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Losgrößen- und Bestellmengenplanung nach Wagner/Whitin

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IAS plus. IAS plus. Global (Deutsch) Global IAS 11 Rechnungslegung für Fertigungsaufträge. 1. Kosten und Erlöse jeder Einzelleistung bewertet werden können. IAS plus. IAS plus. Global (Deutsch IAS 11 Fertigungsaufträge; die aus aktivierten Kosten für die Erlangung und die Erfüllung eines Vertrags mit einem.

PPS-System – hilft bei der Planung und Steuerung der Produktion

Die Anforderungen aus diesem Standard sind in der Regel einzeln auf jeden Fertigungsauftrag anzuwenden. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es jedoch erforderlich, den Standard auf die einzeln abgrenzbaren Teile eines einzelnen Vertrages oder einer Gruppe von Verträgen anzuwenden, um den wirtschaftlichen Gehalt eines Vertrages oder einer Gruppe von Verträgen zu bestimmen.

Umfasst ein Vertrag mehrere Einzelleistungen, so ist jede Leistung als eigener Fertigungsauftrag zu behandeln, wenn:. Eine Gruppe von Verträgen mit einem einzelnen oder mehreren Kunden ist als ein einziger Fertigungsauftrag zu behandeln, wenn:. Ein Vertrag kann einen Folgeauftrag auf Wunsch des Kunden zum Gegenstand haben oder kann um einen Folgeauftrag ergänzt werden. Der Folgeauftrag ist als separater Fertigungsauftrag zu behandeln, wenn.

Die Auftragserlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder ausstehenden Gegenleistung bewertet. Diese Bewertung wird von einer Reihe von Ungewissheiten beeinflusst, die vom Ausgang zukünftiger Ereignisse abhängen. Häufig müssen die Schätzungen bei Eintreten von Ereignissen und der Klärung der Unsicherheiten angepasst werden. Daher kann es von einer Periode zur nächsten zu einer Erhöhung oder Minderung der Auftragserlöse kommen.

Eine Abweichung ist eine Anweisung des Kunden zu einer Änderung des vertraglich zu erbringenden Leistungsumfanges. Eine Abweichung kann zu einer Erhöhung oder Minderung der Auftragserlöse führen. Ein Anspruch auf eine Abweichungszahlung ist in den Auftragserlösen enthalten, wenn. Eine Nachforderung ist ein Betrag, den der Auftragnehmer dem Kunden oder einer anderen Partei als Vergütung für Kosten in Rechnung stellt, die nicht im Vertragspreis enthalten sind.

Eine Nachforderung kann beispielsweise aus einer vom Kunden verursachten Verzögerung, Fehlern in Spezifikation oder Design oder durch strittige Abweichungen vom Vertrag erwachsen.

Daher sind Nachforderungen nur dann in den Auftragserlösen enthalten, wenn. Prämien sind Beträge, die zusätzlich an den Auftragnehmer gezahlt werden, wenn bestimmte Leistungsanforderungen erreicht oder überschritten werden. Beispielsweise kann ein Vertrag eine Prämie für vorzeitige Erfüllung vorsehen.

Die Prämien sind als Teil der Auftragserlöse zu berücksichtigen, wenn. Diese Kosten können durch zusätzliche Erträge reduziert werden, die nicht in den Auftragserlösen enthalten sind, wie Verkaufserträge von überschüssigem Material oder von nicht mehr benötigten Anlagen nach Beendigung des Projektes.

Die Zurechnung erfolgt auf der Basis einer normalen Kapazitätsauslastung. Zu den Fertigungsgemeinkosten zählen beispielsweise auch Kosten für die Lohnabrechnung der Beschäftigten im Fertigungsbereich.

