Wie alles anfing

Organisation erdölexportierender Länder

Öl wird zum globalen Geschäft.

Die Organisation erdölexportierender Länder (kurz OPEC, von englisch Organization of the Petroleum Exporting Countries) ist eine gegründete internationale Organisation mit Sitz in Wien. Die Flammen Shells brennen in Nigeria als Höllenflamme "Sind jene von dieser Erde, die die Wälder abbrennen und die Hügel eggen - sie, die leben, damit die Erde stirbt ", so die Worte des nigerianischen Dichters Niyi Osundare.

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Der Seismograph zeichnet Bodenerschütterungen auf, die für die Erdölgeologie künstlich erzeugt wurden: Die Ölflut führte zu einem Preisverfall: Aber die Förderung konnte zunächst nicht beginnen - der Zweite Weltkrieg unterbrach alle Zukunftspläne.

Im Zweiten Weltkrieg sollte die strategische Bedeutung des Erdöls im zweiten Weltkrieg noch deutlicher werden als schon im ersten: Lastwagen, Panzer, Kriegsschiffe, Flugzeuge — sie alle brauchten Öl. Das kohlereiche Deutschland hatte schon vor dem ersten Weltkrieg versucht, synthetischen Treibstoff aus Kohle zu erzeugen.

Als die Nazis an die Macht kamen, unterstützten sie das Leunabenzin trotzdem, da es Unabhängigkeit von Ölimporten versprach - Autarkie wurde mit dem Vierjahresplan von zur offiziellen Regierungspolitik. Tatsächlich war Hitlers Blitzkrieg-Strategie von ausreichender Treibstoffversorgung abhängig. Nachdem die Deutschen Norwegen, die Niederlande und Frankreich überrannt hatten, begann der Feldzug nach Russland, wo unter anderem die Ölfelder von Baku und dem Kaukasus warteten. Damit war der deutsche Traum vom Öl aus Baku ausgeträumt; die Anstrengungen zur Herstellung synthetischen Treibstoffs wurden weiter verstärkt.

Nach der alliierten Invasion in der Normandie wurden die Anlagen aber systematisch zerstört; Hitlers Architekt Albert Speer, seit auch Generalinspekteur für Energie, versuchte die Produktion durch den Bau kleinerer, gut getarnter Anlagen zu retten — vergebens.

Deutschland ging der Treibstoff aus. Im Dezember versuchte Hitler seinen letzten Gegenangriff in den Ardennen, aber auch hier ging den Truppen der Treibstoff aus.

Der Ölnachschub bei den Alliierten hatte besser geklappt. Schon vor Kriegsausbruch hatten die Briten geplant, wie im Kriegsfall die Ölversorgung sichergestellt werden konnte: Sie wurde praktisch verstaatlicht, wobei die Ölindustrie weiterhin die operative Ausführung sicherstellte. Wieder hatte Öl dazu beigetragen, einen Krieg zu entscheiden. Der Marshallplan zum Wiederaufbau der westeuropäischen Wirtschaft setzte ebenfalls auf Öl, das die Kohle bei der industriellen Wärmeerzeugung und in Kraftwerken ablösen sowie Autos, LKWs und Flugzeuge antreiben sollte.

Das Öl aus dem Nahen Osten wurde daher immer wichtiger: Saudi-Arabien, Kuwait und der Iran wurden strategisch wichtig. Bald gewann aber ein alter Streit neue Bedeutung: Wem gehört das Öl? Im Gefolge der mexikanischen Revolution hatte Mexiko eine Ölvorkommen bereits verstaatlicht, und wollte Venezuela mehr Geld für sein Öl.

Venezuela erreichte eine neue Verteilungsformel: Dort wurden die Ölfelder und -anlagen verstaatlicht. Der iranische Premierminister Mohammed Mossadegh wurde - unterstützt vom amerikanischen und britischen Geheimdienst - gestürzt, der bereits geflohene Schah kehrte zurück - das Öl blieb jedoch im Besitz der neuen National Oil Company; die inzwischen in Anglo-Iranian Petroleum Company umbenannte ehemalige APOC wurde im Rahmen eines Konsortium aber als Dienstleister an der Förderung beteiligt.

Briten und Franzosen nutzten den israelischen Angriff auf den Sinai, um die Kanalzone zu besetzen. Daraufhin blockierte Nasser den Kanal, und Briten und Franzosen mussten sich zurückziehen: Eine Konsequenz der Suezkrise war das Aufkommen der Supertanker: Das Überangebot führte zu sinkenden Preisen - noch verstärkt dadurch, dass die Sowjetunion Öl zu Billigpreisen exportierte, um an Devisen für Maschinen und Lebensmittel zu kommen.

Neue Ölvorkommen wurden in Gabun, Algerien und Libyen entdeckt. Öl wurde billiger als Kohle: Industrien, die nicht auf Öl setzten, drohten ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, Haushalte stellte auf Ölheizungen um. Die Autoindustrie war zum Schlüsselelement des industriellen Aufschwungs geworden.

