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Wenn der scheckheftgepflegte Benz in der Garage des Eigenheims im Jahre mit Nachträgen and losing millions of dollars, I want to tell you this: It. Search the history of over billion web pages on the Internet.

Die "Sceattas" kamen durch Handel auch auf das europäische Festland und wurden von den Friesen und den Dänen nachgeprägt. Die Benennung der Typen orientiert sich meist daran, an welche gegenständliche Darstellung sie erinnern. Bei der Beschriftung der Stücke handelt es sich oft um Trugschriften oder verwilderte Aufschriften. Manchmal sind sie durch Runen ersetzt worden und werden als Runenmünzen bezeichnet. Ausgenommen von dieser Entwicklung war das Königreich Northumbria, wo die Fabrikation der "Sceattas" weiterführt wurde, die dann im 9.

Französisch für "Siegel" englisch: Der "Scellino" ist die Währungseinheit von Somalia seit Die Münzen wurden erst seit in Kupfer-Nickel geprägt. Goldene Mehrfachstücke wurden bereits zum 5. Jahrestag der Unabhängigkeit und geprägt. Die Bezeichnung ist von dem englischen Wort Shilling abgeleitet. Dies ist die vollständige Bezeichnung für den Scellino , die Währung von Somalia. Als Münzmeister der kurpfälzischen Münzstätte in Mannheim , die von Heidelberg nach Mannheim verlegt worden war, gestaltete Anton Schaeffer eine Reihe kurpfälzischer Münzen , wie beispielsweise die Rheingolddukaten von und und die Konventionstaler von und Zu seinem umfangreichen Medaillenwerk zählt eine 26 Exemplare umfassende Medaillensuite auf die pfalzgräflichen Ahnen, die Anton Schaeffer Signatur meistens "A.

Philipp Theodor schuf. Alternative Schreibweise für Scherf. Österreichisch für Stückelungsplus englisch: Im Auktionswesen vom Auktionator angesetzter Preis für ein einzelnes Los , der als Anhaltspunkt für die Abgabe von Geboten dienen soll. Er ist gleichzeitig der Mindestpreis , der überboten werden kann. Dies ist die Bezeichnung des doppelten Stübers in Ostfriesland im Die Bezeichnung leitet sich vermutlich von einem burgundisch-niederländischen Silbermünztyp aus dem ausgehenden Schaffhausen ist eine schweizerische Stadt und ein Kanton.

Er hatte an der Seite der Schweizer schon im Bürgerkrieg geben die Burgunder von mitgefochten. Gallen und Zürich ein Vertrag geschlossen zur Prägung gleichwertiger Münzen.

Dies ist die volkstümliche Bezeichnung der Doppelschillinge des Wendischen Münzvereins des Dies ist die persische Bezeichnung für König. Der Titel war auch schon für die Dynastie der Achämeniden und Sassaniden sowie für kleinere Dynastien gebräuchlich. Er bezeichnet auch die Herrscher der indischen Mogul-Dynastie.

Hierbei handelt es sich um einen Taler aus Zürich aus dem Die Vorderseite zeigt zwei Löwen , die das Wappen halten. Sein Hauptwerk besteht aus einer Vielzahl Medaillen im Stil des Realismus , die sich durch die künstlerische Gestaltung ausdrucksvoller Porträts auszeichnen. Dazu zählen der goldene persische Toman von mit dem Porträt des Schah Nasreddin, bulgarische und rumänische Silbermünzen aus den 90er Jahren des Bei den "Scharfrichterpfennigen" handelt es sich nicht um Münzen , sondern Hamburger Medaillen aus Silber , die im Gewicht etwa einem doppelten Taler entsprechen.

Die Tradition der Ausgabe von Hamburger "Scharfrichterpfennigen" bestand seit und wurde bis gepflegt. Die Farbe "scharlachrot" ist eine Farbe, die bei Banknoten vorkommt dänisch: Niederländisch für "scharlachrot" dänisch: In der Numismatik ist hier ein Münzschatzfund gemeint. Das bundesdeutsche "Schatzregal" löste die alten Ausgrabungsgesetze ab. Wenn Privatpersonen auf einem ihnen gehörenden Gelände einen Fund machen, gilt dies aber nur, wenn die gefundenen Gegenstände einen "herausragenden wissenschaftlichen Wert" darstellen.

Die "Schautaler" gehören zu den Schaumünzen. Die "Schaugroschen" gehören zu den Schaumünzen. Die "Schaugulden" gehören zu den Schaumünzen. Der Name bezieht sich auf die Schaumburg im Wesergebirge heute: Rinteln und die Grafen von Lippe, die aus einer Nebenlinie die Grafen der neu gebildeten Grafschaft lippischen Anteils stellten. In der Regel fanden die Schautaler , Schaudukaten , Schaugulden , Schaugroschen und Schaupfennige keinen Eingang in den Umlauf , sondern wurden aufbewahrt und gingen in Münzsammlungen ein.

Oftmals handelt es sich um Kunstmedaillen aus der Renaissance und dem Barock. Alternative Schreibweise von Shauri. Ein "Scheck" ist ein Mittel des bargeldlosen Zahlungsverkehrs , eine auf den Namen des Empfängers oder auf den Inhaber ausgestellte übertragbare schriftliche Anweisung an eine Bank zur Zahlung einer Geldsumme aus dem Guthaben des Ausstellers. Nach dem für Deutschland gültigen Scheckgesetz vom Bei den in Deutschland überwiegend vorkommenden Inhaberschecks wird keine bestimmte Person als Empfänger bezeichnet, sondern hier ist der Zusatz "oder Überbringer" vorgegeben.

Man unterscheidet zwischen dem Verrechnungsscheck und dem Barscheck. Die Bezeichnung Scheck leitet sich von dem italienischen Wort "scacco" deutsch: Eine Bankanweisung aus privater Hand ist erstmals in Italien im ausgehenden Die Bankanweisung erlangt aber erst im Bedeutung in Antwerpen und Amsterdam und verbreitete sich von dort aus nach England , damals noch "orders" oder "discharges" genannt. Die Funktion von "Scheck" und Banknoten begann sich im Nach der Peelschen Bankakte von waren die "Schecks" nicht von der Kontingentierung des Banknotenumlaufs betroffen und somit das einzige schnell und ausreichend zur Verfügung stehende Zahlungsmittel.

Deshalb begannen die privaten Zettelbanken erfolgreich den Aufbau des Depositengeschäfts. Erstmals erwähnt wird der Scheck im "Bills of Exchange Act" von , als er als Zahlungsmittel wesentlich bedeutender war als der Wechsel und die Banknote.

Die Rückständigkeit Kontinentaleuropas auf diesem Gebiet wurde durch staatliche Restriktionen begünstigt. Die wohl aus fiskalischen Überlegungen staatliches Münzregal hergeleiteten Vorbehalte gegen den bargeldlosen Zahlungsverkehr drückten sich in Deutschland und Frankreich auch in der hohen Besteuerung von Scheck und Wechsel aus. Ähnliche Gründe mögen auch die Entwicklung privater Notenbanken gehemmt haben. Hierbei handelt es sich um einen niederländischen silbernen Gulden Schiffsgulden , der nach der Darstellung auf der Rückseite Dreimaster benannt ist.

Die Vorderseite zeigt den bekrönten Löwenschild. Der "Scheepjesgulden" entspricht mit seinem Raugewicht von 10, g genau dem niederländischen Gulden. Dies ist die Bezeichnung für einen niederländischen Schillingtyp zu 6 Stuiver , der nach der Darstellung eines Segelschiffs auf der Rückseite benannt ist. Die Vorderseiten zeigen die Wappenschilde der prägenden Provinzen Holland , Westfriesland und Utrecht Die ersten westfriesischen Münzen zwischen und stammen aus der privaten Münzstätte von Dirk Bosch aus Enkhuisen.

Es gibt auch einen "Scheepjesschelling" in Klippenform Westfriesland sowie eine ganze Reihe von Abschlägen in Gold fast alle im Gewicht von 7 g , vor allem in den Provinzen Holland und Utrecht. Die als Huedjesschellinge bezeichneten Schillinge gleichen Gewichts zeigen zwischen und ein ähnliches Segelschiffmotiv auf den Rückseiten. Franz Andreas Schega geb. Hierbei handelt es sich um Kleinmünzen zum Ausgleich kleiner Wertdifferenzen zwischen Käufer und Verkäufer, also, um an einem Geschäft beteiligte Leute friedlich "zu scheiden", was bei groben Münzsorten wie Taler und Gulden nicht möglich war.

Der Begriff "Schieds- oder Scheidemünze" bildete sich im Die Prägung von "Scheidemünzen" war von Anfang an mit Problemen verbunden. Einerseits sollte sich ihr innerer Wert , wie bei den groben Sorten oder Währungsmünzen möglichst dem Nennwert annähern, um nicht mit einem Abschlag versehen zu werden oder gar die Verweigerung der Annahme zu riskieren. Die "Scheidemünzen" wurden also ihres inneren Wertes beraubt und zuerst aus geringhaltigeren Silberlegierungen Billon und später vermehrt aus Kupfer geprägt.

Da bei den Reichsmünzordnungen des Diese Entwicklung führte zu den schlechten Scheidemünzen der Kipper- und Wipperzeit , die eine Münzkrise im ganzen Reich auslöste. Zwar kam es auch später im Reich gelegentlich noch zu Problemen , aber eine vergleichsweise katastrophale inflationäre Entwicklung wie bei den Kippermünzen blieb bis zur Inflation im Jahre aus. Ähnliche Probleme gab es auch in Italien , während im Mit der Einführung der Goldwährungen im Die Annahmepflicht dieser Münzen wurde begrenzt, um die Bevölkerung vor finanziellen Nachteilen zu schützen.

Heute ist das bedeutungslos geworden, da die Währungen auf anderen Grundlagen beruhen. Jede ausgeprägte Kursmünze ist praktisch eine Scheidemünze und sogar der kupferne Pfennig hat einen höheren inneren Wert Metallwert als das Papiergeld zu weit höheren Nennwerten , das nur ein Kreditgeld ist.

Diese Lösung greift Gold und Platin nicht an, löst aber Silber und Kupfer aus der Goldlegierung heraus und bildet mit diesen Nitratsalze. Hierbei handelt es sich um ein angebliches Verkaufsangebot , das jedoch nur zum Testen der Aufnahmefähigkeit des Marktes, des Umfangs des Interessentenkreises und zur Einschätzung der Preislage abgegeben wird.

Hierbei handelt es sich um ein zur Irreführung abgegebenes Gebot , um den Zuschlag auf Auktionen in die Höhe zu treiben. NIS ist die Währung von Israel seit Das Wort "Schekel" auch: Shekel oder Shegel ; Mehrzahl: Shekalim oder Shegalim leitet sich in den alten semitischen Sprachen von der Bezeichnung für "Wiegen" ab. Ursprünglich war der "Schekel" ein altorientalisches Gewicht nachweisbar in Babylon und Kanaan , wobei 60 Schekel auf eine Mine gingen, die allerdings lokal im Gewicht verschieden war.

Da die Mine im einfachen leichte Mine und doppelten Betrag schwere Mine unter dem gleichen Namen vorkommt, erklären sich so auch die unterschiedlichen Bezeichnungen der Münzwerte je nachdem, welche Gewichte zu Grunde gelegt werden.

Der Schekel wird griechisch als Siglos bezeichnet. Die Silbermünzen einiger phönizischer Handelsstädte vom späten 5. In Sidon wurden etwa seit n. Die Vorderseiten zeigen meist eine Kriegsgaleere und die Rückseiten eine bärtige Gottheit im Streitwagen mit und ohne eine königliche Gestalt dahinter oder eine bärtige Gestalt Gottheit oder Heros , die einen Löwen tötet. Sie wurden zuletzt unter dem persischen Satrapen Mazaios v.

Die ersten jüdischen Schekel wurden als Silbermünzen im Gewicht zwischen 13,5 und 14,5 g während des 1. Es gab auch Halbstücke und Bronzemünzen , die heute als Viertel-Schekel gedeutet werden.

Eine zweite Aufgabe erfolgte während des 2. Sie wurden vom Anfang des Man erkennt sie an der Schrift und anderen Herstellungsmerkmalen. Meist haben sie auch ein anderes Gewicht und eine andere Legierung. Bei den "Schekelmedaillen" handelt es sich um einfache Nachahmungen der Schekel zur Zeit des ersten jüdischen Aufstandes n. Sie wurden deshalb auch als die "Silberlinge" des Judas Ischariot angesehen. Erste Nachahmungen gab es schon im Erst als sich im Bei wertvollen Gold- und Silbermünzen geschah dies per Hand durch eine Mischung aus Kohlenstaub und Wasser, später benutzte man Sägespäne und pulverisierten Weinstein.

Münzen aus minderen Materialien wurden in Rollfässern gescheuert. Alternative Bezeichnung für Scheidemünzen. Bezeichnung für "geneigt", "nicht gerade", bzw.

Die Farbe "schiefer" ist eine Farbe, die bei Banknoten eigentlich recht selten vorkommt dänisch: Alternative Bezeichnung für Schützenmedaille. Schon auf frühen antiken Münzen sind Galeeren dargestellt, vor allem auf Münzen des phönizischen Seefahrervolkes in Arados, Byblos, Sidon seit dem späten 5.

So zeigen die etwa seit v. Die Prora Bug des Schiffes erscheint schon im späten 6. Die Prora ist ein häufig dargestelltes Motiv auf römischen Münzen und erscheint von Anfang an auf dem Aes grave der Römischen Republik. Prora- und Schiffsdarstellungen im Zusammenhang mit Getreidelieferung, Reisen der Kaiser erscheinen auf römischen Münzen bis in die späte Römischen Kaiserzeit.

Mit dem Aufkommen der Medaille in der Renaissance kommen Schiffe oder Darstellungen mit nautischem Bezug auch auf Medaillen häufig vor. In jüngerer Zeit erscheinen viele Münzen mit Schiffsmotiven, vor allem von den Inselstaaten in der Karibik.

Entdeckungsreise des Christoph Kolumbus oder die Bounty sind auf Münzen oft dargestellt worden. Als "Schiffsgeld" werden die roh geprägten spanisch-amerikanischen Silbermünzen in Werten von 1 bis 8 Reales bezeichnet, die Acht-Reales-Stuecke dieser groben Machart wurden Schiffspesos oder -piaster genannt.

