untermauert.

Closed On:

Gegossen wird dann nur, um den Wurzelballen so eben leicht feucht zu halten.

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