Kosten, die einzelnen Aufträgen nicht zugeordnet werden können, dürfen nicht als Kosten des Fertigungsauftrages berücksichtigt werden. Kosten, die zur Erlangung eines konkreten Auftrages erforderlich sind, gehören ebenfalls zu den Auftragskosten, wenn sie einzeln identifiziert und verlässlich bewertet werden können und es wahrscheinlich ist, dass der Auftrag erhalten wird.

Werden Kosten, die zur Erlangung eines Auftrages entstanden sind, in der Periode ihres Anfallens als Aufwand erfasst, so sind sie nicht den Auftragskosten zuzuordnen, wenn der Auftrag in einer späteren Periode eingeht. Ist das Ergebnis eines Fertigungsauftrages verlässlich zu schätzen, so sind die Auftragserlöse und Auftragskosten in Verbindung mit diesem Fertigungsauftrag entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag jeweils als Erträge und Aufwendungen zu erfassen.

Im Falle eines Festpreisvertrages kann das Ergebnis eines Fertigungsauftrages verlässlich geschätzt werden, wenn alle folgenden Kriterien erfüllt sind:. Im Falle eines Kostenzuschlagsvertrages kann das Ergebnis eines Fertigungsauftrages verlässlich geschätzt werden, wenn alle folgenden Kriterien erfüllt sind:.

Hieraus ergibt sich eine Erfassung von Erträgen, Aufwendungen und Ergebnis entsprechend dem Leistungsfortschritt. Auftragskosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Regelfall in der Periode als Aufwand erfasst, in der die dazugehörige Leistung erbracht wird. Einem Auftragnehmer können Auftragskosten entstehen, die mit einer zukünftigen Tätigkeit im Rahmen des Vertrages verbunden sind.

Derartige Auftragskosten werden als Vermögenswert erfasst, wenn sie wahrscheinlich abrechenbar sind. Diese Kosten stellen einen vom Kunden geschuldeten Betrag dar und werden häufig als unfertige Leistungen bezeichnet. Entsteht jedoch eine Unsicherheit hinsichtlich der Möglichkeit, den Betrag zu vereinnahmen, der bereits in den Auftragserlösen enthalten und bereits in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst ist, wird der nicht einbringbare Betrag oder der Betrag, für den eine Bezahlung nicht mehr wahrscheinlich ist, als Aufwand und nicht als Anpassung der Auftragserlöse erfasst.

Ein Unternehmen kann im Allgemeinen verlässliche Schätzungen vornehmen, wenn es einen Vertrag abgeschlossen hat, der:. Im Regelfall ist es für das Unternehmen auch erforderlich, dass es über ein wirksames internes Budgetierungs- und Berichtssystem verfügt. Das Unternehmen überprüft und überarbeitet erforderlichenfalls mit Fortschreiten der Leistungserfüllung die Schätzungen der Auftragserlöse und der Auftragskosten. Die Notwendigkeit derartiger Korrekturen ist nicht unbedingt ein Hinweis darauf, dass das Ergebnis des Auftrages nicht verlässlich geschätzt werden kann.

Der Fertigstellungsgrad eines Auftrages kann mittels verschiedener Verfahren bestimmt werden. Nicht gefordertDie bis zur Fertigstellung des Projekts noch anfallenden Kosten und der Grad der Fertigstellung können am Bilanzstichtag zuverlässig gemessen werden.

Die Gesamterlöse des Auftrags können sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammensetzen26Vgl. So zählen hierzu nicht nur der ursprünglich vertraglich vereinbarte Preis, sondern auch Entgelte aufgrund von Veränderungen des Vertragsumfangs Variations 27Vgl.

Da sich aufgrund der Unsicherheiten, die sich zwangsweise aus Zukunftserwartungen ergeben, durchaus Schwankungen in der Ermittlung des Gesamterlöses ergeben können, sind die geschätzten Werte jeder Periode zu überprüfen und gegebenenfalls an die neuen Werte anzupassen31Vgl. Eine Erfassung der Aufwendungen erfolgt auch hierbei über das Matching-Principle. Dies dürfte häufig in den Anfängen eines Projekts der Fall sein.