Deutsche Bezeichnung für den niederländischen Scheepjesgulden , der einen Dreimaster zeigt. Die Acht-Reales-Stuecke siehe auch: Schiffsgeld in ihrer gröbsten Machart wurden "Schiffspesos" auch: Alternative Bezeichnung für Schiffspeso. Alternative deutsche Bezeichnung für Rostralkrone. Reisetaler werden die von Herzog August dem Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel undatierten Talermünzen genannt, die auf den Rückseiten Schiffsmotive zeigen.

Sie zeigen in verschiedenen Varianten entweder zwei Schiffe oder einen Dreimaster. Auf allen Stücken steht rechts unten am Ufer ein Mann. Der "Schild" ist eine wichtige Schutzwaffe, die schon lange vor Entstehen der mittelalterlichen Heraldik zum Symbol seines Trägers wurde. Der auf den Vorderseiten der Gepräge aus Böotien z. Theben , Akraiphia , Haliartos , Koroneia , Mykalessos , Orchomenos , Pharai und Tanagra schon in archaischer und klassischer Zeit sehr einheitlich dargestellte Ovalschild mit zwei seitlichen Einbuchtungen wurde praktisch zum Wahrzeichen der nördlich von Attika gelegenen griechischen Landschaft Böotien.

Auch auf makedonischen und römischen Münzen kommen runde Schildformen vor, die meist in Verbindung mit Gottheiten z. Diana und Pan oder Trophäen dargestellt sind. Im Mittelalter entwickelten sich mit dem Aufkommen der Heraldik die Wappenschilde. Sie erscheinen auf vielen Münzen, vor allem seit dem Spätmittelalter.

Die seit geprägte französische Goldmünze ist nach der Darstellung des charakteristischen Lilienschildes deshalb auch Ecu d'or deutsch: Auf neuzeitlichen Münzen gibt es neben die Wappen- und Landesschilden auch Schildhalter. Auf der Vorderseite ist der Schild in der Umschrift zu sehen, teilweise mit einem kleinen Löwen darüber.

Auf der Rückseite befindet er sich im Münzfeld, links neben dem Löwen. Auch die Bezeichnung "schildige Groschen" ist gebräuchlich und bezieht sich auf die typähnlichen hessischen "Schildgroschen", die unter Landgraf Ludwig I. Auf den Gulden gingen zunächst 20 Schildgroschen, aber nach schwankte der Wert zwischen 24 und 26 Schildgroschen, je nach Wertrelation des Silbers zum Gold.

Hierbei handelt es sich um heraldische Figuren, die bei der Wappendarstellung den Schild halten oder bewachen. Das Auftreten der "Schildhalter" steht oft in Zusammenhang mit dem Wappen oder der Geschichte der jeweiligen Stadt bzw. Alternative Bezeichnung für Schildgroschen. Spätere "Schillinge" tragen auch offiziell als lateinische Bezeichnung den Namen "Solidus". Aus dem Karlspfund wurden demnach Pfennige geprägt. Der Schilling wurde nicht ausgeprägt, sondern bestand nur als Zähl- oder Recheneinheit zu 12 Pfennigen.

Zum ersten Mal ausgeprägt wurde das Pfennig-Stück in Form des französischen Gros tournois , als im Diese Groschenmünzen, die auch in Deutschland als Handelsmünzen dienten, und ihre Nachahmungen Turnosen oder Turnosengroschen wurden zum Ausgangspunkt der Groschenprägung in Deutschland und Europa nördlich der Alpen. Eine der ältesten als "Schilling" bezeichnete Münze wurde unter Hochmeister Winrich von Kniprode im Gebiet des Deutschen Ritterordens im Gewicht von etwa 1,67 g ca.

Die Ordensschillinge verschlechterten sich aber bald zu Billonmünzen und hielten im ausgehenden Ihr Münzbild wurde weitgehend unverändert beibehalten und zeigt den Wappenschild des Hochmeisters und den Ordensschild. In der Mitte des Anfangs lag ihr Gewicht bei ca. Die Lübecker Schillinge wurden bis ins ausgehende In Süddeutschland, vor allem im fränkischen und schwäbischen Raum, entstanden seit dem ausgehenden Schillinge von verschiedenem Gewicht und Gepräge.

Je nach Vereinbarung beteiligten sich verschiedene Münzstände an der Schillingprägung. In Osnabrück wurden zuletzt kupferne Schillinge zu 12 Pfennigen geschlagen. In den Niederlanden waren die ersten Schillinge unter der Bezeichnung Snapphaan oder Schnapphahn bekannt.

Den englischen Schilling gab es unter der Bezeichnung Shilling und den skandinavischen unter Skilling. In Österreich wurde die Schillingwährung im Jahre eingeführt, die die Kronenwährung ablöste. Die erste Prägephase endete mit der Eingliederung Österreichs in das sog. Dritte Reich im Jahre Die vielen österreichischen Gedenkmünzen in Schillingwerten machten den Schilling bei Sammlern weltweit bekannt. In Holstein gebräuchliche Bezeichnung für den dänischen Skilling Courant.

Alternative Bezeichnung für den lübischen Schilling. Hierbei handelt es sich um eine Münze , deren Wertangabe auf den "Schilling" lautet. Der Grund für diese Entwicklung liegt in der Edelmetallknappheit und im Gewinnstreben der Münzherren. Der Wiener Pfennig war in der ersten Hälfte des Sie scheuten nicht davor zurück, die Münzbilder des längst verstorbenen Königs Albrecht zu verwenden, um die minderwertigen Geldstücke leichter in Umlauf bringen zu können.

Um gingen in Wien noch Pfennige auf den ungarischen Goldgulden , Ende waren es Pfennige. Ende lag der Kurs des ungarischen Goldguldens in Wien bei Pfennigen und am Dies hatte rasante Preissteigerungen zur Folge. Bis zur Zeit der Schinderlinge hatte sich der Silbergehalt eines Pfennigs im Lauf eines Menschenlebens höchstens auf die Hälfte verringert und selbst dies kannte man nur von anderen Währungsgebieten , denn der Wiener Pfennig war seit dem Nun aber zeigten sich täglich spürbare Münzverschlechterungen verantwortlich für immense Preissteigerungen.

Als man am Auch andernorts stellte man die Prägung der Schinderlinge ein. Aber der Pfennig hatte durch die Schinderlinge seinen Kredit als Währungsmünze für immer verloren. Das Zeichen erscheint auf den meisten Ausbeutemünzen. Ähnlich sieht auch das Münzzeichen der norwegischen Münzstätte in Kongsberg aus, das durch ein sich mit einem Hammer kreuzenden Schlägel gebildet wird.

Dies ist eine spöttische Bezeichnung für den sehr seltenen sächsischen Konventionstaler von , der auf der Vorderseite das Brustbild des Königs Friedrich August I. Die Rückseite zeigt einen gekrönten, mit einer Lorbeergirlande behängten ovalen Wappenschild zwischen gekreuzten Palmzweigen. Der "Schlagschatz" ist der Reingewinn, den der Münzherr oder die Regierung mit der Münzprägung macht.

Der "Schlagschatz" einer Prägung ergibt sich, wenn man von der Summe ihres Nennwert den Metallwert und die Kosten, die durch ihre Herstellung entstehen u. Prägekosten , Herstellungskosten der Stempel , Transportkosten abzieht. Der Schlagschatz fiel bei den verschiedenen Münzsorten unterschiedlich aus. Bei Hauptwährungsmünzen war der Schlagschatz immer knapper bemessen, um die Währung nicht zu gefährden.

Bei Klein- , Scheide- oder Landmünzen , die aus Legierung mit geringerem Edelmetallgehalt geprägt wurden, könnte man auf den ersten Blick einen höheren Gewinn erwarten. Aber oftmals wurden die Gewinnerwartungen, zumindest teilweise, durch höhere Prägekosten zunichte gemacht, denn bei den Kleinmünzen war der Arbeitsaufwand zur Herstellung einer bestimmten Summe Geldes relativ hoch.

Der Schlagschatz lag in Friedenszeiten in der Regel zwischen 0,25 und 2,5 Prozent, konnte sich aber in Kriegs- und Notzeiten steigern. Französisch wird der Schlagschatz als Seigneuriage , englisch als Seignorage und italienisch als Signoraggio bezeichnet. Alternative Bezeichnung für Klippwerk. Slezsko ; lateinisch und englisch: Daraufhin wurde Mieszko I. Kulturell waren die Verbindungen nach Westen ausgeprägter als es der politischen Bindung an Böhmen bzw.

Slasvig existierte bis Hauptstadt war die Stadt Schleswig. Nach dem Aussterben des Abelgeschlechts im Die dynastische Verflechtung zwischen dem Herzogtum Schleswig, der Grafschaft Holstein und dem Königreich Dänemark sollte von da an Jahre lang die Geschichte bestimmen. Unter den Kolonisationsbestrebungen des sächsischen Königs Heinrich I. Nachdem Kaiser Konrad II.

Die Schauenburger Grafen, die seit dem frühen Nach dem Aussterben des Schleswiger Herzogsgeschlechts erzwangen die Schauenburger ihre erbliche Belehnung mit dem Herzogtum Schleswig durch das dänische Königshaus und der holsteinische Adel begann verstärkt, Besitz in Schleswig zu erwerben und die Kolonisierung voranzutreiben.

Darum wählten sie König Christian I. Obwohl dieser weit hinten in der Urkunde stehende Paragraf im zeitgenössischen Kontext nichts mit einer territorialen Unteilbarkeit zu tun hat, wurde "op ewig ungedeelt" das Leitmotto der schleswig-holsteinischen Bewegung des Sleswig-Holsteen ist das nördlichste Land Deutschlands.

Bis zum März wurde dort die dänische Währung verwendet. Er scheiterte nach anfänglichen Erfolgen jedoch in der Schlacht von Bornhöved am Widerstand norddeutscher Fürsten. Ab entwickelte sich die Hanse zu einem bedeutenden Macht- und Wirtschaftsfaktor und Lübeck wurde zu einer der bedeutendsten Städte Nordeuropas. Ab zeigten sich Schleswig und Holstein erstmals vereint im Wappen , als die Schauenburger Grafen Schleswig als dänisches Lehen erhielten.

Nachdem holsteinische Grafen im Die im Vertrag von Ripen beschlossene Regelung bestimmte für die Herzogtümer, "dat se bliven ewich tosamende ungedelt" deutsch: Die dänische Vorherrschaft bestand bis Der dänische Sieg bei Idstedt beendete vorerst die deutschen Hoffnungen auf ein deutsches Schleswig-Holstein. Eine Antwort auf die Schleswig-Holsteinische Frage konnte jedoch nicht gefunden werden.

Im dänischen Gesamtstaat herrschte seit Einführung des Grundgesetzes eine konstitutionelle Monarchie im Königreich und Absolutismus in Holstein, jedoch mit einem gemeinsamen Staatsrat, was die Gesetzgebung erschwerte. Dänemark verabschiedete im November eine Verfassung, die neben den einzelnen Verfassungen des Königreichs und des Herzogtums Schleswigs für die gemeinsamen Angelegenheiten der beiden gelten sollte.

Dafür gab Dänemark seine Ansprüche auf die königlichen Enklaven an der schleswigschen Westküste auf. Das herzogliche Haus Schleswig-Holstein-Gottorp ab dem Die Gottorfer Herzöge regierten von bis zum Beginn des Aus dem Haus Gottorp gingen zwischen und vier schwedische Könige und seit die russischen Zaren hervor.

Sie wurde mit Johann II. Schleswig-Holstein-Sonderburg war kein Territorialherzogtum, sondern ein personengebundenes Teilherzogtum innerhalb der Herzogtümer Schleswig und Holstein.

Es verteilte sich auf mehrere einzelne Herrschaftsgebiete, die vor allem im Südosten und Norden Schleswig-Holsteins und zum Teil auf dem Gebiet des heutigen Dänemarks lagen.

Nach diversen Erbteilungen zerfiel es in zahlreiche Kleinstterritorien, die im Hierbei handelt es sich um ein Verkaufsangebot zu wesentlich unter dem üblichen Preis liegenden Konditionen. Die Prägungen der Grafen Schlick sind vor allem auf Grund der Bedeutung der Joachimstaler , die auch Schlicktaler oder Schlicksche Taler genannt wurden, international ein beliebtes Sammelgebiet. Dazu gehören auch die späteren Prägungen der gräflichen Familie. In nur acht Jahren hatten der mit dem Münzrecht ausgestattete Stephan Schlick und seine Brüder in Joachimsthal die für damalige Verhältnisse immense Anzahl von ca.

Joachimstalern und in geringeren Mengen auch Mehrfach- und Teilstücke ausgemünzt. Dies begründete das international so hohe Ansehen der Joachimstaler, deren Bezeichnung namengebend für die Taler wurde. Im Jahr fiel das Münzrecht wieder an die böhmische Krone zurück. Die Rückseite trägt den gekrönten Doppeladler , der mit dem böhmischen Brustbild doppelt geschwänzter Löwe belegt ist. Der Typ wurde mit Varianten u.

Seit gab es auch Mehrfachtaler , teilweise in Form von Klippen sowie einfache nur und dreifache Kreuzer. Als Handelsmünzen in Gold wurden seit Dukaten und 5-fache Dukaten seit geprägt.

Die Schlickschen Prägungen des Alternative Bezeichnung für Joachimstaler. Schlöser veröffentlichte in Hannover sein Buch "Die Münztechnik", das eigentlich auch heute noch recht aktuell ist. Mit über Illustrationen erläutert es ausführlich die Schritte von der Grundeinrichtung einer Münzstätte bis zur Prüfung und Sortierung des Endproduktes.

Schlözer, August Ludwig von. Er studierte auch Medizin und Staatswissenschaften. Drei Jahre als Hauslehrer in Schweden genügten ihm, um in schwedischer Sprache wissenschaftliche Arbeiten schreiben zu können. Sein Versuch einer allgemeinen Geschichte der Handlung und Seefahrt in den ältesten Zeiten , ins Deutsche übersetzt, ist ein Beispiel seiner Geschichtsschreibung, die lebensweltliche mit ökonomischen und politischen Faktoren verbindet, um zu einer vollständigeren geschichtlichen Erkenntnis zu gelangen.

Aus dieser Beschäftigung entstand sein Hauptwerk, die Edition der altrussischen Nestorchronik , die genaue Kenntnis und Reflexion der historischen Methode belegt.