Die Förderländer nutzten ihre neue Bedeutung, um die Preise zu erhöhen: In Japan wurde sogar Toilettenpapier gehortet. In Deutschland gab es vier autofreie Sonntage und es wurde ein bald wieder aufgehobenes Tempolimit auf Autobahnen eingeführt. Der Preis führte zu wirtschaftlichen Problemen in allen Industriestaaten: Die Ölpreise begannen, leicht zu sinken, das Wirtschaftswachstum kehrte zurück - von bis wuchsen Wirtschaft und Ölverbrauch in den Industrieländern um etwa vier Prozent.

Panikkäufe verstärkten die Knappheit noch; auf dem Spotmarkt stiegen die Preise auf das Doppelte der offiziellen Preise. Sie sollten in der Folge von 13 auf 34 Dollar pro Barrel steigen. Als die Krise schon fast überwunden schien, nutzte der Irak den Ansehensverlust, den der Iran durch die islamische Revolution in der Welt und bei seinem ehemaligen Beschützer USA erlitten hatte, zu einem Krieg gegen seinen alten Erzfeind: Er zielte auch auf das Herz der iranischen Ölproduktion; und ebenso zielte der Iran bei seinen Gegenoffensiven auf die irakische Ölproduktion, die dadurch nahezu ausfiel.

Der Ölpreis stieg bis auf 42 Dollar pro Barrel. Insgesamt nahm die Effizienz der Ölnutzung in den Industriestaaten zwischen und um 32 Prozent zu, beim Vorreiter Japan gar um 51 Prozent.

Nicht einmal in den Verbraucherländern waren alle glücklich darüber: Der niedrige Preis würde die Anstrengungen zur Einsparung wieder zunichte machen und die Abhängigkeit zurückkehren lassen. Im August kam es zum Waffenstillstand im Krieg zwischen Iran und Irak, der Ölnachschub schien endgültig wieder sicher zu sein.

Im August marschierte der Irak in Kuwait ein. Hussein glaubte, die Welt werde die Invasion in Kuwait hinnehmen. Bereits im Februar zogen sich die irakischen Truppen wieder zurück - nicht ohne noch über kuwaitische Ölquellen in Brand zu setzen. Im Irak kam es zwar zu brutal niedergeschlagenen Aufständen von Schiiten und Kurden, aber nicht zur von der Allianz erhofften Absetzung von Saddam Hussein; die Situation im Nahen Osten blieb weiter angespannt.

Die Preise sanken dennoch wieder; in den Industriestaaten erreichten Börsen und Unternehmensgewinne Rekordmarken. Nach den Terrorangriffen vom Saddam Hussein habe Massenvernichtungswaffen hergestellt. Dieser Zielpreiskorridor ist variabel, gilt aber als Richtwert über einen längeren Zeitraum. Allerdings kommt es auch vor, dass sich einzelne Mitglieder nicht an die festgesetzten Förderquoten halten, sondern ihre eigenen wirtschaftlichen und politischen Ziele verfolgen.

Indonesien wurde durch abnehmende Fördermengen zum Netto-Importeur, verlor also seine Fähigkeit, mehr Öl zu fördern, als es für den Eigenbedarf benötigt.

Dies funktioniert so, dass staatliche Indexinvestoren über die eigenen Staatsfonds stärker in die gehandelten Rohstoffindizes investieren als die in den Medien oftmals angeführten sogenannten Spekulanten.

Der sogenannte Präsident der OPEC ist tatsächlich lediglich der Präsident der Ministerkonferenz und als solcher lediglich zum Vorsitz der Sitzung berufen, auf der er gewählt wurde. Wesentliche Richtlinien sind die Festlegung der Erdölförderquoten, die seit an die vorhandenen Reserven gekoppelt sind. Bei Überschreitung der festgelegten Quoten kann die Ministerkonferenz Sanktionen einleiten. Dies ist jedoch bislang nicht eingetreten, weil die betreffenden Staaten ihre Ölvorkommen in der Vergangenheit deutlich — und anscheinend auch künstlich — nach oben korrigiert haben.

Die Öffentlichkeitsarbeit führt das Sekretariat. Ihm unterliegen zudem die Aufgaben der Forschung im Bereich Energie und Finanzen, weiterhin werden Statistiken erstellt und veröffentlicht.

Auch Vorträge und Seminare sind Aufgabenbereich des Sekretariats. Finanziert wird das Sekretariat durch Beiträge der Mitgliedstaaten. Dieser wird entweder für drei Jahre gewählt oder alphabetisch durch das Rotationsprinzip für zwei Jahre ernannt. Abteilungen des Sekretariats sind: Um befanden sich mehrere von ihnen deshalb in ernsten Haushaltskrisen.

September wurde die Organisation in Bagdad gegründet. Ecuador und Gabun traten bzw.

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Die zweite Leitung war knapp 12 Monate später fertig Inbetriebnahme am 8.

Closed On:

Fast fertig gestellt verläuft parallel zur Gasleitung eine Erdölpipeline mit einer Jahreskapazität von 22 Mio.

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