Hierdurch ist eine vorzeitige Gewinnrealisierung nicht mehr möglich. Dies gilt unabhängig vom Grad der Fertigstellung. Aus diesem Grund ergeben sich bei Verlustantizipation des Fertigungsauftrags keine erfolgswirtschaftlichen Unterschiede zwischen der Percentage-of-Completion- und der Completed-Contract-Methode. Unterschiede zwischen der Percentage-of-Completion- und der Completed-Contract-Methode können auch durch die Höhe der dem Auftrag zurechenbaren Kosten hervorgerufen werden.

So dürfen bei der Percentage-of-Completion nur diejenigen Kosten berücksichtigt werden, die dem Auftrag direkt zurechenbar sind. Ist die konkrete Zurechenbarkeit gewährleistet, müssen sämtliche Kosten der Fertigung35Vgl. Beispiele sind Arbeits- und Materialkosten, Abschreibungen eingesetzter Anlagen, Transportkosten, unmittelbare Entwurfskosten etc. Beispiele sind Versicherungen, Fertigungsgemeinkosten, u. Beispiele hierfür sind Verwaltungsoder Entwicklungskosten.

Die allgemeinen Verwaltungskosten - wie bei der Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten von Sachanlagevermögen möglich - dürfen dem Auftrag nicht zugerechnet werden39Vgl. Eine Ausnahme hiervon bilden jedoch diejenigen allgemeinen Verwaltungskosten, für deren Bereitstellung ausdrücklich eine Bezahlung vereinbart wurde40Vgl.

Eine Hinzurechnung der allgemeinen Verwaltungskosten ist nach deutschem Recht indes möglich, was c. In beiden Rechnungslegungssystemen ist eine Zurechnung von Vertriebskosten untersagt41Vgl. Die Behandlung der Aufwendungen hat sich aufgrund des Matching Principle42Nach dem Matching Principle sind all diejenigen Ausgaben, die durch die Leistungserstellung des Unternehmens bedingt sind, der Periode zuzurechnen, in der die aufwandsverursachenden Leistungs- bzw.

Produktionseinheiten verkauft werden, d. Kann das Ergebnis des Fertigungsauftrags nicht zuverlässig geschätzt werden, sind die Fertigungskosten in ihrer Entstehungsperiode als Sofort-Aufwand zu erfassen43Vgl. Zu den jeweiligen Periodenenden hat das Unternehmen für jeden langfristigen Fertigungsauftrag einzeln zu ermitteln, ob ein Forderungs- oder Verbindlichkeitenposten zu bilanzieren ist.

Die Ermittlung kann unter der Berücksichtigung folgender Daten erfolgen44Vgl. Ermittlung des Forderungs- oder VerbindlichkeitenpostensBisher angefallene Selbstkostenbereits vereinnahmte Gewinnebisher entstandene Verlustebereits in Rechnung gestellte AbschlagszahlungenAsset mit Forderungscharakter45Dieser Forderungsbetrag ist unter der Bezeichnung Gross Amount due from Customers zu aktivieren. Nachfolgende Angaben beziehen sich auf die jeweiligen Fertigungsperioden.

Angaben zu den einzelnen FertigungsperiodenKumulierte angefallene aktivierbare KostenGeschätzte noch anfallende Kosten zur Fertigstellung des Auftrags Schätzung zum Periodenende Gestellte Teilabrechnungen während des JahresZahlungseingang auf gestellte TeilabrechnungenTabelle 4: Die Auswirkungen auf die Bilanz zeigt Tabelle 5 auf S. Neben den oben dargestellten Regelungen sehen die IAS zudem wesentlich umfangreichere Angabepflichten als das deutsche Handelsrecht vor.

Dienstleistungsaufträgen für das abgelaufene Geschäftsjahr,2. Zudem verpflichten die IAS zur Angabe1.

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