Als Lehrer faszinierte er seine Studenten, unter ihnen künftige Politiker und Beamte wie Heinrich Friedrich Karl vom Stein und Karl August von Hardenberg, durch sein didaktisches Geschick, die Gegenwartsbedeutung historischer Erkenntnis offenzulegen, seine freimütige Kritik an jeder obrigkeitlichen Willkür und sein leidenschaftliches politisches Temperament.

In seiner Vorstellung seiner Universalgeschichte schreibt Schlözer die Fortentwicklung der Menschheit dem verantwortungsvollen Handeln des Menschen zu. Geschichte und Politik waren in seinem Verständnis aufeinander bezogen. Schlözer hat als Lehrer, Schriftsteller und Publizist die öffentliche Diskussion über die Normen und Werte der Politik und des menschlichen Zusammenlebens angeregt und die Entwicklung bürgerlicher Emanzipation gefördert, eine Leistung, die er selbst - müde und verbittert am Ende seines Lebens - kritisch beurteilte.

Seine "Geschichte des russischen Geldwesens" ist deshalb numismatisch bedeutend, da er nicht nur die Münzen , sondern auch den wirtschaftlichen Hintergrund und die russischen Bergwerke behandelt. Dies ist die zeitgenössische Bezeichnung für beschnittene Groschenmünzen , im Gegensatz zu den breiten Groschen. Zwischen und wurden in Goslar die sog. Im Jahr verhängte Karl V. Andere Bezeichnung für Tiegel. Es gibt von der auch Teilstücke. Schmöllnitz ist ein Ort in der heutigen Ostslowakei.

Die schon vorher bestehende slawische Siedlung wurde von deutschen Kolonisten im Zu österreichischer Zeit existierte auch eine Münzstätte.

Beim "Schmuckgeld" handelt es sich um Zahlungsmittel , die sich aus Schmuck entwickelt haben oder gleichzeitig als Schmuck und Geld Verwendung fanden. Schmuck wird von jeher von Menschen aller Völker als Zierrat getragen und ist sehr begehrt. Schmuck und Wert waren schon früher eng miteinander verbundene Begriffe, denn noch heute wird Schmuck als Kapitalanlage, Wert- und Statussymbol gesehen, Würde- oder Kriegsschmuck dient zur Auszeichnung des Besitzers.

Schmuckobjekte, die als Amulette getragen werden, erfüllen die Funktion, vor Unheil und Krankheit zu schützen oder magische Kräfte zu übertragen. Im alten Ägypten hatten um v. Auch bei den Kelten und wohl auch bei den Germanen , später vor allem in Schwarzafrika, fanden Ringgelder aus verschiedenen Metallen Verwendung. Perlen, Muschel- und Seeschneckenschalen erhielten erst ihren Geldcharakter, wenn sie in bestimmter Reihenfolge auf Schnüre aufgezogen waren.

Seltener konnten auch Zähne, Pflanzenfasern, Federn u. Solche teilweise kunstvoll gefertigten "Schmuckgelder" kommen vor allem im Bereich der Inselwelt Papua-Neuguineas, Melanesiens und Mikronesiens vor.

Snapphaan ist die Bezeichnung für die ersten Schillinge in den Niederlanden. Gemeint sind damit niederländisch-niederrheinische Silbermünzen im Wert von 6 Stuivern deutsch: Stüber , die erstmals von Herzog Karl von Geldern geprägt wurden. Die Vorderseite zeigt den reitenden Herzog mit geschwungenem Schwert , den das Volk als Raubritter deutsch: Die Münze wurde auch von anderen Münzständen wie Lüttich und Nimwegen und der Mark nachgeprägt und nach auch auf wertgleiche Schillinge der niederländischen Provinzen übertragen.

Beim "Schnapphahnschilling" handelt es sich um einen niederländischen Schilling , ähnlich dem Schnapphahn , der ab von verschiedenen Provinzen geprägt wurde. Schneeberg ist eine Stadt im Erzgebirge in Sachsen. Die über jährige Geschichte Schneebergs ist vor allem vom Bergbau geprägt, dem die Stadt ihre Gründung am Der ursprüngliche Silberbergbau wich seit Mitte des In den Jahren und wurde in Schneeberg der sog. Beim "Schnepfenheller" handelt es sich um eine dem Heller ähnliche Münze , die die Fürsten von Isenburg seit dem beginnenden Sie zählen zu dem Sammelgebiet der Jagdmünzen und -medaillen.

Im Mittelalter bedeutete "Schock" eine Anzahl von 60 Stück. Die später von Friedrich II. Die Münze zeigt auf der Vorderseite. Bezeichnung für eine geringe Beeinträchtigung der Erhaltung von Münzen etc.

Der Abschlag vom Wert beträgt ca. Die Farbe "schokoladen" ist eine bräunliche Farbe, die recht selten bei Banknoten vorkommt dänisch: Alternative Bezeichnung für Schoter. Skot war ursprünglich ein osteuropäisches Silbergewicht und vom Bis war es ein eigenständiges Königreich. In diesem Jahr wurde es mit dem Königreich England - mit dem es bereits seit in Personalunion regiert wurde - vereinigt.

Englisch, Schottisch-Gälisch, Scots Hauptstadt: Zeitweise gab es bis zu 22 Münzstätten, wovon sich sogar vier während der mittelalterlichen Grenzkriege in England befanden. Die sehr schönen Goldmünzen wurden allerdings nur in der Hauptstadt Edinburgh geprägt. Kirchliche Prägungen sind auf St. Andrews beschränkt und gab es nur in der Mitte des Die Münzgeschichte von Schottland begann mit David I.

Überhaupt vermehrten sich die Typen im Die anderen Ausgaben unterschieden sich von der englischen nur durch das Münzzeichen , die Distel. Zur Zeit Karls I. Münzen aus Gold gab es nicht mehr, mit Ausnahme der Pistole von Unter Königin Anna I. Andere Bezeichnung für "schief". Bezeichnung für eine schräg verlaufende Schrift , die man auch als "Kursivschrift" bezeichnet dänisch: In früherer Zeit gab es dort auch eine gräflich Mansfeldsche Münzstätte , die seit dem Die Schraubtaler waren im Diese Typen enthalten oft ganze Serien von Bildern , meist auf Papier, manchmal auch auf Marienglas gemalt.

Auch Gravierungen und geschriebene Texte kommen vor, seltener sind feine, in Öl gemalte Miniaturbildnisse. Ein Bedeutendster Hersteller der Schraubtaler war im Es handelt sich oftmals um Bildergeschichten, die sich inhaltlich auf private, modische, religiöse oder politische Themen beziehen.

In Kriegszeiten sollen die Münzkapseln auch zum Transport von Geheimbotschaften gedient haben. Schraubtaler oder Schraubmedaillen bezeichnet man Geldstücke , die aus zwei mit einem Gewinde versehenen Teilen bestehen. Die Herstellung von "Schraubmünzen" reicht vom Ende des Die meisten Exemplare sind kreisrund und bestehen aus zwei Teilen.

Es kommen aber auch diverse Varianten vor. Hierbei handelt es sich um halbierte, ausgedrehte und mit einem Schraubgewinde versehene Taler , die in ihrem Hohlraum Bilder aufnehmen können. Sie wurden auf zwei verschiedene Arten aus einem oder aus zwei Talern hergestellt.

Es entstanden zwei flache Schalen mit Münzrändern , an deren Innen- bzw. Die Innenseiten wurden oft mit Miniaturmalereien versehen, meist mit Porträts , gelegentlich auch mit eingelegten einzelnen Bildern. Bei der anderen Machart zersägte man einen Taler in Vorder- und Rückseite und lötete zwischen beide Seiten ein verschraubbares Zwischenstück.

Als "Schreckenberger" oder "Engelgroschen" wurden die ursprünglich guthaltigen sächsischen Silbergroschen bezeichnet, die seit aus den kurz zuvor entdeckten reichen Silbervorkommen des Schreckenberges bei St.

Sie zeigen auf den Vorderseiten den von einem Engel gehaltenen sächsischen Kurschild gekreuzte Schwerter und auf den Rückseiten das Wappen der Herzöge von Sachsen. Sie wogen zunächst ca. Anfangs gingen sieben, seit sechs "Engelgroschen" auf einen Gulden. Die bis geprägten "Schreckenberger" waren über Sachsen und Thüringen hinaus beliebte Münzen.

Ihren schlechten Ruf erhielt die Münzsorte , als man in der Kipper- und Wipperzeit in Massen unterwertige Schreckenberger im Nominalwert von 4 Groschen oder 12 Kreuzern prägte. Ihr Gewicht betrug ebenfalls etwa 5 g, aber bei einem Feingehalt , der anfangs nur bei ca. Ihre Vorderseiten waren ähnlich wie die des ursprünglichen Typs und die Rückseiten zeigten zwei Engel und drei Schilde. Sie wurden nicht nur von sächsischen Münzständen geprägt, sondern von umliegenden Münzständen noch schlechter nachgeahmt und überschwemmten das ganze Land.

Andere Bezeichnung für "Kurrentschrift" dänisch: Bezeichnung für die in ihrem Erscheinungsbild unterschiedlichen, an typischen Merkmalen unterscheidbaren Schriften. Bezeichnung für ein Gebot bei einer Auktion , das schriftlich eingereicht worden ist.

Bei "Schrötlingsfehlern" handelt es sich um Fehler, die schon vor der Prägung dem Schrötling anhafteten. Seit der Ringprägung , spätestens aber seit der Einführung des Kniehebelprägewerkes kommen diese Schönheitsfehler, die wertmindernd sein können, nicht mehr vor.

Schrötter, Friedrich Freiherr von. Friedrich Freiherr von Schrötter geb. Das von ihm herausgegebene "Wörterbuch der Münzkunde" zählt noch heute zum Standardwerk der numismatischen Literatur, wenn es auch stellenweise etwas veraltet ist.

Besondere Verdienste erwarb er sich als Mitarbeiter am Berliner Münzkabinett , an dem er seit Kustos war. Das Substantiv "Schroten" bezeichnet die Reste, die nach dem Ausschneiden oder Ausstanzen der Schrötlinge von den Zainen übrig blieben.

Diese Rückstände wurden meist wieder eingeschmolzen. Im übertragenen Sinne ist damit ein aufrichtiger Mensch gemeint. Die Vorderseite zeigt die verunglückte Darstellung der Peterskirche von Leuven , die im Volksmund zu "Schuerken" deutsch: Vorläufer der Schüsselpfennige wurden schon im Ihr Gepräge zeigt meist einen Wappenschild.

Seltener sind auch Halbstücke im Gewicht von 0,21 g 0,1 g fein geschlagen worden. Die beliebten Pfennige wurden bis ins Eine "Schützenmedaille" ist eine an einen erfolgreichen Schützen ausgeteilte Prämienmedaille.

Vorläufer waren im Eine "Schützenmünze" ist eine an einen erfolgreichen Schützen ausgeteilte Prämienmünze. Die ersten Schützenmünzen kamen im Alternative Bezeichnung für Sycee-Silber. Niederländisch für "schief" dänisch: Alternative Bezeichnung für Schulpfennig.

Der "Schulpfennig" ist ein Typ der Rechenpfennige. Sie verbreiteten sich im späten Alternative Bezeichnung für Schulprämienmedaillen. Auch einige Entwürfe gehen auf Otto Schultz zurück, u. Dies ist der zeitgenössische Name für leichte Pfennigmünzen , die im In mittelalterlicher Zeit gab es dort auch eine Münzstätte. Name eines bedeutenden deutschen Zubehörherstellers mit Sitz in Bempflingen.

Ferner gehören dazu die Prägungen der Herzöge von Württemberg , seit Kurfürstentum , der Grafen und Fürsten von Hohenzollern ca. Die Reichsstädte Augsburg ca.

Der Schwäbische Münzverein wurde durch einen Riedlinger Vertrag zwischen den Bodenseestädten, den württembergischen Städten und den Grafen von Württemberg gegründet.

Später gehörten diesem Münzverein auch Ravenburg , Biberach und schweizerische Städte an. Neben Schillingen und Hellern wurden nun auch die einseitigen Hörnleinspfennnige zu zwei Hellern geprägt. In Tübingen wurden Schillinge geprägt, die auf der einen Seite das Wappen von Baden und auf der anderen Seite das württembergische Wappen zeigen. Der "Schwäbische Münzbund" hatte bis ins beginnende Bezeichnung für eine ins Schwarze gehende Farbgebung dänisch: Dies ist die Sammlerbezeichnung für die Münzen des Die Bezeichnung entstand durch die Kataloge des sächsischen Sammlers C.

Die Kataloge wurden später ergänzt durch "Die neuesten deutschen Taler, Doppeltaler und Doppelgulden vor Einführung der Reichswährung". Obwohl es mittlerweile genauere Kataloge zu diesem Gebiet gibt, wird der Schwalbach-Katalog gelegentlich immer noch zitiert. Er machte sich auch um das Organisationsleben um die Jahrhundertwende des Dies ist der Name des bedeutendsten deutschen Verlages. Alternative Bezeichnung für Zopfdukaten.

Die Benennung "Schwaren" leitet sich vermutlich von der Bezeichnung sware Penninge schwere Pfennige ab, die im Damit waren ursprünglich aber nicht die eigenen leichten Hohlpfennige gemeint, sondern die schweren westfälischen Dickpfennige , die im Verhältnis 1: Demnach dürften die ersten bremischen Schwaren nicht vor dem ausgehenden Das Vorbild waren wohl die bischöflichen Pfennige von Münster , die den hl.

Die ersten bremischen Schwaren zeigen den hl. Petrus mit Schlüssel und den segnenden Bischof. Ein zweiter Typ mit dem Wappenschild von Bremen und dem hl. Petrus mit Schlüssel und Schwert folgte. Ihr Raugewicht schwankte ursprünglich wohl um ca. Fünf Schwaren galten einen Groten. Unter Erzbischof Heinrich II. Die bremischen Schwaren fielen im Laufe der Zeit im Gewicht und wurden erstmals in Kupfer geschlagen.

Die oldenburgischen Schwaren zeigen allerdings den hl. Lambert, der mit Schwert dargestellt ist. Die Farbe "schwarz" ist eine Farbe, die auch bei Banknoten gelegentlich vorkommt dänisch: Der gebürtige Augsburger Hans Schwarz gilt als der erste deutsche Medailleur und ist gleichzeitig auch einer der bedeutendsten Vertreter seiner Zunft.

Geburts- und Todesjahr sind nicht genau bekannt. Seine Hauptschaffenszeit liegt zwischen und Heute sind über Medaillen aus seiner Hand bekannt. Am berühmtesten ist wohl das Porträt , das seinen Künstlerkollegen Albrecht Dürer zeigt. Seine Modelle sind meist einseitig aus Buchsbaumholz geschnitzt. In alter Zeit gab es dort auch eine Münzstätte. Schwarzburg-Sondershausen ist der Name eines Fürstentums in Thüringen , das zunächst als Grafschaft Schwarzburg-Arnstadt gebildet wurde.

Die Geschichte des Fürstentums geht auf das Geschlecht der Grafen von Schwarzburg zurück, die erstmals im Durch verschiedene Erbteilungen und Erwerbungen veränderte die Grafschaft bis zum Mit dem Stadtilmer Vertrag vom Durch Erbteilungen und Erwerbungen veränderte die Grafschaft Schwarzburg bis zum Die beiden Grafschaften und späteren Fürstentümer erhielten ihre Gestalt, wie sie bis im Wesentlichen unverändert blieben.

Der letzte Fürst verstarb in Sondershausen. Seine Gemahlin Anna-Luise von Schwarzburg verstarb ebenda. Sie war neben dem Herzog Ernst II. Dies ist der Sammelbegriff für die unter Bischof Gerhard von Schwarzburg geschlagenen Pfennige und deren Beischläge. Alternative Bezeichnung für Schwarzpfennige. Die Schwarzpfennige waren von vornherein ungesotten, sahen dunkler aus und nahmen durch Oxidation nach einiger Zeit sogar eine schwarze Farbe an.

Im Jahr bildete sich in Augsburg ein Münzverein vor allem aus dem Raum Bayern und Oberpfalz , der sich geradezu als "Verein der schwarzen Münze" bezeichnete. Die Prägung der Schwarzpfennige hielt sich in diesem Raum bis ins In Österreich wurden von der Mitte des Bei der Bevölkerung waren die schwarzen Münzen natürlich unbeliebt und wurden mit Bezeichnungen wie z.

Königreich Schweden ist eine Monarchie in Nordeuropa. Schwedisch Weitere, offizielle Minderheiten- Sprachen: Finnisch, Samisch was eigentlich mehrere stark verschiedene Sprachen sind und Meänkieli eine Art altertümliches Finnisch; wird im Tornedalen gesprochen Nationalfeiertag: Im frühen Mittelalter war das Gebiet des heutigen Schweden von Svear und Goten besiedelt, wobei die Goten während der Zeit der Völkerwanderung in den Mittelmeerraum zogen. Es gab schon recht früh Handelsbeziehungen zum Römischen Reich , wobei die gefundenen Münzen meist aus dem 2.

Danach gelangten erst wieder im 5. Als sich die Handelsbeziehungen der Wikinger mehr vom östlichen in den westlichen Raum verschoben, kam nach bis verstärkt westliches Geld auf. Angelsächsische Pennies wurden nicht nur im Baltikum und sonstigen Skandinavien , sondern auch in Schweden nachgeprägt.

Die Nachahmungen sind die ersten in Schweden geprägten Münzen. Im Geldverkehr spielten sie aber neben den ausländischen Münzen und dem Hacksilber nur eine geringe Rolle. Erst um wurde die Prägung an verschiedenen Orten wieder aufgenommen. Bis schlug man nur Pennnige. Danach kamen zwar noch dänische Könige auf den Thron, führte dieser Aufstand letztendlich zur Auflösung der Union. Karl Knutsson Bondes und die Reichsverweser aus dem Hause der Sture setzten die Unabhängigkeitsbestrebungen fort.

Er führte die Öre , die Mark und den Taler ein. Adolf auf dem Weltmarkt den Kupferpreis hochhalten, da Schweden zu dieser Zeit zwei Drittel des europäischen Bedarfs deckte.

Dennoch fiel der Kupferpreis und Silbermünzen wurden höherwertiger. Hinzu kamen bis die ersten Görtzschen Notdaler. Der Rigsdaler wurde in 48 Skilling eingeteilt und diese in 12 Runstycke. Die Geldscheine und Scheidemünzen aus Kupfer wurden auf den halben Wert gesetzt. Durch diese Reform konnte allerdings die Bildung von Parallelwährungen nicht verhindert werden, da Schweden seit als erstes europäisches Land Banknoten verwendete.

Die Krone ersetzte fortan den Riksdaler und zählte Öre. Letztere wurden in der Münzstätte in Riga geprägt. Hinzu kommen die Münzprägungen aus der königlich-schwedischen Münzstätte in Stralsund auch Wolgast und Stettin für das schwedische Herzogtum Pommern , von Wismar , Bremen-Verden und Stade Skr ist die Währung von Schweden.

Sie ist frei konvertierbar. Die Krone wurde eingeführt und war damals sowohl in Schweden als auch Dänemark , Norwegen und dem heutigen Island gültig. Die selbstständige schwedische Variante gibt es seit Im Laufe der Geschichte und abhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen Lage wurde die schwedische Währung sowohl an den Gold-, Silber- und Papierstandard als auch an das Britische Pfund und den US-Dollar angebunden, um ein stabiles Preisniveau zu schaffen.

Die Münzen und Banknoten werden von der Schwedischen Reichsbank schwedisch: Münzen gibt es zu 1, 2, 5 und 10 Kronen und Banknoten zu 20, 50, , und 1. Deutsche Bezeichnung für die Svenska Numismatiska Föreningen. Die "Schwedische Reichsbank" schwedisch: Sveriges Riksbank ist die Zentralbank von Schweden. Sie ist eine Behörde des schwedischen Reichstags. Die Schwedische Reichsbank wird von einer Direktion geleitet, die aus sechs Mitgliedern besteht.

Die elf Mitglieder des Reichsbankausschusses werden vom Reichstag gewählt, wobei die Zusammensetzung des Ausschusses die politische Zusammensetzung des Reichstags widerspiegelt. Die Schwedische Reichsbank hat die alleinige Verantwortung für die schwedische Geldpolitik, aber nicht für die Währungspolitik. Die allgemeinen Richtlinien für die Währungspolitik werden von der Regierung getroffen, die Reichsbank ist aber für deren Umsetzung verantwortlich.

In der Durchführung ihrer Aufgaben ist die Reichsbank selbständig und darf keine Weisungen entgegennehmen. Die Schwedische Reichsbank ist die älteste noch existierende Zentralbank der Welt. Die Bank von Palmstruch bekam das Recht, Banknoten herauszugeben. Auf Grund einer Überemission ab ging die Bank in Konkurs und wurde vom schwedischen Reichstag übernommen, um das Vertrauen in das Bankwesen wieder herzustellen.

Die Herausgabe von Banknoten wurde erst vorsichtig wieder aufgenommen. Damit übernahm die Reichsbank auch die Kontrolle über die Geldpolitik in Schweden. Das Silbersulfid Ag2S ist eine Salzverbindung des Silbers , die meist durch den Schwefelwasserstoff-Gehalt in der Luft entsteht und sich als bläulich-schwarzer Belag auf Münzen niederschlägt. Die Schwefelsilber-Beläge treten vor allem in Städten mit hohem Schwefeldioxid-Gehalt in der Luft auf oder in Wohnungen, die mit Kohleöfen beheizt sind.

Die Reaktion verstärkt sich, wenn die Münzen starken Licht- und Temperaturschwankungen ausgesetzt sind photochemische Reaktion. Vielen Sammlern moderner Münzen, die eine silberglänzende Oberfläche ihrer Stücke bevorzugen, mögen das Auftreten von "Schwefelsilber" auf ihren Münzen nicht.

Die Beläge lassen sich zwar im Tauchbad oder durch Abwaschen mit einer Salmiaklösung leicht entfernen, treten aber auf den empfindlicheren frisch gereinigten Silberoberflächen bald wieder auf. Langsam gewachsene Schwefelsilber-Beläge bilden eine Silberpatina, die bei Sammlern älterer Münzen beliebt ist und nicht entfernt werden sollte. Schweidnitz ist eine Stadt in Niederschlesien im heutigen Südwesten Polens. Alternative Bezeichnung für Birok. Die Darstellung des Tiers mit verkürztem Rüssel und kurzen Beinen wurde von der Bevölkerung als Schwein gedeutet, das in Indien als "unrein" angesehen wird.

Das "Schweineschnauzengeld" ist ein Typ des sog. Es zeichnet sich durch eine vergleichsweise höherwertige Legierung aus Silber aus. Auch hier ist die Oberseite hoch aufgewölbt.

Schweinfurt ist eine Stadt in Unterfranken. Im Mittelalter gab es dort auch eine Münzstätte. Alternative Bezeichnung für den Saudukat. Sie sollten nur Eingang in Sammlungen finden, wenn es sich um seltene Stücke oder numismatisch besonders bedeutsame Objekte handelt. Parlamentarischer Bundesstaat, seit unabhängig, de facto aber schon seit dem Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch Nationalfeiertag: Mit der neuen Bundesverfassung wurde auch das Münzwesen vereinheitlicht.

Es galt fortan 1 Franken zu Rappen. Die Einführung des neuen Geldes erfolgte schrittweise nach Kantonen, wobei man am Der Münzumlauf in der Schweiz war sehr international, da z. Der Medaillen- und Münzkünstler Jacob Stamper schuf die als "Schweizer Bundestaler" bekannte Schaumünze , die auf der Vorderseite die Schilde der dreizehn Kantone und der sieben ihnen zugewandten Orte zeigt und auf der Rückseite den Rütlischwur darstellt.

Der "Schweizer Franken" französisch: Franc suisse , italienisch: Franco svizzero , rätoromanisch: Franc scizzer ; ISOCode: Er wird in Rappen französisch: Offizielle deutsche Bezeichnung für die Schweiz.

Schwaren , die es zunächst in Bremen und später auch in Oldenburg gab. Alternative Bezeichnung für Schwergeld. Das "Schwert" ist eine Hieb- und Stichwaffe mit gerader oder gebogener, ein- oder zweischneidiger Klinge, Griff und, je nach Epoche und Herkunftsland, Parierstange und Knauf.

Das Wort "Schwert" ist aus dem althochdeutschen Wort "swert" oder auch "swerd" entstanden. Der Ursprung dieses altgermanischen Substantivs ist jedoch unbekannt. Es wird häufig auch auf Münzen abgebildet. Halbstücke zu 6 Pfennigen bzw. Dies ist die alternative Bezeichnung für Säbelmünze. Dies ist der Beiname der bayerischen Kronentaler von bis , die auf der Rückseite ein Schwert und ein Zepter gekreuzt zeigen.

Alternative Bezeichnung für "Kümmerformen". Die Schwyz zählt zu den drei schweizerischen Urkantonen. Für 12 alte wurden nur 9 neue Pfennige ausgehändigt. Eine Besonderheit der französischen Feodalmünzen des Jahrhunderts sind ihre Immobilisierungstendenzen, d. Erst unter Philipp II. August gewann das Königtum wieder stärkeren Einfluss und schuf mit dem Denier tournois [61] eine Pfennigmünze, die allmählich die zahlreichen feodalen Pfennigmünzen verdrängte.

Im Unterschied zum übrigen Europa weisen die französischen Münzen schon früh einen reduzierten Silbergehalt auf. Der Münzgewinn ist hier in erster Linie über die Reduzierung des Edelmetallgehalts und nicht wie in Deutschland über die Verrufungen erzielt worden.

In England, wo Ende des 7. Jahrhunderts in den südlichen Landesteilen die Denarprägung nach karolingischem Vorbild umgestaltet wurde, übernahm im 9. Jahrhundert das Königreich Wessex mit der politischen auch die münzgeschichtliche Führungsrolle. In einer durchgeführten Münzreform wurde ein einheitlicher, bis alle sechs,.

Dieses System wurde auch durch die normannische Eroberung Englands nicht verändert. Erstmals und auch letztmals kam es zu Usurpationen des Münzrechts durch den Adel. Die Sterlinge wurden über Jahre, von bis , in unveränderter Güte geprägt. Lediglich das von einem kurzen auf ein langes Kreuz veränderte Rückseitenbild und das dem Zeitgeschmack angepasste Königsbild unterscheiden die drei Sterlingtypen: Short Cross, Long Cross und Edwardian.

Das langobardische Oberitalien [45] wurde in das Karolingerreich, in das Deutsche Reich integriert und folgte bis ins Die bis zum byzantinischen Exarchat Ravenna gehörige Münzstätte Rom ging an den Kirchenstaat über. Erster auf Münzen erscheinender Papst ist Hadrian I. Jahrhundert sind Papst und Kaiser durch beiderseitige Namensnennung auf den römischen Münzen verbunden.

In Süditalien errichteten nach Langobarden, Byzantinern und Arabern im Jahrhundert die Normannen einen eigenen Staat. Das normannische Münzwesen bestand aus Goldmünzen Tari , die sich an arabischem, sowie Silber- und Kupfermünzen, die sich an byzantinischem Standard orientierten. Erst unter den Staufern Ende des Jahrhunderts ging man zu Denaren nach europäischem Vorbild über. Auf der seit arabischen Iberischen Halbinsel wurden in den christlichen Herrschaftsgebieten im Jahrhundert die Goldmünzen Dinare der Umayyaden als Mancusi sowie im Die ersten Silbermünzen Denare nach.

Bis in das Jahrhundert war Europa in den münzproduzierenden Westen und den münzimportierenden Osten Slawen und Norden Wikinger geteilt. Bei Wikingern und Slawen wurden Münzen lediglich als Silber und nicht als genormte Zahlungsmittel benutzt. Diese im Unterschied zur Münzgeldwirtschaft als Gewichtsgeldwirtschaft bezeichnete Form der Austauschverhältnisse demonstrieren zahlreiche Schatzfunde des Ostseeraumes, in denen Münzen zusammen mit anderen Arten von Silber Barren, Bleche, Schmuck vorkommen.

Den Hauptanteil in diesen Schätzen bilden im 9. Jahrhundert arabische Dirham, im Jahrhundert deutsche und englische Denare. Um die Jahrtausendwende kam es im Zuge der Christianisierung zu den ersten eigenständigen Münzprägungen in Skandinavien, Polen, Böhmen und Ungarn, die auch auf diese Weise ihre neue Zugehörigkeit zur christlichen Staatenwelt Europas dokumentierten. Das karolingische Normgewicht von ca.

Jahrhundert allgemein um etwa ein Drittel bis auf die Hälfte gesunken. Die Markgewichte waren wie die Pfenniggewichte regional unterschiedlich, die Bandbreite lag zwischen g und g. In Deutschland wurde die Kölner Mark seit dem Bei Zahlungen in Münzen muss man unterscheiden zwischen Gewichtsmark bzw.

Gewichtspfund und Zählmark bzw. Bei Zahlung nach Gewichtsmark mussten Münzen in einem vereinbarten Gesamtgewicht die dafür benötigte Stückzahl war egal , bei. Ursprünglich stimmten Gewichtsmark und Zählmark überein. Ihr allmähliches Auseinanderdriften erklärt sich aus der schleichenden Verringerung des Gewichts der Pfennige. Differenzierte Münzsysteme Im Spätmittelalter entstand ein differenziertes Münzsystem aus Pfennig-, Groschen- und Goldmünzen, wobei jede dieser drei Kategorien nochmals in sich durch verschiedene Wertstufen gestaffelt war.

Neben dieser Überwindung der Pfennigwährung ist diese Zeit durch Entwicklungen gekennzeichnet, die bis weit in die Neuzeit wirkten. Das sind zum Ersten die Städte, die ein bedeutendes münzpolitisches Gewicht erlangten und sich dabei eines differenzierten Instrumentariums von der Münzpolizei bis zur Ausübung eigener Münzprägung und dem Zusammenschluss zu Münzvereinen bedienten.

Das ist zum Zweiten die Herausbildung von Banken und bargeldlosem Zahlungsverkehr in bereits sehr modern anmutender Form. Viertens brachten die neuen Dimensionen von Zahlkraft und Geldmengen die ersten gravierenden Geldkrisen, da fünftens das Mittel der Münzverschlechterung bewusst zur Finanzierung erhöhter Staatsausgaben in Krisenzeiten eingesetzt wurde, wie etwa in Frankreich im Hundertjährigen Krieg gegen England. Jahrhunderts wurde der Denar von seinem Monopol als einziger.

Schon gegen Ende des Jahrhunderts hatten England mit dem Sterling [62] und Deutschland mit dem Heller [60] so benannt nach der Entstehung in Schwäbisch-Hall jeweils neue, sehr unterschiedliche Pfennige kreiert. Der Sterling war hochwertig, der Heller geringwertig. Acht Heller mussten für einen Sterling auf den Tisch gelegt werden. Dennoch wurde der Heller eine überaus erfolgreiche und die erste überregionale Münzsorte Deutschlands.

Dies hat wie beim Sterling mit seiner massenhaften Prägung und seinem unveränderten Münzbild Vorderseite: Auf dem Kontinent entsprach der beliebte und in den Niederlanden, deutschen Rheinlanden und Westfalen auch nachgeahmte Sterling meist vier Pfennigen. Nur in Italien war es mit dem Pfennig noch stärker abwärts gegangen, dort war der englische Sterling bis zu 20 Pfennige wert. Wegen seiner besonders geringwertigen Pfennige sowie des wirtschaftlichen Aufstiegs seiner Städte namentlich der Seestädte Venedig, Genua und Pisa, aber auch anderer Städte in der Lombardei und Toskana wurde Italien zum Ausgangspunkt für die ersten Groschenmünzen.

Sie erlangten weite Verbreitung und fanden im Mittelmeerraum und auf dem Balkan vielfach Nachahmung. Im Alpenraum entstand mit dem Kreuzer [64] der Grafen von Tirol eine für Österreich zukunftsträchtige Groschenmünze. Letzterer wurde über Frankreich hinaus ein durchschlagender Erfolg und vielfach nachgeahmt. Aus den Nachahmungen entwickelten sich in den Niederlanden und Rheinlanden bald zahlreiche bildlich eigenständige Groschentypen, die ihren Namen teils nach ihrem Wert als Schillinge Pfenniggroschen bzw.

Obwohl diese Groschen in der Umschrift deutlich als Grossi Pragenses bezeichnet sind, haben sie mit Prag nichts zu tun. Bis zu ihrem Ende im Bild unverändert Vorderseite: Böhmischer Löwe , wurden sie in den Hussitenkriegen seit rapide verschlechtert, so dass im Geldverkehr die guten alten Emissionen durch Gegenstempel Kontermarken [68] von den neuen schlechten Stücken unterschieden wurden.

Den Witten als Vierpfenniggroschen folgten bald mit Sechsling 6 Pfennige, ab. Dem schwarzen Geld hat man durch eine besondere Technik, dem sog. Danach sahen auch geringhaltige Silbermünzen wie reines Silber aus. Freilich hielt diese Schönheit nicht lange.

In England, Deutschland, Skandinavien und Osteuropa blieben die Pfennigmünzen dagegen von relativ guter Qualität und in manchen Regionen, etwa in Bayern, bis zum Ende des Mittelalters die einzige Münzsorte. Die nicht über eigenes Bergsilber verfügenden Münzstände reagierten auf diese Mangelsituation mit Münzverschlechterungen.

In Kaufverträgen vereinbarte man die Zahlung in Silber nach Gewicht Barrensilber oder sicherte sich durch genaue Bezeichnung der Münzsorten ab. Politische Krisen verschärften diese Situation.

Während des Hundertjährigen Krieges wurden die Groschenmünzen und vor allem rigoros verschlechtert. Krassester Ausdruck dieser Politik ist ein Groschentyp namens Florette, dessen Silbergehalt zwischen und von 64 auf nur noch knapp drei Prozent fiel. Goldmünzen Ersetzten die ersten Groschenmünzen in Italien Pfennige, so substituierten die in Genua und Florenz gleichzeitig eingeführten Goldmünzen ein ganzes Pfund Pfennige Stück durch eine.

Eine Generation später, folgte Venedig diesem Beispiel. Der Floren [76] aus Florenz namensgebend ist die Lilie, lat. Die Bedeutung beider für die Ausbildung neuer Währungsstrukturen und das Aufblühen von Handel und Gewerbe ist kaum zu überschätzen.

Jahrhundert die Tür zur Neuzeit auf, denn die numismatisch den Beginn der Neuzeit markierende Talerprägung Ende des Floren und Dukat wurden zu zwei der langlebigsten Münzsorten überhaupt. Das Bild des Florentiner Guldens [76] Vorderseite: Johannes der Täufer wurde im Mittelalter nur im Stil mehrmals modernisiert, das Bild des venezianischen Dukaten [77] Vorderseite: Heiliger Markus und kniender Doge, Rückseite: Christus in der Mandorla blieb vom Beginn der Prägung bis zu ihrem Ende praktisch völlig unverändert.

Ausgangspunkt der Goldprägung der italienischen Städte war neben dem Bedürfnis nach Münzen mit höherer Zahlkraft wohl ein ganz simples Geschäft. Im nordafrikanischen Maghreb konnte man mit europäischem Silber günstig afrikanisches Gold kaufen. Gold hatte in Europa gegenüber Silber einen erheblich besseren Kurs als im Maghreb 1: Die das Florentiner Gepräge getreulich kopierenden zahlreichen Nachahmungen in ganz Europa bildeten im Jahrhundert zeitweise durchaus eine dem heutigen Euro vergleichbare Einheitswährung.

Lübeck war seit durch kaiserliches Privileg im Besitz des Rechtes der Goldmünzenprägung, das seit Goldene Bulle auch den Kurfürsten zustand, ansonsten aber zumindest de iure nur mit besonderer kaiserlicher Genehmigung ausgeübt werden durfte. Auch die deutschen Könige waren am Goldmünzengeschäft beteiligt.

Dieses Bild wurde dann vielfach auf den fürstlichen oder städtischen Goldgulden innerhalb des Reiches übernommen, und so können die Apfelgulden, cum grano salis, als eine Art früher Reichsgoldwährung betrachtet werden.

Aus den rheinischen Nachahmungen des Floren entstand der rheinische Goldgulden florenus Rheni [78]. Damit wurde von den seit im sog. Rheinischen Münzverein zusammengeschlossenen vier rheinischen Kurfürsten Mainz, Köln, Trier, Pfalz der einträgliche Rheinzoll abgeschöpft, und entsprechend umfangreich war die Prägung.

Die rheinischen Goldgulden waren von zentraler Bedeutung für das deutsche Geldwesen bis in die Neuzeit. Nicht nur Goldmünzen, auch Silbermünzen wurden nach rheinischen Gulden bewertet und ihr Kurs Zahlwert damit festgesetzt. Da aber zu diesen Goldmünzen später wertäquivalente Silbermünzen Guldiner traten und der Gulden in der Neuzeit sowohl Rechenwert als auch Münzbezeichnung für Silbergeld wurde, ist zur numismatischen Abgrenzung der an sich tautologische Begriff Goldgulden sinnvoll.

Mit den rheinischen Goldgulden wurde der Standard reiner Goldmünzen,. Sowohl in Feingehalt als auch im Gewicht unterlagen die rheinischen Goldgulden einem allmählichen Abwärtstrend. Seit dem Ende des Jahrhunderts wurde daher im Geldverkehr zwischen den ursprünglich wertgleichen Dukaten und Goldgulden unterschieden. Als Dukaten werden von diesem Zeitpunkt an und bis ins Jahrhundert Münzen aus Feingold 24 Karat und 3,5 g Gewicht bezeichnet, auch wenn sie nicht aus Venedig stammen.

Der Dukat blieb vom Jahrhundert eine internationale Handelsmünze von unverändertem Schrot und Korn und wurde praktisch in allen europäischen Staaten geprägt. Dieser aus Feingold hergestellte Franc wog. Er wurde zur Leitwährung im Nord- und Ostseehandel. Drei Nobles galten ein Pfund Sterling. Alle diese prachtvollen, künstlerisch hochstehenden und meist nach ihren abwechslungsreichen Bildern benannten Münzen Angel d or, Chaise d or, Couronne d or, Franc d or, Guyennois d or, Heaume d or, Leopard d or, Lion d or, Mouton d or, Pavillon d or, Pieter d or, Royal d or, Salut d or u.

Jahrhunderts den Höhepunkt der mittelalterlichen Münzprägekunst. In Spanien und Portugal orientierten sich die Goldmünzen teils an italienischen Vorbildern Florene , teils wurden sie auf einen eigenen Standard gestellt, wie beispielswiese die unter Alfons XI. Die Dobla bildlich verändert Henrique; in Portugal Dobra wurde in verschiedenen Wertstufen ausgegeben bis hin zu einzelnen Geschenkstücken im Wert von 50 Dobla.

Als Portugalöser ging dieser Münzname seit dem Jahrhundert auf alle Goldmünzen im Gewicht und Wert von 10 Dukaten über. Am Ausgang des Mittelalters In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts ging die Entwicklung noch schwererer und damit werthöherer Silbermünzen als der Groschen wiederum von Italien aus. Diese Testone von ital. Nördlich der Alpen haben sie in Frankreich, der Schweiz und Süddeutschland Fortsetzungen gefunden, wobei sie im deutschsprachigen Raum als Dicken bezeichnet wurden.

In seiner Münzstätte Hall Tirol , der damals modernsten in Europa, entstanden nicht nur seine Pfundner genannten Testone, sondern im Jahre der Guldiner [], eine fast 30 g schwere Silbermünze im Wert eines Goldguldens. Damit war die für die Neuzeit wichtigste Münze, der Taler geboren. Im Jahre folgten die silberreichen Kurfürsten von Sachsen. Für den Namen Taler sorgte erst die seit von den Grafen von Schlick im böhmischen Joachimstal betriebene Massenprägung dieser neuen Joachimstaler [], mit denen die Münze auch technologisch in die Neuzeit eintrat.

Münzen des Byzantinischen Reiches Byzanz verfügte während des frühen und hohen Mittelalters im Unterschied zu Europa über ein sehr gut entwickeltes Geldwesen, dessen Grundlage Gold und dessen Säule der spätantike Solidus [85 86] war. Zweitwichtigster Bestandteil war das Kupfergeld [87], während Silbermünzen [88] nur eine untergeordnete Rolle spielten.

Numismatisch beginnt die byzantinische Geschichte mit Anastasius I. Sie waren damit aber so unhandlich, dass ab das Gewicht allmählich wieder reduziert wurde. Mit dem von Anastasius I. Bis in die erste Hälfte des 8. Jahrhunderts blieb es im Wesentlichen bei den anastasisch-justinianischen Verhältnissen. Wertigkeiten und Umrechnungsverhältnisse der Münzen untereinander sind nicht immer klar erkennbar. Mit der byzantinischen Verwaltungsreform des 7. Jahrhunderts wurde auch die Zahl der Münzstätten reduziert.

Die Münzversorgung des Ostens übernahm allein Konstantinopel, das schon immer die bedeutendste Münzstätte des Gesamtreiches gewesen war. Die letzte aktive westliche Münzstätte war Syrakus, das von den Arabern erobert wurde. Zur Versorgung der byzantinischen Gebiete auf dem Balkan wurde im Jahrhundert Thessaloniki wieder belebt. Im Jahre wurden unter Kaiser Alexios I. Komnenos die Geldverhältnisse gravierend umgestaltet. Der spätantike Goldsolidus wurde endgültig aufgegeben und ein aus vier neuen Münzwerten bestehendes System etabliert.

Neue Kupfermünze wurde das Tetarteron. Die Ursache für diese merkwürdige Prägetechnik ist nicht endgültig geklärt. Die byzantischen Solidi waren bis zum Die Aufgabe des Solidus zugunsten schwächerer Goldmünzen ab spiegelt den politischen Niedergang, der in der Eroberung Konstantinopels durch das Kreuzfahrerheer des Vierten Kreuzzugs und der Errichtung des Lateinischen Kaiserreiches seinen sichtbaren Ausdruck fand. Die Goldprägung Hyperpera wurde Mitte des Jahrhunderts eingestellt und die einst so ausdifferenzierte byzantinische Währung bestand am Ende des Reiches nur noch aus einem dem europäischen Groschen angenäherten Silberwert Basilicon, Stavraton.

Die Bildersprache der byzantinischen Münzen ist vor allem durch Herrscherrepräsentation, Christusbild [86] und Mariendarstellungen charakterisiert. Die kaiserliche Propaganda bediente sich als Medium hauptsächlich des Solidus, wobei neben dem Herrscher auch die kaiserliche Familie Mitregenten ins Bild gesetzt wurde. Jahrhundert waren sie vor das Problem gestellt, die Münzproduktion in einem an Geldwirtschaft gewöhnten Gebiet zu organisieren.

Im Bereich der byzantinischen Währung wurden in Gold und Kupfer teils die. Im ehemals sasanidischen Reichsgebiet wurden auf die Drachmen zusätzliche arabische Inschriften mit Namen des Kalifen oder Statthalters geprägt Arabo-Sasaniden. Unter dem Kalifen Abdalmalik ibn Merwan wurde zwischen und das Münzwesen neu organisiert. Fulus spielten nur noch als lokale Zahlungsmittel eine gewisse Rolle. Der Dinar entsprach einem Mitkal zu 20 syrischen Karat und hatte damit ein Normgewicht von 4,25 g Gold.

Der Dirham ist der sasanidischen Drachme entlehnt und hatte ein Normgewicht von 2,86 g, das Mitte des 8. Jahrhunderts auf 2,97 g erhöht wurde. Für Dinar Plural arabisch: Dinare und Dirham Pl.

Dirham, Dirhem, Dirhame wurde ein einheitliches, nur aus Schrift bestehendes Münzbild festgelegt. Die Schrift ist das alte Kufi, weshalb die islamischen Münzen häufig als kufische Münzen bezeichnet werden.

Seit waren die Buyiden, seit die türkischen Seldschuken die dominierenden Mächte im Kalifat. Eine umfangreiche Dirhamprägung entfalteten die im westlichen. Um die Jahrtausendwende hörte der arabische Münzexport nach Europa fast schlagartig auf, da vermutlich die Silbervorräte des Kalifates erschöpft waren. Als Folge wurde der Silbergehalt der Dirham stark verringert, bis hin zu fast reinen Kupfermünzen, und die Gewichte wurden uneinheitlich. Eine klare Wertstufung und Nominalisierung ist dabei nicht erkennbar, so dass seit dem Jahrhundert numismatisch alle, auch die schlechtesten Silbermünzen, gemeinhin als Dirham, Goldmünzen als Dinare und Kupfermünzen meist ohne Nominalbezeichnung selten als Fulus geführt werden.

Jahrhundert auf Kupfermünzen der Artuqiden und Rum-Seldschuken. In Syrien und Palästina existierten im Zeitraum verschiedene Kreuzfahrerstaaten mit eigenen Münzprägungen nach europäischem Muster Königreich Jerusalem, Grafschaften Edessa und Tripoli, Fürstentum Antiochia , im kilikischen Armenien existierte etwa unter den Rubeniden ein christliches Königreich mit ebenfalls eigener Münzprägung.

Auf den Münzrückseiten erscheint die neu entwickelte mongolische Schrift. Von dauerhafter Bedeutung waren die Münzen der turkmenischen Osmanen, die seit Ende des Gold; 3,43 g; Sultani Altun, Aschrafi eingeführt. Erst unter den herrschenden Mamluken kamen auf Silber- und Kupfermünzen auch bildliche Unterscheidungen vor, und seit dem frühen Jahrhundert wurden die Goldmünzen nach dem Standard des venezianischen Dukaten geprägt Ashrafi, nach dem Mamlukensultan Ashraf Barsbay. Aufgrund des aus dem Sudan bezogenen Goldes war hier die Goldmünzenprägung besonders umfangreich, wobei sich im Jahrhundert ein neuer, breiter Dinartyp mit der Mittellegende im Quadrat durchsetzte und Silbermünzen ganz in viereckiger Form hergestellt wurden.

In der ab einsetzenden politischen Zersplitterung Taifa-Reiche wurden Münzen von einer Vielzahl von Kleinstaaten geprägt, welche im Laufe der Reconquista den christlichen Königreichen Kastilien, Leon, Navarra, Katalonien-Aragon und Portugal weichen mussten, bis der letzte der maurischen Reststaaten, das Reich der Nasriden in Granada, fiel. Im Laufe des Zu Beginn des Jahrhunderts zeigte sich, dass der ständig steigende Geldbedarf auch mit amerikanischem Silber nicht mehr befriedigt werden konnte.

Reine Kupfermünzen wurden schon ab in Frankreich und ab in Spanien ausgegeben, obwohl Spanien vom amerikanischen Silber eigentlich am meisten profitierte, wegen seiner notorisch defizitären Handelsbilanz dieses Silber aber sofort an die europäischen Nachbarn verlor. In Deutschland dagegen das münzgeschichtlich immer konservativ und auf werthaltiges Silbergeld fixiert war setzte sich das seit der Kipper-und-Wipper-Inflation in schlechtem Ruf stehende Kupfergeld selbst für Scheidemünzen erst im Jahrhundert, allgemein sogar erst im Insgesamt galt für alle Goldmünzen, mit Ausnahme der Jahre zwischen ca und , dass sie nicht in einem festen Kurs zum Silbergeld standen, sondern nach Tageskurs und meist mit deutlichem Agio Aufgeld kursierten.

Mittels Waagen und dazugehöriger geeichter Passiergewichte wurde in der Regel jede Goldmünze im Zahlungsverkehr bis zur Mitte des Jahrhunderts einzeln geprüft und bewertet. Jahrhundert kam Papiergeld in Form von Banknoten die jederzeit gegen Münzgeld eingetauscht werden konnten und Staatsnoten die keinen Anspruch auf Einlösung zum Nennwert hatten in Gebrauch, da das Münzgeldvolumen im Zahlungsverkehr nicht mehr ausreichte.

Die Geldgeschichte der Neuzeit lässt sich übernational darstellen, die Münzgeschichte ist aber überall eine der Nationalstaaten und kann auch in einer so kurz gefassten Darstellung nur auf dieser Basis abgehandelt werden.

Altes Reich und Deutschland Die Münzgeschichte des heutigen Deutschland ist ebenso wie die Österreichs bis in die des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Altes Reich eingebettet, dessen nominelles Oberhaupt der Kaiser war, der deshalb auch auf den meisten Münzen genannt wird. Die Reichsstände, soweit sie Münzrecht hatten d.

Es gab im Alten Reich über geistliche und weltliche Territorien sowie Reichsstädte mit zumindest zeitweiser eigener Münzprägung.

Der Reichsdeputationshauptschluss von verringerte diese Zahl auf unter 50, und im deutschen Kaiserreich ab waren es immerhin noch Es ist daher kein nationaler Überschwang, wenn man die Münzgeschichte Deutschlands als die vielfältigste und komplizierteste Europas bezeichnet. Sie scheiterten jedoch alle mehr oder weniger. Nur diese Münzsorten waren reichsweit in Gewicht und Feingehalt einheitlich, wenn auch bildlich überall verschieden.

Diese Norm wurde stets eingehalten, anderenfalls war die Münze eben kein Dukat. Keine offizielle Reichsmünze, aber als solche toleriert, war der Goldgulden. Diese Norm ist im Laufe der Zeit etwas verringert worden, so dass der Goldgulden eine im Wert schwankende Goldmünze darstellte.

Alle Sorten unterhalb des Achteltalers galten als Landmünzen und wurden nach regional unterschiedlichen Vorschriften gemünzt, wobei diese Vorschriften und ihre Kontrolle wie die Aufsicht über das Münzwesen überhaupt seit Sache des jeweiligen Reichskreises war.

Mit Ausnahme der Bergsilber besitzenden Stände, die eigene Münzstätten unterhalten durften, sollten alle Münzen nur in den vom Kreis festgelegten Münzstätten geprägt werden. Jeweils mehrere Kreise sollten korrespondierend in Münzbezirken zusammenarbeiten. Der Taler wurde je nach Landeswährung verschieden unterteilt. In der süddeutsch-österreichischen Kreuzerwährung galt er 72 Kreuzer, in der mitteldeutschen Groschenwährung 24 Groschen bzw. Auf den Taler wurden Pfennige gerechnet. Der Kreuzer galt vier Pfennige, das Dreikreuzerstück entsprach dem Groschen, der wie der Schilling 12 Pfennige wert war.

Erst mit dem Wiener Münzvertrag wurde das Dezimalsystem auf der Basis des Pfundes von g eingeführt. In der Kipper-und-Wipper-Zeit wurde unter Umgehung aller Reichsvorschriften massenhaft minderwertiges Kleingeld produziert. Überall wurden neue Münzstätten eingerichtet z. Um bis dahin bestehen zu können, verabredeten Kursachsen und Brandenburg den sog.

Er kam zwar nicht ganz aus dem Verkehr, wurde aber fast nur noch für Repräsentationsgepräge und besondere Anlässe wie Sterbetaler und ähnliche Gedenkmünzen verwendet. Die zahlreichen Sterbetaler und anderen Memorialmünzen im Talergeld sind eine Besonderheit des deutschen Münzwesens, ebenso wie die Ausbeutetaler und Lösertaler. Ausbeutetaler wurden von verschiedenen Münzherrschaften aus dem Ertrag einzelner, auf den Münzen meist.

Die Löser breite Silbermünzen im Wert und Gewicht von bis zu 25 Reichstalern, der Name geht vermutlich auf die goldenen Portugalöser zurück wurden von den verschiedenen Linien des Braunschweigischen Herzogshauses zwischen und aus dem Silber der Bergwerke des Harzes gemünzt. Der in zahlreichen deutschen Territorien geprägte. Diese neue Grundlage wurde auch auf den Münzen selbst ausgedrückt. Bei den Goldmünzen spielte der Goldgulden seit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts keine Rolle mehr.

Der Dukat behauptete sich zwar bis ins Jahrhundert, wurde aber seit dem Beginn des Jahrhunderts zunehmend durch schwerere Goldmünzen nach dem Vorbild der spanischen Pistole und des französischen Louisdor Louis d or verdrängt. Für die süddeutschen Länder der Guldenwährung bildeten die erstmals in Bayern gemünzten, später von vielen anderen Münzständen übernommenen Karoline Karldor im Wert von zehn Gulden das entsprechende Pendant. Seit nicht mehr geprägt, wurde der Karolin zu einem Rechenwert von 11 Gulden in Kleingeld.

Mit der Krone [] brachte der Wiener Münzvertrag eine neue. Erst nach der Begründung des Deutschen Reiches fiel die Entscheidung für eine Goldwährung auf der Basis der Mark zu Pfennigen, die mit dem Münzgesetz von eingeführt wurde. Die Vereinstaler des Wiener Münzvertrags blieben zum Kurs von drei Mark bis gültig, ab wurden dann eigene 3-Mark-Stücke [] gemünzt. Die Gestaltung der Vorderseiten der , , 5-, 3- und 2-Mark-Stücke war den Bundesstaaten frei gestellt, die Rückseiten sowie alle Werte ab 1 Mark waren reichsweit einheitlich.

Mit dem Ersten Weltkrieg brach die Goldwährung zusammen. Die Rentenmark stellte praktisch den Vorkriegszustand der Währung wieder her. Österreich und die Länder der Donaumonarchie Da die Habsburger seit mit Ausnahme des Zeitraums bis immer die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und die deutschen Könige stellten, ist das Münzwesen Österreichs bis eng mit der des Alten Reiches und Deutschlands verwoben.

Nach der Abdankung Kaiser Karls V. Die Mischung aus zentralen Vorgaben und regionalen Besonderheiten kennzeichnet das Münzwesen im Habsburgerreich.

Dukat und Taler waren die von einigen Variationen umrankten Säulen, unterhalb derer sich im Bereich des Kleingeldes die regionale Vielfalt manifestierte. Wichtigste österreichische Kleinmünze war der Kreuzer, der 4 Pfennige galt und zu 72 Stück auf den Reichstaler gerechnet wurde.

Die Probleme des unrentablen Reichstalers, die seit dem Der nach der im gleichen Jahr mit Bayern abgeschlossenen Münzkonvention als Konventionstaler oder Doppelgulden nach dem Silberguldiner des Jahrhunderts zu 60 Kreuzern bezeichnete neue Taler 23, g Silber wurde in Werte von 30 bis 1 Kreuzer gestückelt. Er war insbesondere in der Türkei und Nordafrika sehr beliebt, in Abessinien sogar bis Landeswährung. Mit der Jahreszahl sind die Mariatheresientaler nach dem Tode der Kaiserin ständig weiter gemünzt worden, nicht nur in Österreich, sondern zwischen auch in Rom, London, Paris, Brüssel und Bombay.

Insgesamt sollen etwa Millionen Mariatheresientaler hergestellt worden sein. Als das neue Deutsche Reich ab die Markwährung einführte, antwortete. Währung der ausgerufenen Republik Österreich wurde der Schilling zu Groschen.

Neben den habsburgischen Kaisern prägten in Österreich auch die Erzbischöfe von Salzburg eigene Münzen, seit dem Jahrhundert ausgesprochen stattliche Goldmünzen bis zu Dukaten und Taler. Dagegen beschränkte sich die Münzprägung der sog. Jahrhundert Böhmen hatte bis eigene Münzen, die sich zwar bildlich, in den Nominalen aber nicht wesentlich von den habsburgisch-österreichischen unterschieden. Unterster Münzwert war der Haler Heller.

Jahrhunderts entsprach das Schweizer Münzwesen in etwa den deutschen Verhältnissen mit zahlreichen Münzständen Kantone, Städte, Bistümer, Abteien insgesamt 23 Münzstände , dem Taler als Hauptmünze und einer landestypischen Stückelung der Kleinmünzen.

Typische Schweizer Nominale sind z. Beides wurde beibehalten, als sich die Eidgenossenschaft wiederbegründete und die 22 Kantone ihr Münzrecht zurückerhielten wurde das kantonale Münzrecht aufgehoben und einheitliche Münzen im Wert von 5 Franken bis 1 Rappen geprägt.

Frankreich bis waren Goldmünzen im Verkehr 10, 20, Franken , die bekannteste ist das geprägte Vreneli 20 Franken. Durch Floren und Dukat seit bzw. In der Neuzeit brachte Italien keine münzgeschichtlichen Innovationen mehr hervor. Schild überall und zuerst in Mailand geschlagen.

Mittlere Silbernominale, ebenso die Kleinmünzen aus Kupfer, waren regional sehr unterschiedlich und vielfältig z. Marcello und Mocenigo in Venedig. Im Gold wurde die Doppia zur Hauptmünze. Ursprünglich ein Doppeldukat und als solcher verschiedentlich schon im Jahrhundert gemünzt wurden die italienischen Doppien seit dem Jahrhundert in Gewicht und Feingehalt unterschiedlich ausgebracht, entsprachen aber in etwa den spanischen Dublonen bzw.

Im österreichischen Königreich Lombardei-Venetien wurde , im Königreich Sardinien die Lira zu Centesimi eingeführt, die dann seit auch die Währung des gesamten Königreiches und seit der Republik Italien bildete. Die Lira ging wie das englische Pfund und die französische Livre aus dem mittelalterlichen Münzpfund von Denaren hervor und wurde zuerst Ende des Der Feingehalt war bis Karat, ab Karat 6,20 g bzw. Trotz des spanischen Edelmetallreichtums bestand das Münzgeld im Lande bis zum Ende des Jahrhunderts vor allem aus der moneda de Vellon, d.

Real und vier Werte in Kupfer 8, 4, 2, 1 Maravedi gesetzt, und im Jahrhundert wurde auf das Dezimalsystem umgestellt, wobei der Real, der Escudo nunmehr eine Silbermünze und seit die Peseta zu Centimos die Währung bildeten. Der Portuguez entsprach 10 Cruzados knapp 12 Dukaten bzw Reis. Bei den Silbermünzen waren der Portuguez de prata ab und Cruzado de prata seit , ab Cruzado novo zu bzw. Infolge des Anstiegs der Edelmetallpreise änderte sich der Kurs der Gold- und Silbermünzen im Laufe der Zeit, was durch entsprechende Werteinstempelung auf den umlaufenden Münzen markiert wurde.

Reis , im Jahrhundert noch eine Silbermünze, wurde seit als Kupfermünze in verschiedenen Wertstufen von 10 bis 1 ausgebracht. Niederlande, Belgien, Luxemburg Im In den nach beim Habsburgerreich verbliebenen südlichen Niederlanden heute Belgien wurde ein eigenes Münzsystem installiert. Der Dukaton sollte das Silberäquivalent des Dukaten bilden 32,5 g, Silbergehalt zuerst über 30, später 28,88 g und lag damit deutlich über dem deutschen Reichstaler 25,98 g Silber.

Die seit von Spanien unabhängigen Provinzen der nördlichen Niederlande Generalstaaten gehörten mit ihrer umfangreichen Dukatenund Talerprägung vom Jahrhundert zu den wichtigsten Münzproduzenten, und niederländische holländische Dukaten [99] liefen in ganz Europa um. Währungsgrundlage ist der Stuiver. Der Dukat galt 68 Stuiver, der Rijksdaalder 40, seit , seit Stuiver ersetzten die aus den südlichen Niederlanden übernommenen Dukaton Rijder zu 60, der Silberdukat zu 50 und der Florijn zu 28 Stuiver den Rijksdaalder, der Gulden zu 20 Stuiver die bisherigen groben Silbermünzen.

Der Dukat galt 5 Gulden. Hinzu kam als neue Goldmünze der Rijder zu 7 Gulden. Ab übernahmen die beiden neuen Königreiche Belgiens und der Niederlande das französische Dezimalmünzsystem: Pfälzischer und spanischer Erbfolgekrieg ruinierten die französische Währung: Seinerseits war er Nachvollzug des spanischen Doppelescudos Pistole und wurde selbst zum Vorbild zahlreicher Nachahmungen vor allem in Deutschland.

Der Louisdor galt ursprünglich 10 Livres, am Ende Livres. Per Gesetz vom August wurde der dritte Franc zu Centimes als neue Grundlage eingeführt, wobei die neue Franc-Münze 5 g, Silbergehalt 4,5 g seit praktisch mit der als Münze nicht geprägten Livre identisch war.

In der gegründeten sog. Lateinischen Münzunion Union Latine aus Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz, zu denen später auch Griechenland und die Balkanstaaten hinzutraten, entstand eine bis zum Ersten Weltkrieg wirksame Währungsunion unter Führung Frankreichs mit dem Frank als Währungsbezeichnung. Die unter Ludwig XIV. Das neue elisabethanische Silbergeldsystem bestand aus nicht weniger als 11 Werten: Die Guinea so genannt wegen der Herkunft des Goldes aus Guinea, das von der African Company beschafft wurde ist die in zahlreichen Varianten bis geprägte englische Hauptgoldmünze und wichtigste Welthandelsmünze des Im Jahre wurde die Goldwährung offiziell deklariert und die volle Konvertibilität des Pfundes Sterling in Gold gesetzlich garantiert.

Infolgedessen wurde die Guinea durch den Sovereign 7,99 g, Goldgehalt 7,32 g [] abgelöst, der genau dem Pfund Sterling zu 20 Shilling entsprach. Die von Benedetto Pistrucci , seit Chefgraveur der Royal Mint in London, für den neuen Sovereign geschaffene Darstellung des Reiters im Drachenkampf ist eines der schönsten neuzeitlichen Münzbilder und findet sich auch auf den gemünzten silbernen Crowns zu 5 Shilling Pistrucci-Crown [].

Während des Ersten Weltkrieges wurde die Golddeckung des Pfundes aufgegeben, wieder eingeführt und endgültig aufgehoben.

Der Pistrucci-Sovereign wurde aber weiterhin und wird bis heute mit wechselnden Vorderseiten als Anlagegoldmünze in der Royal Mint produziert. Anfangs wurden dafür normale Silbermünzen verwendet, seit bis heute werden hierfür jedoch eigene Münzen im Wert von 4 bis 1 Pence geprägt. Die geringe britische Kleinmünzenprägung wurde bis ins Jahrhundert immer wieder durch private Prägungen ohne offiziellen Geldcharakter Token ergänzt.

Der Wert des Riksdaler gegenüber dem Kleingeld stieg im Laufe des Jahrhunderts bis auf 38 Mark. Adolf ist deshalb versucht worden, anstelle des Silbers den schwedischen Kupferreichtum gewinnbringend für die Münzprägung zu nutzen. Dänemark prägte seinen ersten Taler Rigsdaler , ferner Markstücke. Norwegen gehörte bis zu Dänemark, die dort geprägten Münzen entsprechen den dänischen und sind nur durch das norwegische Wappen Löwe mit Hellebarde kenntlich vereinbarten Schweden und Dänemark eine Münzunion, der auch Norwegen beitrat.

Gemeinsame Währung war die Krone zu Öre. Die Union wurde aufgelöst, Krone und Öre blieben aber in allen drei Ländern als Münzgeld bestehen und seither werden die Kleinmünzen ab 50 Öre in der Mitte mit einem rundem Loch versehen. Finnland gehörte bis zu Schweden, danach zu Russland wurde eine eigene Währung eingeführt: Island wurde unabhängiges Königreich, blieb aber durch Personalunion mit Dänemark verbunden: Dukaten sowie Dukatenvielfache bis zu Dukaten!

Der Dukat galt anfangs 45, der Taler 30 Groschen. Mit dem Sechsgröscher Szostak begann das. Jahrhundert ebenfalls noch recht stattlich war. Die rasche Verschlechterung dieser kleineren Nominale im Jahrhundert trieb die Kurse von Dukat und Taler gewaltig in die Höhe.

Klassische Sorten dieser Münzverschlechterung sind vor allem die Groschen Dreipölker der Kipperzeit, die seit ausgegebenen Kupferschillinge Boratinki, nach ihrem Urheber, dem italienischen Münzunternehmer T.

Boratini und die seit gemünzten Dritteltaler Tympfe, nach ihrem Urheber, dem Königsberger Münzmeister Andreas Tympf , die eigentlich 30 Groschen wert sein sollten, tatsächlich aber nur 18 wert waren. Nach Lawinen von schlechtem Kleingeld wurde die Münzprägung ganz eingestellt. Für das Land wurde die Sache dadurch nicht besser, da infolge des Münzmangels das schlechte Geld des Reiches gewinnbringend nach Polen abgeschoben bzw.

Mit der dritten Teilung verschwand Polen von der politischen Landkarte. Ungarn und Südosteuropa Seit hatten die Habsburger den ungarischen Thron inne. Infolge der heimischen Goldvorkommen war die ungarische Dukatenprägung sehr umfangreich [83]. Im seit unabhängigen Ungarn wurde der Pengö, seit der Forint zu Filler die Landeswährung. Russland Das Geld Russlands bestand bis zum Ende des Der Rubel von russ.

Mit leichten Veränderungen wurde der Rubel von allen russischen Zaren bis geprägt []. Diese Münzen tragen was damals noch unüblich war ausgeschriebene Wertbezeichnungen sind goldene 10 und 5 Rubel Imperial und Halbimperial hinzugekommen.

Das Kupfergeld 5 Kopeken bis Viertelkopeke war bis Wertgeld, d. Die ersten Münzen auf amerikanischem Boden schlugen die Spanier in Mexiko. Seit wurde der nach dem Münzbild, den beiden Säulen des Herkules, benannte Collonato Säulenpiaster, Pillar-Dollar, Mexico-Dollar [] in technisch und künstlerisch anspruchsvollerer Form, und seit bis mit Brustbild gemünzt.

Von den riesigen Prägemengen blieb wenig im Lande, fast alles floss nach Europa oder Asien ab. Kupfermünzen wurden nicht hergestellt. Die Münzen Südamerikas in den ab aufflammenden Unabhängigkeitskämpfen und in den ersten Jahrzehnten der neuen Nationalstaaten haben in der Regel das spanisch-portugiesische Münzsystem beibehalten, wobei es häufiger zu Gegenstempelungen alten spanischen Münzgeldes kam. Jahrhunderts sich allgemein durchsetzenden Dezimalisierung die Grundlage des Münzwesens der meisten Staaten.

Die Münzen Mexikos seit sind infolge der wirren politischen Verhältnisse mit dem kurzzeitigen Kaisertum Maximilians. Dazu kommen als Geldersatz zahlreiche Haziendamarken. Älteste Münzen Nordamerikas sind die in Massachusetts entstandenen sog. Boston- oder Bayshillings, nach ihren Bäume zeigenden Münzbildern auch Pinetree-, Oaktree-, Willowtreeshillings genannt. Seit wurden in einzelnen Staaten Kupfermünzen ohne Wertbezeichnung ausgegeben. Der Flowing Hair Dollar [] mit der Jahreszahl , so genannt nach dem wehenden Haar der auf der Vorderseite dargestellten Liberty, hält mit über 10 Millionen Dollar gegenwärtig den Rekord der teuersten Münze der Welt.

Der erste Eagle [] wurde gemünzt 16, g Gold, seit , g. Der spanisch-amerikanische Piaster blieb bis gesetzliches Zahlungsmittel. Anders als in Europa wurde in den USA die Münzprägung nicht als staatliches Monopol betrachtet, so dass während des Jahrhunderts auch private Münzstätten in Tätigkeit waren, besonders seit der California Gold Rush einsetzte.

Von privater Seite wurden Goldmünzen von 1 bis 50 Dollar produziert. Der Fall des Silberpreises brachte die seit auf Bimetallismus, d. Die Silberlobby setzte die Prägung von sog. Die Abwertung des Dollars um fast die Hälfte am April führte schlagartig zur Beseitigung der Goldmünzen im Geldverkehr und zum Verbot ihres privaten Besitzes Weiteres s. Für Kanada wurden in französischer Zeit nur vereinzelt Kupfermünzen in Frankreich produziert, zuerst 15 und 5 Sol , zuletzt Ansonsten zirkulierte ein buntes Gemisch aus Naturalgeld, französischen und spanischamerikanischen Münzen, zerschnittenen Spielkarten, auf denen von Hand kleine Münzwerte eingetragen waren, und französischem Papiergeld.

Als die französische durch die britische Herrschaft abgelöst wurde, änderte sich daran wenig. Erst mit der Einführung des Dollars und der Dezimalwährung nach amerikanischem Vorbild wurden besondere Münzen für Kanada in England produziert, seit auch in Gold.

Erst wurde in Ottawa eine eigene Münzstätte eröffnet. Bis dahin bediente man sich zumeist unterschiedlicher Naturalgeldformen. Ägypten war ab Teil des Osmanischen Reiches und der arabische Schriftzug Misr Ägypten unterscheidet die ägyptischen von den anderen osmanischen Münzen []. Seit sind die Münzen maschinengeprägt: Die Münzen des Britischen Protektorats seit und anfangs auch die des gegründeten Königreiches Ägypten wurden in England hergestellt.

Jahrhundert die Münzen nach französischem Muster europäisiert wurden. Abgesehen von Ägypten und dem Maghreb gibt es noch im Gebiet des heutigen Äthiopien eine ältere Münztradition. Äthiopien Abessinien ist auch der einzige Staat, der in der zweiten afrikanischen Münzzeit seit dem Jahrhundert im Münzgeld Unabhängigkeit bewahrte [].

Der österreichische Mariatheresientaler wurde zur Landeswährung []. Er war auch unter italienischer und britischer Herrschaft nicht zu verdrängen und konnte sich auch neben dem eingeführten Äthiopien-Dollar noch lange halten.

Osmanisches Reich und Türkei: Bis zum Beginn Seit etwa kamen neue kleine Silbermünzen, Para türkisch: Piaster wurden in vielfachen Stückelungen von 5 bis Para ausgegeben. Auch mit dem Piaster ging es abwärts war er auf 4,65 g, der Para auf 0,22 g abgesunken. Wegen der ständigen Verringerung der eigenen Silbermünzen waren im Osmanischen Reich die europäischen Talermünzen, insbesondere der österreichische Mariatheresientaler, besonders beliebt und wurden vielfach verwendet.

Die seit existierende türkische Republik europäisierte das Aussehen der Münzen. Die arabische Schrift wurde aufgegeben und das Bildnis von Kemal Atatürk ersetzte die Tughra, den auf den ersten Blick immer gleich aussehenden kalligraphisch kunstvoll verschlungenen Namen des Sultans, der seit das typische Münzbild osmanischer Münzen gewesen war.

Palästina wurde Britisches Mandatsgebiet erste Münzen , woraus Jordanien und Israel als unabhängig hervorgingen. Jahrhundert, teils unter britischem Protektorat, vereinzelte Münzprägungen aufzuweisen die Münzen nach s.

In Persien Iran und Afghanistan übernahm die schiitische Dynastie der Safawiden die Macht, die von den einfallenden Afghanen gestürzt wurde. Die Afghanen spalteten sich ab dauerhaft ab, und im Iran herrschte von bis die Dynastie der Qadscharen Kadscharen , die.

Unter Ismail , dem ersten Schah, wurden die Gold- und Silbermünzen auf die Gewichtsbasis des Mitkal 4,6 g gestellt und in unterschiedlichen, nicht eigens benannten Werten ausgegeben: Daneben war eine Vielzahl von lokalen Kupfermünzen Pul im Verkehr. In allen über 40 Münzstätten wurden die Münzen bildgleich und erstmals auch mit Herrscherporträts hergestellt. In Afghanistan wurde ab nach indischem Vorbild die Rupee die Hauptsilbermünze.

Daneben gab es eine Vielzahl regionaler Kupfermünzen wurden mit Übergang zur westlichen Maschinenprägung die Münzen vereinheitlicht: Indien Indien hat eine bis in das 5. Ihr Verständnis verlangt besondere historische und linguistische Kenntnisse, so dass sie hier nur in den Grundzügen referiert werden kann.

Die ältesten Münzen sind mit mehreren kleinen Bildstempeln markierte Silberbarren, die ab Mitte des 4. Goldmünzen [], die im Gupta-Reich ca fortgesetzt wurden. Die Islamisierung Indiens, im Jahrhundert beginnend und im Sultanat von Delhi und dem Mogulreich seinen Höhepunkt erreichend, fand in einer reichen Prägung von Gold-, Silber- und Kupfermünzen im arabischen Schrifttypus ihren münzgeschichtlichen Niederschlag.

Die berühmtesten Mogulmünzen sind die unter Dschahangir gemünzten Mohurs und Rupees mit den Sternbildern des Tierkreises Zodikalmünzen []. Neben den Mogulherrschern prägten zahlreiche mehr oder weniger unabhängige indische Maharadschas eigene Rupeen, so dass Anfang des Jahrhunderts mehrere hundert verschiedene Rupeenmünzen kursierten, von denen neben der Sikkarupee der Moguln die Surarupee und Arcotrupee am bedeutendsten waren.

Auch die Britische Ostindien-Kompanie gab Rupeen aus. Hauptgoldmünze ist die dem Gewicht der Molukkabohne 3, g entsprechende und vermutlich schon im 9. Jahrhundert aufgekommene Pagoda, deren Name nichts mit dem Bauwerk zu tun hat und vermutlich auf die Göttin Bhagavati zurückgeht. Erst in britischer Zeit, als die Pagoda auch ein Silbermünzwert war, kommt als Münzbild eine Pagode vor.

Der Wert der Pagoda schwankte und lag seit dem Jahrhundert meist bei 42 Fanams. Der Fanam von Hindi: Von den lokalen Münzprägungen der Maharadschas, von denen es vor noch über hundert gegeben hatte, reichten nur wenige noch in das Jahrhundert chinesische Käschmünzen und diesem Muster entsprechende einheimische Münzen aus unedlen Metallen in Gebrauch.

In den anderen Teilen Südostasiens folgte auf eine durch indische und chinesische Münzimporte bzw. Nachahmungen charakterisierte frühe Münzgeldphase Jahrhundert eine weitgehend münzlose, von Barrengeld und anderen Geldformen bestimmte Periode Ausnahme Malaysia. Eine Zwitterstellung nehmen die in standardisierten Gewichtsstufen ausgegebenen silbernen siamesischen Kugelmünzen ein Tikal, eigentlich Baht , die bis ins Handelsbeziehungen führten seit dem Jahrhundert zur Bekanntschaft und Verwendung europäischen Münzgeldes, wobei die in Manila auf den Philippinen eine Niederlassung gründenden Spanier, die gegründete Britische Ostindien-Kompanie und vor allem die gegründete Niederländische Ostindien-Kompanie eine Vorreiterrolle spielten [].

Nach europäischem Typus wurden mit fortschreitender Kolonialisierung seit dem Jahrhundert auch die einheimischen Münzen geprägt: Bis dahin kam es nur in gegossener Form und fast. Die ersten Geldformen Chinas sind in das 6. Für diese Münzen hat sich in Europa die Bezeichnung Käsch [] eingebürgert vermutlich nicht vom Englischen cash sondern von Sanskrit karsha, seit dem Jahrhundert in Java die allgemeine Bezeichnung für chinesische Münzen. Dieser Münztyp mit vier um das Quadratloch in der Mitte gruppierten Schriftzeichen wurde über mehr als zwei Jahrtausende bis zum Anfang des Jahrhundert verwendet und in riesigen Mengen produziert.

Von den vier Schriftzeichen beziehen sich zwei auf den Wert, die beiden anderen auf die Entstehungszeit. Infolge ihrer einfachen Gestaltung und der Herstellung im Gussverfahren sind Käschmünzen leicht zu fälschen und viele Stücke, die inschriftlich ein hohes Alter vorgeben, sind tatsächlich erst im Jahrhundert das zunächst über Japan, dann aus Europa bezogene Silber eine bedeutende Rolle.

Dabei wurden die europäischen Silbermünzen zumeist eingeschmolzen und zu Barren gegossen, teilweise auch direkt in den Geldverkehr übernommen und mit chinesischen Schriftzeichen als Gegenstempel versehen []. Ab Mitte des Die Volksrepublik China führte. Erst seit kamen Werte zu 1, 2, 5 Jiao und 1 Yuan hinzu. Japan und Korea In Japan war Münzgeld bis ins Jahrhundert von geringer Bedeutung und wurde zumeist aus China importiert. Auch danach blieb das chinesische Vorbild in Form gegossener Bronzemünzen dominant.

Eine Besonderheit sind die Obans Kobans, Obankin, von jap. Das begründete japanische Kaiserreich führte eine am Dollar orientierte neue Währung ein: Zur Produktion der neuen Münzen nach europäischem Standard wurde in Osaka eine eigene Fabrik errichtet und mit englischen Maschinen ausgestattet. Der ursprünglich dem amerikanischen Dollar wertäquivalente Yen [] sank nach dem Zweiten Weltkrieg so stark, dass heute das 1-Yen-Stück die dem Eurocent vergleichbare kleinste japanische Münze darstellt.

In Korea bestimmten chinesische Münzimporte und gegossene Bronzemünzen nach chinesischem Muster, die erstmals ausgegeben wurden, das Münzgeld bis zum Ende des Jahrhundert Obwohl seit Münzgeld im Geldverkehr nur noch eine geringe Rolle spielte, hat sich die Zahl der Münztypen gegenüber dem Das liegt zum einen an der gewachsenen Zahl von Nationalstaaten Afrika und Teile Asiens und Ozeaniens wuchsen erst nach der Kolonialzeit in das Münzzeitalter hinein, zum anderen an der besonders seit dem letzten Drittel des Jahrhunderts enorm gestiegenen Zahl von reinen Sammlermünzen Gedenkmünzen [ ], die nie im Zahlungsverkehr auftauchen und von vornherein für das Sammelalbum produziert werden.

Mit dem Ersten Weltkrieg brachen die europäischen Goldwährungen zusammen, mit dem Zweiten Weltkrieg die der übrigen Welt, und wurde als Letztes auch die Golddeckung des amerikanischen Dollars offiziell aufgehoben. Gold wurde nach dem Ersten Weltkrieg nur noch in Form von Handelsmünzen und in den letzten Jahrzehnten verstärkt in Form der sog. Anlagemünzen [ ] gemünzt. Im Zahlungsverkehr ist es nirgendwo mehr präsent. Das Silber durchlief einen etwas länger dauernden Auszehrungsprozess.

In den zwischen den Weltkriegen seltenen, seit den er Jahren häufigeren und Ende des Erst als der Silberpreis im Jahrhundert fast den Nennwert dieser Münzen erreichte, verschwand es auch weitgehend aus den Gedenkmünzen bzw.

Dem schrumpfenden Segment der Kursmünzen steht ein stetig wachsendes Segment von Gedenk- und Anlagemünzen gegenüber. Gedenkmünzen dienen nicht dem Geldverkehr obwohl alle Münzen offiziell kursfähig sind , sondern stellen ein reines Abschöpfen von Kaufkraft von Seiten des Staates dar.

Für diese Kategorie der Sammlermünzen, Scheinmünzen oder Pseudomünzen wird neuerdings der in sich zwar unlogische, den Sachverhalt aber durchaus treffende Begriff der Münzmedaille gebraucht. Kursmünzen Hartgeld dienen heute nur noch den kleinsten Bedürfnissen des Alltags und tendieren zum Automatengeld. Auf die Herstellung der Kursmünzen wird immer weniger Sorgfalt verwendet. Entsprechend unansehnlich kommen sie daher. Mehr Sorgfalt wird auf die Gedenkmünzen verwandt, auch weil mit ihnen vor allem Münzsammler angesprochen werden.

Anfangs wurden die Anlässe für Gedenkmünzen sorgfältig und nach nationalem Gewicht ausgesucht. Als sich die Gedenkmünzen aber als gutes Geschäft für den Staat erwiesen, da sie praktisch alle in Sammleralben wanderten und nicht den Verkehr belasteten, wurden immer mehr und entsprechend beliebigere Motive aufgelegt und die Stückzahlen der einzelnen Emissionen gesteigert. Die internationale Flut der Gedenk- und Sondermünzen ist heute kaum noch überschaubar, die entsprechenden Münzkataloge haben Umfang und Gewicht von Telefonbüchern.

Beispielsweise brachte es die DDR seit auf , die alte Bundesrepublik seit auf 56 Gedenkmünzen. Das nach der Wiedervereinigung für ganz Deutschland fortgesetzte Gedenkmünzenprogramm wies beim Ende der D-Mark Gedenkmünzen auf, insgesamt also im Zeitraum von 50 Jahren Gedenkmünzen.

Österreich produzierte Gedenkmünzen ohne Anlagegold und Werte unter 25 Schilling. Manche Länder, etwa Frankreich, haben diese Zahl noch übertroffen, die meisten blieben allerdings zurückhaltender.

Seit Beginn des Jahrhunderts ist aber praktisch kein Land von der Gedenkmünzenflut. Gedenkmünzen werden seither überall und fast im Rhythmus von Briefmarken herausgegeben. Zwergstaaten bis hin zu fast unbewohnten Inseln haben zur Erzielung von Staatseinkünften geradezu bombastische Münzprogramme aufgelegt, die in gar keiner Beziehung zum Geldverkehr stehen und de facto Pseudomünzen und Münzmedaillen darstellen.

Januar ersetzten in zwölf Staaten der Europäischen Union die Euromünzen die nationalen Münzen, nachdem seit bereits alle Preise und Zahlungen auch in Euro ausgewiesen wurden. Bis kamen weitere Staaten hinzu, so dass gegenwärtig folgende 23 Staaten Euromünzen verwenden: Die Nominalpalette mit einheitlichen Vorderseiten besteht aus 8 Werten: Fast alle Eurostaaten geben darüber hinaus Sondermünzen ab 5 Euro aus, deren Kursfähigkeit auf die Ausgabeländer beschränkt ist bzw.

Insofern sind sie keine wirklichen Münzen, sondern eher in Münzform geprägte Goldbarren. Besonders beliebt sind Münzen von einer Unze Feingold 31,1 g. Dieser Kurs wurde aufgegeben und die Golddeckung des Dollars aufgehoben. Seither ist der Goldpreis ständig gestiegen.

Er überschritt erstmals Dollar und im Zuge der Währungskrise erstmals Dollar. Am bekanntesten sind in chronologischer Folge: Deutschland hat die Goldunze in Münzform nur einmal ausgegeben, sinnigerweise zur Einführung des Euro Münzwert Euro [], ansonsten sich auf Halb- und Achtelunzen beschränkt bzw.

Im internationalen Wettstreit der Münzstätten sind Goldgiganten von 5, 10, 20, Unzen und mehr entstanden. Die gegenwärtigen Rekordhalter sind: Staaten mit einem Staatsgebiet unter km 2 bzw. Aurar ja ja Israel Italien Sheqel Pl. Emalangeni Cent ja ja Cents ja ja. Da an dieser Stelle keine Spezialbibliographie gegeben werden kann, ist vor allem die Überblicksliteratur seit berücksichtigt.

Dabei gehört es zur Dialektik der Numismatik wie aller Wissenschaften, dass ihre besten Leistungen nicht in den Überblicksdarstellungen, sondern in der Detailforschung stecken. Für die bis erschienene Literatur sei auf die Bibliographien von Clain-Stefanelli Universal; Titelnachweise und Grierson selektiv auf das Wesentliche konzentriert mit pointierten Wertungen verwiesen.

Wer tiefer graben möchte, kann dies in den umfangreichen kommentierenden Schrifttumsberichten tun, welche seit im Rhythmus der alle sechs Jahre stattfindenden Internationalen Numismatischen Kongresse erscheinen A Survey of Numismatic Research, zuletzt für den Zeitraum , Taormina Münzen sind Gegenstand sowohl numismatischer Forschung wie privaten Sammelns. Die numismatische Literatur spiegelt das wider. Beide Interessen sind am besten ausbalanciert in der sechsbändigen Münzenzyklopädie Die Welt der Münzen hg.

Clayton, München mit Einzelbänden für griechische, römische, byzantinische, mittelalterliche, neuzeitliche und moderne Münzen s. Numismatic Bibliography, München Grierson, Philip: Dictionaire de numismatique, Paris Kahnt, Helmut: Münznamen und ihre Herkunft. Von Aktie bis Zoll. In Verbindung mit N. Das Geld und seine Geschichte. Die Münzen der Welt. Geschichte des Geldes, Frankfurt a. Numismatics, an Ancient Science. Grundriss und wissenschaftliches System, München Grierson, Philip: Numismatics, Oxford Klüssendorf, Niklot: The Art and Craft of Coinmaking.

Die Herstellung von Münzen. Von der Handarbeit im Mittelalter zu den modernen Fertigungsverfahren, Frankfurt a. Antike Numismatik, 2 Bde. Antike Numismatik, Teil I: Theorie und Praxis, Teil II: Bibliographie, Mainz Metcalf, William E.

Roman Republican Coinage, 2 Bde. Die Münzen der Römischen Republik, Regenstauf. With a catalogue of the coins in the Fitzwilliam Museum, Cambridge, I.

Weitere Zeitzeugin meine Schwiegermutter:

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Schwesterwerken soweit man hört gleiche Lage. Die beliebten silbernen Münzen werden auf unbekannte Zeit nur noch in Nordamerika verkauft.

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